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Fahrräder transportieren: Besser auf dem Dach oder am Heck?

Sicherer Transport  

Dach oder Heck? Hier fährt das Rad am besten mit

05.05.2021, 16:03 Uhr | mid, dpa

Fahrräder transportieren: Besser auf dem Dach oder am Heck?. Fahrrad transportieren: Beim Dachträger bleibt der Zugang zum Kofferraum gewährleistet. (Quelle: Getty Images/simonkr)

Fahrrad transportieren: Beim Dachträger bleibt der Zugang zum Kofferraum gewährleistet. (Quelle: simonkr/Getty Images)

Das Mountainbike oder Rennrad darf auch im Urlaub nicht fehlen. Doch die sperrigen Räder passen in der Regel nicht in den Kofferraum eines Autos. Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Trägersysteme?

Experten empfehlen in diesem Fall einen Heckträger oder Dachträger. Bei Heckträgern sollte das schwerste Rad nah am Auto montiert werden und bei Dachträgern gehören die schweren Räder an die Dachaußenseiten.

Jeder Träger verändert die Fahreigenschaften

Allerdings haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile, wie der Tüv Süd rät: "Unabhängig für welches Modell man sich entscheidet, ein Fahrradträger beeinträchtigt die gewohnten Fahreigenschaften des Autos." Deshalb sollte man nach jeder Montage eine kurze Probefahrt machen, um sich zu vergewissern, dass der Träger ordnungsgemäß am Fahrzeug fixiert ist.

Worauf sollte man bei einem Heckträger achten?

Grundsätzlich sollte man zuerst klären, ob das eigene Fahrzeug mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet ist und wenn nicht, ob eine Nachrüstung möglich ist. Alternativ gibt es aber auch Heckträger, die ohne Anhängerkupplung auskommen. Fest steht aber auch: "Schwere Fahrräder, speziell Elektro-Fahrräder, lassen sich einfacher auf dem Heckträger montieren als aufs Dach", laut Tüv.

Weitere Vorteile des Heckträgers sind der niedrigere Schwerpunkt, der dem Fahrverhalten zugute kommt und der geringere Luftwiderstand, der überdies den Spritverbrauch weniger stark ansteigen lässt. Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt aufgrund der trägen Masse, die auf dem Dach ein wesentlich höheres Risiko birgt als am Heck.

Was spricht für den Dachträger?

Vor allem der Preis, denn Dachträger sind laut Tüv Süd günstiger als Kupplungsträger. Außerdem bleibt die Sicht nach hinten erhalten, und der Zugang zum Kofferraum ist gewährleistet. Allerdings ist es mitunter recht schwer, Fahrräder aufs Autodach zu heben.

Bei Dachträgern kommt hinzu, dass das Autodach an den Seiten stabiler ist. Achten müssten Nutzer vor allem darauf, dass die Stützlast nicht überschritten wird. Bei E-Bikes sollte deshalb der schwere Akku abmontiert werden. Aber auch Körbe und Kindersitze sollten die Radler vor dem Autotransport entfernen, da sie sich bei hohen Geschwindigkeiten lösen könnten. 

Auf die Höhe achten

Egal ob Transport am Heck oder auf dem Dach: Schneller als 130 km/h sollte man besser nicht fahren. Vorsicht ist etwa auch bei Einfahrten in Tiefgaragen oder bei Brücken angebracht. Die Höhe des Autos mit Rädern auf dem Dach hat sich geändert. Wer sie am Heck transportiert, sollte das beim Rangieren berücksichtigen. Das Auto wird nicht nur länger, sondern elektronische Einparkhelfer können in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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