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Telekom verbessert den LTE-Empfang in Grenzregionen

Besserer Handyempfang  

Telekom schließt Funklöcher in Grenzregionen

21.11.2019, 10:42 Uhr | jnm , t-online.de

Telekom verbessert den LTE-Empfang in Grenzregionen. Das Telekom-Logo ist an einem Messestand zu sehen: Kunden, die in grenznahen Regionen leben, erhalten eine bessere LTE-Anbindung.  (Quelle: imago images/C. Hardt/Future Image)

Das Telekom-Logo ist an einem Messestand zu sehen: Kunden, die in grenznahen Regionen leben, erhalten eine bessere LTE-Anbindung. (Quelle: C. Hardt/Future Image/imago images)

Dank gelockerter Vorschriften kann die Telekom an rund 500 Mobilfunkstandorten jetzt mit voller Leistung senden. Das führe bei über 750.000 Haushalten in Grenzregionen zu besserem Handy-Empfang, teilt das Unternehmen mit.

In einem "ersten Schritt" hat die Deutsche Telekom die Sendeleistung an rund 500 Mobilfunkstandorten auf dieselbe Leistung erhöht, die auch andernorts üblich ist. Durch diesen Schritt verbessere sich nicht nur der Empfang in vielen Kommunen entlang der deutschen Grenzen. Auch die Surfgeschwindigkeit erhöhe sich dadurch deutlich.

Das berichtet die Telekom in einer Pressemitteilung. Bisher war es deutschen Mobilfunkbetreibern nicht erlaubt, in der Nähe von Nachbarstaaten mit voller Leistung zu senden. Die Vorgabe der Bundesnetzbehörde sollte sicherstellen, dass die Netze deutscher Anbieter nicht die der Nachbarländer störten. Kam es dennoch zu Problemen, musste sich die Bundesnetzagentur verantworten.

Die eher defensiven Vorgaben führten dazu, dass deutsche Mobilfunkkunden nahe der Grenzen oftmals nur noch Netze der Nachbarländer empfangen konnten, nicht aber das eigene Mobilfunknetz.

Nun sind Betreiber in der Pflicht

Durch eine Neuregelung liegt die Haftung bei Störung von Netzen der Nachbarstaaten nun bei den Mobilfunkbetreibern. Gleichzeitig haben sie nun auch die Möglichkeit, die Sendeleistung ihrer Mobilfunkanlagen in Eigenregie besser an die tatsächlichen Bedingungen anzupassen. "Wir werden die neue Regelung mit Augenmaß, aber offensiv nutzen", sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland.

Insgesamt werden laut Telekom rund 760.000 Haushalte dadurch besser ans Mobilfunknetz angebunden. Vor allem in Schleswig-Holstein (160.000 Haushalte), Nordrhein-Westfalen (92.000 Haushalte), Baden-Württemberg (90.000 Haushalte), Niedersachsen (88.000 Haushalte) und Mecklenburg-Vorpommern (82.000 Haushalte) werde sich das besonders deutlich bemerkbar machen.


Außerdem sollen in den nächsten Monaten die letzten Lücken im grenznahen LTE-Netz der Telekom aufgefüllt werden. "Derzeit gibt es entlang der deutschen Außengrenzen rund 260 Standorte ohne LTE", teilt das Bonner Unternehmen mit. Um diese zu erschließen, seien neue Mobilfunkstandorte geplant. "Durch diese Maßnahme erhalten weitere 285.000 Haushalte Zugang ins LTE-Netz der Telekom", heißt es in der Pressemitteilung. 

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