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Warnung vor "Martinelli": Virus-Warnung auf WhatsApp ist zurück

Warnung vor "Martinelli"  

Virus-Warnung auf WhatsApp ist zurück

07.01.2019, 11:55 Uhr | str, t-online.de

Warnung vor "Martinelli": Virus-Warnung auf WhatsApp ist zurück. WhatsApp: Über den beliebten Messenger-Dienst verbreiten sich oft nutzlose Kettenbriefe. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

WhatsApp: Leichtgläubige Nutzer verbreiten über den beliebten Messenger-Dienst nutzlose Kettenbriefe. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

Auf WhatsApp verbreiten sich gerade Nachrichten, in denen vor einem extrem aggressiven Smartphone-Virus gewarnt wird. Was ist an der Geschichte dran?

Mitte 2018 wurde auf WhatsApp über eine aggressive Schadsoftware namens "Martinelli" gewarnt, die sich angeblich über einen Videoclip auf WhatsApp verbreitet. Nach dem Öffnen der Datei werde das Smartphone innerhalb von zehn Sekunden komplett lahmgelegt.

Nutzer verbreiteten damals die Meldung weiter, um ihre Freunde vor der vermeintlichen Gefahr zu warnen. Das war allerdings überflüssig – denn den "Martinelli"-Virus gab es gar nicht. Jetzt ist der Kettenbrief wieder zurück und verbreitet sich erneut auf WhatsApp. Das berichtet "Netzwelt.de".

Die falsche Geschichte – man spricht im Internet auch von einem "Hoax" – stammt aus Italien oder Spanien. In diesen Ländern wurde der Kettenbrief bereits millionenfach geteilt und hat sich rasend schnell verbreitet. Der Text wurde auf Englisch und auf Deutsch übersetzt und macht jetzt auch in Deutschland die Runde. Die Polizei in Spanien hatte schon 2018 Entwarnung gegeben und den Hoax enttarnt.


Wer solch eine Warnung erhält, sollte sie am besten ignorieren oder dem Absender mitteilen, dass er einem Scherzbold aufgesessen ist. Solche nervigen, aber harmlosen Kettenbriefe tauchen bei WhatsApp und in anderen Messenger-Diensten immer wieder auf. Zum Glück sind sie nicht gefährlich. Es gibt aber auch echte Phishing-Versuche per Direktnachricht. Dazu werden die Nutzer aber per Link auf gefälschte Webseiten geleitet und aufgefordert, ihre Zugangsdaten einzugeben.Diese werden dann für kriminelle Zwecke missbraucht.

Update 7.01.2018: Dieser Text wurde mit dem erneuten Aufkommen des "Martinelli"-Virus aktualisiert.

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