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Beliebte Foto-App "Prisma" ist ein PrivatsphÀre-Alptraum

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 21.07.2016Lesedauer: 2 Min.
Die App "Prisma" steht Mitte Juli auf Platz 1 der iTunes-Charts.
Die App "Prisma" steht Mitte Juli auf Platz 1 der iTunes-Charts. (Quelle: /Hersteller-bilder)
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Auf Facebook oder Twitter gibt es derzeit kein Entkommen vor "Prisma": Überall tauchen Fotos auf, die mit der App verfremdet wurden. Wer seine Bilder damit bearbeitet, rĂ€umt

Mit Prisma können Nutzer Fotos im Stil bekannter Kunstwerke verfremden; dazu gehören Van Gogh, Picasso, Kandinsky, aber auch Roy Lichtenstein oder Mondrian. Was klingt wie ein alter Hut, begeistert dennoch viele Nutzer – weil es tatsĂ€chlich einfach geht und faszinierende Ergebnisse liefert. Innerhalb weniger Tage hat es die App auf Platz eins der am hĂ€ufigsten heruntergeladenen Gratis-Apps fĂŒr iOS geschafft (Stand 12. Juli). Die Android-Version ist seit dem 20. Juli erhĂ€ltlich.

Was allerdings mit persönlichen Daten und den auf die Unternehmensserver hochgeladenen Fotos passiert, ist unklar. Laut der DatenschutzerklĂ€rung der App können Daten wie Log-Dateien, Geodaten und weitere Informationen an Dritte weitergegeben werden. Dabei geht es auch ausdrĂŒcklich um die Weitergabe von Daten an Werbenetzwerke fĂŒr maßgeschneiderte Werbung. FĂŒr die hochgeladenen Fotos rĂ€umen Nutzer den Betreibern außerdem weitgehende Nutzungsrechte ein. Wie lange sie gespeichert werden und was letztendlich mit den Bildern geschieht, ist unklar.

Prisma lÀdt Bilder auf den Server in Russland

Dass Fotos zum Verfremden zunĂ€chst auf die Server des Unternehmens geladen werden mĂŒssen, liegt an der Funktionsweise von Prisma. Wie MitgrĂŒnder Alexey Moiseenkov dem Blog "TechCrunch" erklĂ€rt, werden hochgeladene Bilder analysiert, dann erstellt ein sogenanntes "Neurales Netzwerk" aufgrund dieser Informationen ein neues Bild im gewĂŒnschten Stil. Auf dem Smartphone wĂŒrden die aufwendigen Berechnungen dafĂŒr zu lange dauern.

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Geld verdienen wollen die Macher der App möglicherweise spĂ€ter einmal ĂŒber bezahlte Filteroptionen, wie Moiseenkov andeutet. Bislang sind Download und Nutzung von Prisma kostenlos. Zu den Investoren gehört unter anderem die "Mail.ru"-Gruppe, die auch das russischsprachige soziale Netzwerk "VKontakte" betreibt und Anteile an Facebook hĂ€lt.

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