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Schutzstreifen und Radweg – was ist der Unterschied?

Wichtig für Autofahrer  

Schutzstreifen und Radweg – was ist der Unterschied?

30.03.2020, 17:58 Uhr
Schutzstreifen und Radweg – was ist der Unterschied?. Weißes Fahrrad auf blauem Grund: Dieses Schild kennzeichnet den Beginn eines Radwegs – oder eben sein Ende. (Quelle: imago images/Steinach)

Weißes Fahrrad auf blauem Grund: Dieses Schild kennzeichnet den Beginn eines Radwegs – oder eben sein Ende. (Quelle: Steinach/imago images)

Schutzstreifen für Radler und Radweg – das Gesetz macht hier feine Unterschiede. Beim einen ist Autofahrern manches erlaubt, beim anderen verboten. Wissen Sie genau, was hier zu beachten ist?

Schutzstreifen werden meist dort angelegt, wo eine eigene Spur für Radfahrer nicht machbar oder zu teuer wäre. Sie sind also kein richtiger Radweg. Daraus ergeben sich einige wichtige Unterschiede, die Sie hier im Überblick finden.

Was gilt auf dem Schutzstreifen?

Gestrichelte Linie: Sie kennzeichnet den Schutzstreifen. (Quelle: imago images/penofoto)Gestrichelte Linie: Sie kennzeichnet den Schutzstreifen. (Quelle: penofoto/imago images)

Ein Schutzstreifen für Radfahrer ist durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnet. Er ist ein Teil der Fahrbahn, darf von Autos aber nur bei Bedarf befahren werden –  beispielsweise, wenn das Ausweichen an den Rand der Fahrbahn durch Gegenverkehr nötig wird. Das Parken ist hier verboten – und seit der kürzlichen StVO-Novelle gilt das auch fürs Halten.

Details über den Unterschied zwischen Halten und Parken erfahren Sie hier.

Radfahrer müssen diesen Streifen nicht ausdrücklich benutzen. Allerdings kann sich aus dem Rechtsfahrgebot ergeben, dass Radler den Streifen befahren müssen, sofern er breit genug und in gutem Zustand ist.

Was gilt auf dem Radfahrstreifen?

Der Radfahrstreifen wird – anders als der Schutzstreifen – durch eine durchgezogene Linie gekennzeichnet und von der Fahrbahn abgegrenzt. Somit ist er kein Teil der Fahrbahn. Autos dürfen deshalb auf dem Radfahrstreifen weder fahren noch halten. Eine Ausnahme ist der Weg zu einem Parkplatz, den Sie anders als über den Radweg nicht erreichen können.

Radfahrer wiederum haben die Pflicht, den Radweg zu benutzen, sofern sein Beginn und Ende durch Verkehrszeichen gekennzeichnet sind. Ausnahmen gelten nur, wenn der Radweg etwa durch Eis oder Hindernisse nicht befahrbar ist. Wenn das offizielle Schild nicht den Radweg anzeigt, muss er wiederum nicht zwingend benutzt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur SP-X

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