Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone >

Handystrahlung: Wie gefährlich ist Handystrahlung?

Mobilfunk-Faktencheck  

Wie gefährlich ist Handystrahlung?

27.08.2019, 13:43 Uhr | dpa-tmn

Handystrahlung: Wie gefährlich ist Handystrahlung?. Eine Frau telefoniert mit Kopfhörern: Wer die Strahlenbelastung beim Telefonieren effektiv senken möchte, greift einfach zum Headset. (Quelle: Getty Images/Rawpixel)

Eine Frau telefoniert mit Kopfhörern: Wer die Strahlenbelastung beim Telefonieren effektiv senken möchte, greift einfach zum Headset. (Quelle: Rawpixel/Getty Images)

Kaum etwas lassen wir so nah an unseren Körper wie das Smartphone. Doch führt Handystrahlung wirklich zu Hirntumoren oder Unfruchtbarkeit? Und wie können sich Nutzer schützen?

Foto-Serie mit 10 Bildern

Die Dauerdebatte über mögliche Gesundheitsschäden durch Handystrahlung wird aktuell wieder durch den beginnenden Aufbau der 5G-Netze befeuert. Deshalb hat die Stiftung Warentest die gesamte Studienlage zu Mobilfunk und Gesundheit gesichtet und in einer Expertenrunde erörtert – einschließlich der neuesten Tierstudien ("test"-Ausgabe 9/19). Das Fazit: Nach aktuellem Stand der Forschung bestehe kaum Grund zur Sorge. Daran ändere auch der 5G-Ausbau nichts.

Wer vorbeugen möchte, kann aber trotzdem einiges tun. Insbesondere für Kinder sind Schutzmaßnahmen dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zufolge besonders wichtig, weil für sie erst vergleichsweise wenige Studien zu möglichen gesundheitlichen Folgen vorliegen. Zu diesen Maßnahmen raten die Warentester:

Empfang im Auge behalten

Handys passen ihre Sendeleistung den Gegebenheiten vor Ort an. Je schwächer das Mobilfunknetz, desto stärker müssen die Geräte funken. Wer sich schützen möchte, meidet also Telefonate bei schlechtem Empfang, wie er im Zug, in Autos ohne Außenantenne oder in mangelhaft versorgten Gebieten auftritt.

Handy weg vom Ohr

Die Intensität elektromagnetischer Felder sinkt mit der Entfernung schnell. Bereits wenige Zentimeter machen den Experten zufolge einen riesigen Unterschied. Daher ist das Telefonieren mit einem Headset empfehlenswert. Eine weitere Alternative zum Smartphone am Kopf ist das Freisprechen.

SAR-Wert vor Handykauf prüfen

SAR steht für Spezifische Absorptionsrate und bezeichnet die Menge an Energie, die durch das sendende Handy vom naheliegenden Köpergewebe aufgenommen wird. Der gültige SAR-Höchstwert liegt bei zwei Watt pro Kilogramm. Für jedes Handymodell ermitteln die Hersteller den SAR-Wert mit einem standardisierten Test. Eine Liste mit den Testwerten veröffentlicht das BfS fortlaufend im Netz.

Allerdings kritisieren die Warentester, dass der SAR-Wert bei maximaler Sendeleistung ermittelt wird – eine Leistung, die Handys in der Praxis kaum je erreichten. Daher sage der SAR-Wert über die tatsächliche Strahlenbelastung im Alltag wenig aus.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone

shopping-portal