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20 Jahre "Die Sims": So grausam quälen Spieler ihre Sims

20 Jahre "Die Sims"  

So grausam quälen Spieler ihre Sims

05.02.2020, 10:19 Uhr | sle, t-online.de

20 Jahre "Die Sims": So grausam quälen Spieler ihre Sims. Sims  sitzen in einem Wohnzimmer: Die Spielereihe "Die Sims" wird 20 Jahre alt. (Quelle: EA Maxis)

Sims sitzen in einem Wohnzimmer: Die Spielereihe "Die Sims" wird 20 Jahre alt. (Quelle: EA Maxis)

Sie haben Hunger, machen sich in die Hose und sprechen undeutlich: Die Rede ist von den Sims. Heute feiert die beliebte Lebenssimulation "Die Sims" ihren 20. Geburtstag. Nicht jeder hat das Spiel so genutzt, wie von den Erfindern erdacht.

Die Spielereihe "Die Sims" lässt sich am besten als digitalisiertes Puppenhaus beschreiben. Spieler können Häuser bauen, Möbel kaufen und mit den Spielfiguren, den Sims, Geschichten erzählen. Am 4. Februar 2000 erschien der erste Teil. Mehrere Jahre und zahllose Erweiterungen später gehört die Reihe des Entwicklerstudios Electronic Arts (EA) zu den erfolgreichsten Spielen aller Zeiten.

Laut EA hat die Serie den Entwicklern bislang mehr als fünf Milliarden US-Dollar eingebracht, über 200 Millionen Spiele und Erweiterungen wurden in den vergangenen 20 Jahren verkauft.

Die dunkle Seite der Sims

Eigentlich geht es im Spiel darum, den kleinen Figuren dabei zu helfen, mit den Widrigkeiten des Lebens zurechtzukommen. Doch "Die Sims" hat auch eine dunkle Seite, oder besser gesagt, die Spieler haben sie. Denn wie im echten Leben können Sims auch sterben und das nutzen Spieler mitunter auf monströse Art aus, wie auf der Internetplattform Reddit berichtet wird.

"Was ist das Schlimmste, was Sie je in der Serie 'Die Sims' gemacht haben?", fragt ein Reddit-User. Die Antworten lassen tief in menschliche Abgründe blicken.

Ein Spieler hatte es auf das schönste Haus in der Gegend abgesehen. Die Familie war da im Weg:

  • "Ich war immer zu faul, mein eigenes Haus von Grund auf zu bauen. Deshalb war es immer mein Ziel, in das schönste Haus zu ziehen, das bereits auf der Karte zu finden war. Dann habe ich eine Affäre mit der Dame des Hauses angefangen und sie überzeugt, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. Ich heiratete sie, zog in das Haus ein, ließ mich von ihr scheiden und warf sie aus dem Haus."

Doch nicht alle Sims kommen so glimpflich davon:

  • "Ich habe einen Typen erstellt, der ein zwanghafter Sauberkeitsfreak war. Ich habe ihn in ein wirklich surreales kleines Haus mit einem Hochzeitsbuffet und einem Hamster gesetzt und die Tür gelöscht. Schließlich drehte er durch mangelnde Sauberkeit und Depressionen durch, weil sein kleiner Nagerfreund starb. Am Ende verhungerte er, als das Bankett verrottete."

Kampflos ergeben sich die Sims aber nicht ihrem Schicksal:

  • "Ich ließ meinen Sim verhungern, dann rief mein Sim heimtückisch den Pizzaboten an. Als sie geliefert wurde, zwang ich ihn, die Pizza in den Müll zu werfen. Dann weinte er", erzählt ein User.

Ein anderer User entdeckte, dass Electronic Arts einen Warnhinweis in sein Spiel eingebaut hatte:

  • "Ich baute ein Spukhaus und tötete drei Familien für den Friedhof. Das Spiel hat mir ein Pop-up-Fenster geöffnet, in dem es heißt, dass 'Die Sims' eine Lebenssimulation ist und dass ich zu viele Sims töte."

Nicht alle Ideen entstammen dem Erfindungsreichtum der Spieler. Manch einer lässt sich offenbar vom Fernsehen inspirieren:

  • "Ich habe ein Reality-TV-Show-Haus voller stereotyper Charaktere gebaut, sie im Spielmodus 'freier Wille' belassen und alle drei Tage jemanden abgewählt, je nachdem, wer am unbeliebtesten war. Die Person, die abgewählt wurde, wurde natürlich ermordet."

Nach der riesigen Resonanz auf seinen Artikel und den erschütternden Geständnissen der User, schrieb der Verfasser der Eingangsfrage: "Ich kenne ein paar Therapeuten, an denen ihr vielleicht interessiert seid, ihr braucht sie anscheinend."

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