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EU-Staaten einig: Roaming weitere zehn Jahre kostenfrei – bis 2032

EU-Regelung verlängert  

Roaming weitere zehn Jahre kostenlos

09.12.2021, 12:28 Uhr | t-online, ARG

EU-Staaten einig: Roaming weitere zehn Jahre kostenfrei – bis 2032. Telefonieren im Urlaub wird endlich billiger. (Quelle: imago images)

Telefonieren im Urlaub war früher kostspielig. (Quelle: imago images)

Im Ausland zu telefonieren oder im Internet zu surfen war früher teuer. Durch eine EU-Regelung wurden zusätzliche Kosten dafür unterbunden. Diese wird für weitere zehn Jahre verlängert.

Wer noch vor einigen Jahren viel auf Reisen war und telefonieren oder Kurznachrichten verschicken wollte, musste mit hohen Mobilfunkkosten rechnen. Das lag daran, dass man nicht mit dem heimischen Netz verbunden war, sondern auf den Anbieter vor Ort zugreifen musste.

Diese Fähigkeit, sich in Mobilfunknetze anderer Anbieter einwählen und diese zum Telefonieren, Surfen oder Verschicken von Nachrichten nutzen zu können, wird als Roaming bezeichnet. Um aus dem Urlaub nach Hause telefonieren zu können, war man zwangsläufig den Roaminggebühren der jeweiligen Netzbetreiber unterworfen.

Nicht selten wurde man am Ende des Monats dann von einer sehr hohen Telefonrechnung überrascht. Um dieser intransparenten Kostenfalle einen Riegel vorzuschieben, haben die EU-Staaten am 15. Juni 2017 den Wegfall der Roaminggebühren beschlossen. Die Laufzeit dieser Regelung war bis Ende Juni 2022 angesetzt.

Verlängerung geplant

Laut Umfragen ist diese Regelung bei den Bürgern aber so beliebt, dass sich die EU-Kommission für eine Verlängerung ausgesprochen hat. Für zehn weitere Jahre sollten die Gebühren bei EU-Auslandstelefonaten entfallen.

Jetzt einigten sich die EU-Staaten auf die Verlängerung. Die bestehende Regelung wird um einige Änderungen ergänzt.

So sollen Verbrauchern im Ausland – sollte dies technisch möglich sein – immer die gleiche Qualität der Dienste zur Verfügung stehen. "Absichtliches Herunterdrosseln gehört somit der Vergangenheit an", sagte die österreichische EU-Abgeordnete und Chefverhandlerin des Parlaments, Angelika Winzig.

Darüber hinaus sollen die Preise, die Netzbetreiber sich gegenseitig für Roaming in Rechnung stellen, deutlich gesenkt werden. Notrufnummern sollen jederzeit kostenlos angerufen werden können.

Die Verlängerung ist noch nicht in Kraft, denn der EU-Rat und das Europarlament müssen dieser noch zustimmen. In diesem Fall handelt es sich aber nur um eine Formalie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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