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Die Spurverbreiterung nicht übertreiben

Die Spurverbreiterung nicht übertreiben

01.03.2012, 09:46 Uhr | nb (CF)

Die Spurverbreiterung nicht übertreiben. Eine Spurverbreiterung dient nicht nur der Optik, auch der Stabilität (Quelle: imago images/Eibner)

Eine Spurverbreiterung dient nicht nur der Optik, auch der Stabilität (Quelle: Eibner/imago images)

Die Weiterentwicklung des eigenen Autos ist für viele Leute eine Herzenssache. Dennoch sollten Sie aufpassen, gewisse Dinge nicht zu übertreiben. Eine Spurverbreiterung ist zwar nett anzusehen, sie kann jedoch auch zu einem Risiko führen.

Das Tuning der Spurverbreiterung ist für viele Autobastler wichtig. Der richtige Abstand ist hierbei entscheidend und sorgt für einen schöneren Anblick. Viele Autofreunde sind sofort begeistert, wenn sie das Stichwort „Spurverbreiterung“ hören. Sofort wird darüber diskutiert, ob die Spur lieber 15 oder 30 Millimeter vergrößert werden soll. Als Vorteile gelten eine deutlich verbesserte Optik sowie oft auch eine höhere Stabilität in der Spur. Nach einem Umbau ist die Kurvenlage des Autos meist deutlich stabiler.

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Die Spurverbreiterung sollte mit Bedacht eingesetzt werden

Sie müssen darauf achten, dass der notwendige Abstand der Distanzscheiben eingehalten wird. Zusätzlich darf nicht jede Scheibe eingebaut werden – hier gilt es, die entsprechenden Gutachten der Hersteller zu beachten. Dort ist explizit aufgelistet, welche Art von Distanzscheiben eingebaut werden dürfen. Dem Gutachten geht eine detaillierte Prüfung des Herstellers zuvor: Das Material wird auf Zuverlässigkeit beim Fahrzeugbetrieb getestet. Anschließend ergibt sich ein Testbild, welches dann zu einem Gutachten ausgewertet wird.

Der richtige Abstand: Mit diesem Beispiel gelingt das Tuning

Das folgende Beispiel erklärt die Situation: Zur Mindesteinpresstiefe der Reifen (20 Millimeter), muss anschließend noch die Tiefe der Felgen (30 Millimeter) hinzugerechnet werden.  Anschließend dürfen Sie also maximal eine Distanzscheibe von zehn Millimetern pro Reifen einbauen. Geschieht dies nicht, wird die Mindesteinpresstiefe des Herstellers unterschritten. Sollte eine größere Scheibe eingebaut werden, so kann es zu Komplikationen während der Fahrt kommen.

Zusätzlich wird von der Prüfstelle auch keine Eintragung mehr vorgenommen – die Demontage ist dann zwingend erforderlich. Nach dem gelungenen Einbau ist unbedingt auf die Radlaufbedingungen der Reifen zu achten. Es kann vorkommen, dass Sie nach dem Tuning Veränderungen an der Karosserie vornehmen müssen.

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