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Was langsame PCs wieder aufmöbelt

dpa, Elisabeth Winkler

09.09.2021Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau am Computer: Immer anspruchsvollere Programme können den Rechner in die Knie zwingen, wenn man nichts unternimmt.
Eine Frau am Computer: Immer anspruchsvollere Programme können den Rechner in die Knie zwingen, wenn man nichts unternimmt. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)
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Wenn der Computer mit den Jahren immer langsamer wird, wollen Nutzerinnen und Nutzer vor allem eines: die alte LeistungsfĂ€higkeit zurĂŒck. Zum GlĂŒck gibt es Tricks und Kniffe.

Das Hochfahren dauert ewig, beim Laden der Programme wird man alt und grau. Zeit fĂŒr einen Griff in die Trickkiste, um den Rechner wieder flott zu machen.

TatsÀchlich wird mit den Jahren meist nicht der Computer selbst langsamer. Laut Jörg Geiger vom Computermagazin "Chip" sind es Programme und Dienste, die mit der Zeit mehr Leistung fordern. Und den Rechner irgendwann in die Knie zwingen.


Supergeheime Dateien in Windows 10 finden

Dateien lassen sich vor neugierigen Blicken verstecken. WĂ€hlen Sie dazu die Einstellungen aus.
...und anschließend das KĂ€stchen "Versteckt".
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Gestiegene Anforderungen

Das liegt daran, dass Software und Dienste immer fĂŒr aktuelle Hardware entwickelt werden: "Hat man dann ein Ă€lteres System, denkt man, der PC ist langsamer, dabei sind nur die Anforderungen gewachsen", erklĂ€rt der Informatiker. Mit dem Effekt aber, dass Rechenprozesse tatsĂ€chlich lĂ€nger dauern.

Oft sind daran auch vergessene Programme Schuld, die nie deinstalliert wurden. Diese beanspruchen Speicherplatz und damit Rechenleistung, erklĂ€rt Jörg HĂ€hnle. Der Windows-Sachbuchautor und Betreiber von "Paules-PC-Forum.de" weist auf ein weiteres Problem hin: "Viele Anwendungen nisten sich im Autostart des Betriebssystems ein und fĂŒhren damit zu langen Startzeiten des Systems".

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Auf Unnötiges verzichten

Als ersten Schritt empfehlen die Experten, unnötige Programme zu deinstallieren. Die entsprechende Option findet sich unter "Windows-Einstellungen - Apps - Apps & Features". Laut Redakteur Geiger sollten immer etwa 20 Prozent des Speicherplatzes auf dem Massenspeicher frei bleiben.

Sachbuchautor HĂ€hnle rĂ€t darĂŒber hinaus mittels Task-Manager zu kontrollieren, welche Programme beim Systemstart mitgestartet werden. Dort kann man in der Spalte "Startauswirkungen" einsehen, wie sehr einzelne Anwendungen den PC-Start verlangsamen.

Defragmentieren nicht immer sinnvoll

Als Allheilmittel wird oft das Defragmentieren empfohlen. Dabei werden zerstĂŒckelt gespeicherte Daten umsortiert und so angeordnet, dass sie sich wieder schneller lesen lassen. Ob Defragmentieren sinnvoll ist, hĂ€nge aber vom Typ des Massenspeichers ab, warnt Sebastian KlĂ¶ĂŸ vom IT-Branchenverband Bitkom.

Bei Ă€lteren Festplatten, den HDDs, sei das ZusammenfĂŒgen von Dateifragmenten aufgrund ihrer Funktionsweise hilfreich. KlĂ¶ĂŸ erklĂ€rt warum: "Ist eine Datei sehr zerstĂŒckelt gespeichert, muss sich die Festplatte hĂ€ufiger drehen, und das kostet natĂŒrlich Zeit."

Bei den heute ĂŒblichen SSDs dagegen sei das Verfahren eher schĂ€dlich, denn diese funktionieren nicht mechanisch, und ihre Speicherzellen haben nur eine bestimmte Lebensdauer. Durch stĂ€ndiges Umorganisieren wĂŒrde man diese verkĂŒrzen, so KlĂ¶ĂŸ.

Windows 10 hat zudem eine standardmĂ€ĂŸig aktivierte Optimierung fĂŒr SSDs. In der Systemsteuerung unter dem Punkt "Speicher" gibt es den Befehl "Laufwerke optimieren": "Dort sieht man, welcher Speichertyp verbaut ist, wann zuletzt analysiert wurde und wie der aktuelle Status ist", sagt KlĂ¶ĂŸ. Verbraucher mit SSD können und sollten sich manuelles Defragmentieren also sparen.

Finger weg von der Registry

An der sogenannten Registry sollte man nur schrauben, wenn man sich wirklich damit auskennt. Es passiere schnell, dem System durch Löschen weiterhin benötigter EintrÀge zu schaden, sagt Jörg HÀhnle.

Der Windows-Experte vergleicht die Registry mit einem Apothekerschrank voller Informationsschubladen "Benötigt Windows einige dieser Infos, werden gezielt die Passenden geöffnet. Schubladen mit veralteten oder unnötigen Inhalten, werden vom System einfach nicht beachtet". Doch braucht es Know-how, das als User einzuschÀtzen.

Die Arbeit könnte man Registry Cleanern ĂŒberlassen, die Jörg Geiger von "Chip" aber fĂŒr weniger sinnvoll hĂ€lt als Drittanbieter-Programme mit weiteren Cleaning-Funktionen. Beim Virenschutz setzt Experte KlĂ¶ĂŸ dagegen auf Windows-Bordmittel: "Der Defender ist gut ins System integriert und bietet bereits verlĂ€sslichen Schutz bei niedriger Systemlast." Antiviren-Programme von Drittanbietern dagegen können viel Speicherplatz beanspruchen.

Geheimtipp: Staubwischen

Damit ein Windows-PC dauerhaft flĂŒssig lĂ€uft, braucht es vor allem eines: regelmĂ€ĂŸige Pflege. Dazu gehört, unnötige Programme zu deinstallieren, den Autostart zu bereinigen und Systemchecks zu machen. Auch den PC zu entstauben, könne hilfreich sein. Überhitzt das System, weil LĂŒftungsschlitze sich zusetzen, wird die Leistung gedrosselt, erklĂ€rt KlĂ¶ĂŸ.

Wer noch eine Festplatte nutzt, sollte diese gegen eine SSD tauschen. Das bringt laut Geiger einen deutlichen Leistungszuwachs. Der durchschnittliche Nutzer könne sich fĂŒr seine Systempflege dann auf die Windows-Boardmittel verlassen, auch weil Windows 10 und 11 bereits sehr gut optimiert seien. "Und diesen einen Geheimtipp, der den zehn Jahre alten PC zur Rennsemmel macht, gibt es eh nicht."

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