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Ende eines Cloud-Anbieters: Wer nicht schnell sichert, verliert alle Daten


Ende eines Cloud-Anbieters
Wer nicht schnell sichert, verliert alle Daten

Von dpa
Aktualisiert am 15.11.2019Lesedauer: 1 Min.
Fotos sollten regelmĂ€ĂŸig auch auf einer externen Festplatte gesichert werden und nicht nur in einer Cloud.VergrĂ¶ĂŸern des BildesFotos sollten regelmĂ€ĂŸig auch auf einer externen Festplatte gesichert werden und nicht nur in einer Cloud. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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Cloud-Dienste, die Onlinespeicher auf Servern bereitstellen, sind praktisch und in einem bestimmten Umfang oft sogar kostenlos. Allerdings haben Gratis-Clouds einen gravierenden Nachteil.

Nutzer kostenloser Cloud-Dienste mĂŒssen generell damit rechnen, dass das Angebot vielleicht relativ kurzfristig eingestellt wird. Darauf weist die Stiftung Warentest hin und fĂŒhrt als aktuelles Beispiel den Foto-Onlinespeicher Irista des Kameraherstellers Canon an.

Das Unternehmen hat angekĂŒndigt, den Dienst abzuwickeln und Nutzer aufgefordert, ihre Fotos vor dem 31. Januar 2020 herunterzuladen. An diesem Tag werde Irista eingestellt.

Mitteilungen von Anbietern ernst nehmen

Einen Grund fĂŒr das Aus habe Canon nicht genannt, berichtet "Test.de". Nutzer von Onlinespeichern sollten stets auf Mitteilungen der Anbieter achten und bei AnkĂŒndigung einer Schließung ihre Daten möglichst schnell herunterladen. FĂŒr Irista-Nutzer hat Canon beispielsweise einen Katalog von Fragen und Antworten zusammengestellt.

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Wer seine Daten nicht innerhalb einer vom Anbieter gesetzten Frist sichere, riskiere den endgĂŒltigen Datenverlust. Denn insbesondere die Nutzung von Gratis-Clouds sei in alle Regel ohne GewĂ€hr.


Irista ist den Experten zufolge kein Einzelfall. In letzter Zeit hĂ€tten bereits andere Anbieter wie Kodak, Google oder Dropbox kostenlose Cloud-Angebote zum Speichern von Fotos relativ kurzfristig abgewickelt. GrundsĂ€tzlich raten die Warentester dazu, Fotos regelmĂ€ĂŸig auch auf einer normalen externen Festplatte zu sichern.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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