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Auto brennt: Was tun, kann man den Brand selbst löschen?


Das Auto brennt: Was tun?

  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen

19.01.2023Lesedauer: 3 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Ein Auto steht auf der Autobahn in Flammen: Im Fall eines Brandes sollten Sie entschlossen und vorsichtig handeln. (Quelle: Foto: Frank Sorge via www.imago-images.de)
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Flammen schlagen aus dem Motorraum, das Auto droht abzubrennen: Was Sie nun tun sollten und wann Sie zum Feuerlöscher greifen sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wie kommt es zu einem Feuer beim Auto?
  • Wie erkenne ich ein Feuer und wie reagiere ich richtig?
  • Wie schnell breitet sich ein Feuer aus?
  • Wie sinnnoll sind Feuerlöscher?
  • Mit dem Feuerlöscher löschen: Wie geht das?
  • Auto abgebrannt – was zahlt die Versicherung?

Es ist die Horrorvorstellung eines jeden Autofahrers: Das Auto geht während der Fahrt oder im Stand in Flammen auf. In den meisten Fällen ist das ein Totalschaden. Rund 40.000 Mal im Jahr kommt es laut Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) zu Feuerschäden an Autos; 15.000 davon brennen komplett ab. E-Autos sind hierbei übrigens nicht stärker feuergefährdet als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

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Wie kommt es zu einem Feuer beim Auto?

Die Gründe für einen Autobrand können vielfältig sein: Ein technischer Defekt, undichte Öl- und Kraftstoffleitungen, ein Marderbiss, überhitzte Bremsen, ein Reifenschaden oder zu niedriger Reifendruck können zu starker Hitzeentwicklung, Rauchentwicklung und schließlich zu einem Schmorbrand führen. Aber auch austretende Flüssigkeiten infolge eines Unfalls bergen das Risiko, sich zu entzünden.

Kollisionen sind jedoch nur in ganz seltenen Fällen der Grund für ein Feuer. Ausnahme sind hier E-Autos, falls die grundsätzlich sehr gut gesicherten Batteriezellen doch durch einen Unfall beschädigt werden und durch eine chemische Reaktion in Flammen aufgehen.

Wie erkenne ich ein Feuer und wie reagiere ich richtig?

Häufig kommt schwarzer Qualm aus dem Motorraum. Wenn dies der Fall ist:

  • Fahren Sie zügig an den Straßenrand, vermeiden Sie aber hektische Spurwechsel oder panikartige Vollbremsungen – damit bringen Sie andere Verkehrsteilnehmer noch stärker in Gefahr.
  • Schalten Sie die Warnblinkanlage an und den Motor aus.
  • Verlassen Sie das Auto und bringen Sie sich und alle anderen Fahrzeuginsassen mit einem Abstand von mindestens 50 Metern in Sicherheit.
  • Rufen Sie den Notruf mit der Nummer 112.
  • Warten Sie auf die Einsatzkräfte.

Wie schnell breitet sich ein Feuer aus?

Man kennt sie aus Actionfilmen: Autos, die binnen Sekunden vollkommen in Flammen stehen und in kürzester Zeit abgefackelt sind. Doch das ist glücklicherweise in der Regel nur ein Klischee. Ein Feuer benötigt etwa fünf bis zehn Minuten, bis es sich in den Innenraum des Autos ausgebreitet hat. Genug Zeit also, um alle Insassen herauszuholen und wichtige Gepäckstücke zu retten.

Wie sinnnoll sind Feuerlöscher?

Wenn Sie einen Feuerlöscher im Auto haben, können Sie in manchen Fällen versuchen, das Feuer selbst zu löschen. Doch Vorsicht: Wenn es unter der Motorhaube schwelt und Sie den Motorraum öffnen, kann es zu Stichflammen kommen. Daher überlassen Sie diese Aufgabe im Zweifelsfall den Löschprofis. Dennoch kann ein Feuerlöscher dabei helfen, den Brand so lange zu kontrollieren, bis alle Menschen in Sicherheit gebracht sind.

Falls Sie sich einen Feuerlöscher zulegen wollen, rät die Feuerwehr Karlsbad: je größer, desto besser. "Denn in der allgemeinen Hektik kommt es oft vor, dass ein Teil des Feuerlöscherinhalts wirkungslos verpulvert wird, weil aus zu großer Entfernung oder an die falsche Stelle gesprüht wird", heißt es. Die Feuerlöscher können Sie zum Beispiel in einer speziellen Halterung unter dem Fahrersitz unterbringen. Im Kofferraum verstaut, kann es passieren, dass er im Ernstfall nicht rechtzeitig parat ist.

Mit dem Feuerlöscher löschen: Wie geht das?

Öffnen Sie die Motorhaube vorsichtig und gehen Sie so dicht wie möglich, aber gleichzeitig so sicher wie möglich an die Flammen heran und richten Sie den Feuerlöscher auf die Quelle der Flammen.

Falls Sie die Motorhaube aufgrund von Beschädigungen nicht öffnen können oder aus Sicherheitsgründen nicht wollen, können Sie den Strahl des Feuerlöschers vom Boden aus in Richtung Motorraum richten oder das Löschpulver durch die Kühleröffnungen in den Motorraum sprühen, je nach Brandintensität und Fahrzeug.

Auto abgebrannt – was zahlt die Versicherung?

Nach einem Brand ist der Schaden am Auto oft groß, meist handelt es sich um einen Totalschaden. Wer sein Fahrzeug nur haftpflichtversichert hat, bleibt auf dem Schaden sitzen: Die Haftpflichtversicherung deckt nur Schäden ab, die Sie mit Ihrem Auto anderen Verkehrsteilnehmern zugefügt haben. Nur wenn das Feuer auch auf ein weiteres Auto übergreift, wird der Schaden des anderen Fahrzeugbesitzers abgedeckt.

Mit einer Teilkaskoversicherung stehen die Chancen besser, denn in vielen Policen sind Autobrände oder Explosionen abgedeckt. Prüfen Sie jedoch in Ihren Unterlagen, ob beispielsweise Schmorschäden übernommen werden.

Die Hausratversicherung kann für Schäden an beweglichen Gegenständen im abgebrannten Auto aufkommen. Wenden Sie sich dazu an Ihre Versicherung.

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Verwendete Quellen
  • feuerwehr.karlsbad.de: "Richtiges Verhalten bei Bränden an Kraftfahrzeugen" (Zugriff am 18.1.2023)
  • bussgeldkatalog.org: "Autobrand: Was können Sie im Ernstfall unternehmen?"
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