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Amazon-Armband soll Gefühle erkennen können

Medienbericht  

Amazon-Armband soll Gefühle erkennen können

23.05.2019, 18:39 Uhr | dpa

Amazon-Armband soll Gefühle erkennen können. Amazon Echo: Amazon entwickelt offenbar ein Armband mit der Assistenzsoftware Alexa, das Emotionen von Nutzern erkennen und auf sie eingehen kann. (Quelle: dpa/Elaine Thompson/AP)

Amazon Echo: Amazon entwickelt offenbar ein Armband mit der Assistenzsoftware Alexa, das Emotionen von Nutzern erkennen und auf sie eingehen kann. (Quelle: Elaine Thompson/AP/dpa)

Gefühle und Krankheiten erkennen: Amazon arbeitet einem Bericht zufolge an einem Alexa-Armband, dass aus der Stimme den Gemütszustand des Nutzers heraushören können soll.   

Amazon entwickelt laut einem Medienbericht ein Armband mit seiner Assistenz-Software Alexa, das Emotionen von Nutzern erkennen und auf sie eingehen kann. Während noch unklar sei, ob das Gerät tatsächlich auf den Markt kommen solle, habe der Online-Händler noch zuletzt daran gearbeitet, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf Dokumente und Beteiligte. Demnach sei die Idee, aus der Stimme den Gemütszustand von Nutzern herauszuhören.

Ein bereits vergangenes Jahr veröffentlichtes Amazon-Patent beschrieb zum Beispiel eine Situation, in der eine Frau Alexa sagt, sie sei hungrig und und dabei hustet und schnieft. Die Software schließt daraus, dass die Nutzerin erkältet sei und schlägt ihr ein Rezept für Hühnersuppe vor.


Zuvor hatte es bereits Berichte über Amazon-Ohrhörer mit "Alexa an Bord" gegeben. Der Handelskonzern hatte die Sprachassistentin in seinen vernetzten Echo-Lautsprechern in viele Haushalte gebracht. Aber Apples Konkurrenz-Software Siri und der Google Assistant begleiten die Nutzer auch auf Smartphones durch den Tag, während Alexa zuhause zurückbleibt. Sein eigenes Smartphone Fire Phone hatte Amazon 2015 eingestampft, nachdem die erste Generation gefloppt war. Das neue Armband solle mit einer Smartphone-App zusammenarbeiten, schrieb Bloomberg.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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