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Safe im Netz: Passwörter aus Prinzip ändern ist eine Sicherheits-Sackgasse

Safe im Netz  

Passwörter aus Prinzip ändern ist eine Sicherheits-Sackgasse

31.01.2019, 15:16 Uhr | dpa

Safe im Netz: Passwörter aus Prinzip ändern ist eine Sicherheits-Sackgasse. Passwort-Manager machen das Leben leichter - und erstellen auf Wunsch auch gleich sichere Passwörter.

Passwort-Manager machen das Leben leichter - und erstellen auf Wunsch auch gleich sichere Passwörter. Foto: Andrea Warnecke. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa/tmn) - Periodische Passwort-Änderungen allein führen nicht automatisch zu mehr Sicherheit. Statt sich ständig neue Passwörter auszudenken, sollte man wenigstens für jeden wichtigen Onlinedienst ein anderes sicheres Passwort verwenden.

Dazu rät das Fachmagazin "c't". Passwortmanager könnten beim Erstellen und Verwalten dieser Passwörter wertvolle Dienste leisten. Empfehlenswert seien etwa Enpass, Keepass, Password Depot oder SafeInCloud, die sich auf verschiedenen Geräten sowie plattformübergreifend nutzen und synchronisieren lassen.

Passwörter sind aus Nutzersicht vor allem nervig. Der Zwang, sich regelmäßig neue komplizierte und lange Zeichenfolgen merken zu müssen, birgt daher die Gefahr, dass der überforderte Nutzer am Ende doch einfach zu merkende, also unsichere Passwörter vergibt. Oder er setzt doch einfach überall dasselbe Passwort ein, warnen die Experten . Im Ernstfall müssen Angreifer dann nur bei einem Dienst erfolgreich einbrechen, um ungehindert Zugang zu allen anderen Onlinekonten des Nutzers zu bekommen.

Wer seine Passwörter ohne Hilfe eines Managers verwalten möchte, sollte auf lange, individuelle Zeichenfolgen setzen - und wenn möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, raten die Experten . Um herauszufinden, ob ein selbst gemachtes Passwort schon auf einer veröffentlichten Liste bereits geknackter Zugangscodes steht, können Anwender es mit der Datenbank des Dienstes " Pwned Passwords " abgleichen.

Zum Bilden komplexer Passwörter, die man sich trotzdem merken kann, sind willkürliche Merksätze hilfreich. Bei jedem Satz werden dann beispielsweise immer die jeweils ersten Buchstaben oder Zeichen genutzt: "Sichere Passwörter zu erstellen, sollte in 90 Prozent aller Fälle eigentlich gar kein Problem sein!" ergibt dann das Passwort "SPze,si90aFegkPs!". Achtung: Reime, Lieder, Sprichwörter oder Gedichtzeilen als Passwort-Merksätze sind unsicher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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