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Android-Smartphones bekommen virtuelle Realität

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Googles Pläne  

Android Smartphones starten in die virtuelle Realität

01.03.2017, 14:22 Uhr | dpa

Android-Smartphones bekommen virtuelle Realität. Android-Smartphone und Spezialbrille zum Start in virtuelle Welten. (Quelle: dpa/tmn)

Mit einem Smartphone und einer Spezial-Halterung kann man in virtuelle Welten eintauchen. (Quelle: dpa/tmn)

Google will seine Plattform "Daydream" für die Anzeige virtueller Realitäten auf Smartphones mit Android-System auf alle neueren Smartphones bringen. Die technischen Anforderungen seien kein Problem, sagte der zuständige Google-Manager Amit Singh auf der Handymesse Mobile World Congress in Barcelona.

Google hatte die Daydream-Plattform 2016 gestartet und in die aktuelle Version seines Betriebssystems Android 7.0 ("Nougat") eingebaut. Dabei dient ein Smartphone als Display, das in ein ebenfalls von Google entwickeltes Gehäuse gesteckt wird, das wie eine zu groß geratene Brille aufgesetzt werden kann. So entsteht ein räumliches Bild direkt vor den Augen des Nutzers, das bei Bewegungen des Kopfes bis zu 360 Grad schwenkt. So entsteht der optische Eindruck einer virtuellen Realität.

Zur Steuerung ist ein zusätzlicher Controller mit berührungsempfindlichem Touch-Feld vorgesehen. Auf das Konzept mit eingestecktem Smartphone setzt auch Samsung, während die Facebook-Tochter Oculus, HTC und Sony teure Headsets mit eigenem Display bauen. Google baut aber darauf, dass die meisten Menschen virtuelle Realität zunächst über Smartphone-Brillen erleben werden.

Wenn Brillen zusätzliche Infos einblenden

Zwischen virtueller Realität (VR) und der sogenannten erweiterten Realität (AR), bei der Inhalte auf dem Handydisplay in das Bild der realen Umgebung eingeblendet werden, gebe es Schnittstellen, so Singh. Zum Beispiel Chips zum Verarbeiten und Speichern von Daten. "Mit der Zeit dürfte es Brillen mit Gläsern geben, die durchsichtig sind und AR-Inhalte einblenden können - aber zugleich auch zum Display für VR werden können." Das werde aber "nicht in den nächsten ein, zwei Jahren" möglich sein, so der Google-Experte.

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