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Wildwechsel: Wo die Gefahr für Mensch und Tier am größten ist


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Darum sollten Autofahrer nachts das Fernlicht anmachen

Von dpa
Aktualisiert am 21.09.2020Lesedauer: 1 Min.
Rehkitz am Straßenrand: So eine vermeintliche Herbstidylle kann für Autofahrer und Tiere immer eine tödliche Gefahr bedeuten.
Rehkitz am Straßenrand: So eine vermeintliche Herbstidylle kann für Autofahrer und Tiere immer eine tödliche Gefahr bedeuten. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn-bilder)
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In der Dämmerung sind besonders viele Wildtiere unterwegs. Nicht nur im ländlichen Raum ist nun wieder mit mehr Wildwechsel zu rechnen. Wo ist die Gefahr am größten – und wie reagieren Autofahrer richtig?

Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer. Autofahrer müssen in der Dämmerung nun verstärkt mit Wildwechseln rechnen, erklärt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Dann gilt besonders hohe Aufmerksamkeit für beide Fahrbahnränder und angepasste Geschwindigkeit. Tauchen Tiere auf, dann bremsen und hupen Sie am besten. Doch auch nach dem ersten Verscheuchen ist immer noch mit Nachzüglern rechnen.

Der AvD rät, nachts das Fernlicht anzumachen. So lassen sich die Augen der Tiere als Lichtpunkte besser erkennen. Wer solche sieht, sollte sofort abblenden, da die Tiere sonst die Orientierung verlieren können. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern, dann gilt: Bremsen und das Lenkrad gerade halten.

Steigendes Wildwechselrisiko in der Nähe von Feldern und Wiesen

Je niedriger die Aufprallgeschwindigkeit, desto besser. Schon ein 20 Kilo schwerer Rehbock prallt bei Tempo 60 mit der Wucht von rund 800 Kilo auf. Trotzdem keine unkontrollierten Ausweichmanöver starten – die bringen das eigene und fremde Leben in Gefahr.

Das Wildwechselrisiko steigt nicht nur in Waldgebieten, sondern auch auf Routen, die in die Nähe von Feldern und Wiesen führen. Besonders gefährdet sind neu angelegte Straßen, da Tiere ihre Wechselgewohnheiten lange beibehalten.

Auch in manchen Großstädten sind mittlerweile Wildtiere wie Wildschweine beheimatet. Dort können die Tiere in der Nähe von Grünflächen für Gefahr sorgen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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