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TV-Konsum in der Corona-Krise: Deutsche gucken jetzt wieder mehr Fernsehen

TV-Konsum in Krisenzeiten  

Deutsche gucken jetzt wieder mehr Fernsehen

31.03.2020, 17:23 Uhr | str, t-online.de

TV-Konsum in der Corona-Krise: Deutsche gucken jetzt wieder mehr Fernsehen. Fernbedienung und Fernseher: Der TV-Konsum der Deutschen ist in der Corona-Krise stark angestiegen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fernbedienung und Fernseher: Der TV-Konsum der Deutschen ist in der Corona-Krise stark angestiegen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zum Schutz vor dem Coronavirus verbringen die Deutschen derzeit viel Zeit zu Hause. Dadurch ändert sich auch die Mediennutzung. Fernsehsender und Internet-Streamindienste gewinnen Zuschauer dazu. Auch die Mediatheken sind so gefragt wie nie. 

Laut einer Studie der Marktforscher von Deloitte hat sich der Medienkonsum der Deutschen innerhalb von kürzester Zeit massiv verändert. Schuld daran ist natürlich das Coronavirus.

Demnach schalteten von 2.000 Befragten im März 76 Prozent täglich den Fernseher ein. Im Februar waren es noch 67 Prozent. Sogar jüngere Zuschauer, bei denen der TV-Konsum in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen hatte, können sich offenbar wieder mehr für das lineare Programm begeistern. Laut Deloitte konnte kein anderes Medienangebot so stark zulegen. 44 Prozent der im März Befragten geben an, deutlich mehr Fernsehen zu schauen als vor der Pandemie

Streamingdienste werden mehr genutzt – haben aber nicht mehr Kunden

Auch bei den Streamingdienste wächst die Nutzungsdauer. Allerdings bringt der Wunsch nach Unterhaltung den Anbietern kaum zahlende Neukunden ein. Dafür verzeichnen die Mediatheken 55 Prozent mehr Nutzer. Auch digitale Zeitungsabos sowie kostenlose und bezahlpflichtige Nachrichtenangebote im Internet können zulegen.

Das Radio hat in der Krise zwar nicht mehr Zuhörer dazu gewonnen, doch auch hier ist die Nutzungszeit gestiegen. Podcasts sind für 37 Prozent der Befragten jeden Alters zu einem wichtigen Informationsmedium zum Thema Coronavirus geworden. 

Der Leiter der Studie Klaus Böhm deutet die Entwicklungen als Zeichen für ein gesteigertes Informationsbedürfnis. "Die Nutzer nehmen vor allem das Nachrichtenangebot der TV-Sender als echten Mehrwert gegenüber der unkontrollierten Informationsflut des Internets wahr. Auch der Boom bei den Mediatheken ist vor allem auf den Bedarf an Informationen rund um Corona zurückzuführen, die hier zeitlich unabhängig konsumiert werden können", sagt er. Nach der Krise werden die Nutzerzahlen wahrscheinlich wieder sinken. 

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