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ARD und ZDF: So verteilen sich Ihre Rundfunkbeiträge

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Beitragsservice von ARD und ZDF  

So verteilen sich Ihre Rundfunkgebühren

06.07.2018, 17:29 Uhr | t-online.de, hd

ARD und ZDF: So verteilen sich Ihre Rundfunkbeiträge. Büro des Beitragsservices in Bocklemünd bei Köln: Die Rundfunkgebühr ist umstritten. (Quelle: imago/C. Hardt/FutureImage)

Büro des Beitragsservices in Bocklemünd bei Köln: Die Rundfunkgebühr ist umstritten. (Quelle: C. Hardt/FutureImage/imago)

Seit April 2015 beträgt der Rundfunkbeitrag 17,50 Euro pro Monat und ist für jede Wohnung einmal zu zahlen. Doch wo bleiben die Gebühren? Die Antworten finden sich im Jahresbericht 2017 des Beitragsservices, der jetzt erschienen ist.

Insgesamt kommen durch den Rundfunkbeitrag (früher: "GEZ-Gebühr") fast acht Milliarden Euro zusammen, genauer: 7.974.000.000 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (2016) gab es einen kleinen Rückgang um 3,7 Millionen. Der Rundfunkbeitrag ist bis 2020 auf diese Höhe festgelegt (17,50 Euro pro Haushalt im Monat, das sind 210 Euro pro Jahr).

Laut dem Bericht des Beitragsservices konnte 2016 bei vielen alten Fällen geklärt werden, ob sie beitragspflichtig sind oder nicht, daher der Rückgang. Doch bald gibt es neue Arbeit: Denn die Daten des Beitragsservices werden zum zweiten Mal mit den Daten der Einwohnermeldeämter abgeglichen. Das Ergebnis: Bei rund 3,5 Millionen Bundesbürgern gibt es einen sogenannten "Klärungsbedarf", ob Rundfunkbeiträge bezahlt werden müssen oder nicht. Sie bekommen in den nächsten Tagen und Wochen Post und müssen antworten - ansonsten werden sie automatisch angemeldet. Das ist rückwirkend bis zum 1. Januar 2016 möglich.

3,5 Millionen ist eine relativ hohe Zahl bei rund 81,5 Millionen Bundesbürgern und 3,2 Millionen, die von der Beitragszahlung befreit sind. 

 (Quelle: statista.de) (Quelle: statista.de)

4,25 Millionen Mahnverfahren

Von 45 Millionen Beitragskonten befanden sich Ende 2017 rund 4,25 Millionen in einem sogenannten Mahnverfahren, 6,8 Prozent weniger als 2016. Das bedeutet, das fällige Geld wurde nicht pünktlich bezahlt.

Im Jahr 2016 gab es insgesamt 21,2 Millionen "Maßnahmen im Forderungsmangement". Das sind alle Vorgänge, mit denen der Beitragsservice versucht, das Geld einzutreiben. Auch das verursacht hohe Kosten. 

Vom Rundfunkbeitrag gehen 38 Cent an den Beitragsservice

Der Beitragsservice hatte Ende 2017 fast 1.000 Mitarbeiter (975 Angestellte und 14 Azubis). Sein Budget ist größer als das mancher TV-Sender: Von den 17,50 Euro Monatsbeitrag gehen 38 Cent an den Beitragsservice. Zum Vergleich: Der deutsch-französische Kulturkanal Arte bekommt davon nur 29 Cent, der Kinderkanal Kika 11 Cent, Phoenix 4 und 3Sat 2 Cent. 

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Übrigens: Das Bundesverfassungsgericht will in Kürze (am 18. Juli) ein Urteil zum Rundfunkbeitrag sprechen. Die Kläger finden das System "jeder Haushalt zahlt" ungerecht für Privatleute, die keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk benutzen. Beim Beitragsservice will man diese Entscheidung abwarten.

Verwendete Quellen:

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