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Elon Musk will Gerät zur Gedankensteuerung zeigen

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 26.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Elon Musk: Der Tesla-Gründer und Visionär will das menschliche Gehirn digitalisieren.
Elon Musk: Der Tesla-Gründer und Visionär will das menschliche Gehirn digitalisieren. (Quelle: UPI Photo/imago-images-bilder)
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Elon Musk will Freitagnacht ein "funktionierendes Neuralink-Gerät" präsentieren. Seine Firma Neuralink entwickelt eine neue Art der Gehirn-Computer-Schnittstelle – damit sollen Geräte nur mit Gedanken gesteuert werden können.

Das von Elon Musk gegründete Unternehmen Neuralink scheint große Fortschritte gemacht zu haben. Seit rund vier Jahren wird dort an einer neuen Gehirn-Maschine-Schnittstelle geforscht. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das vereinfacht gesagt Gedanken in direkte Befehle an Maschinen umwandeln kann – sodass Nutzer künftig etwa ihr Handy, ihren Computer oder ihr Auto nur mithilfe ihrer Gedanken bedienen können.

Schon im Juli kündigte Musk in einem Tweet an, dass man am kommenden Freitag, den 28. August, die Fortschritte des Unternehmens zeigen werde. Heute Nacht kündigte er nun ebenfalls auf Twitter an, dass es ein "funktionierendes Neuralink-Gerät" im Webcast zu sehen geben werde.

Neuralink-Grafik seines Geräts: Das Unternehmen will eine Verbindung zwischen Hirn und Maschine herstellen
Neuralink-Grafik seines Geräts: Das Unternehmen will eine Verbindung zwischen Hirn und Maschine herstellen (Quelle: Neuralink)

Roboter soll die OP so einfach wie ein Lasik-Eingriff machen

Außerdem werde die zweite Version eines Roboters gezeigt, mit dessen Hilfe die Elektroden in das Gehirn der Nutzer eingebracht werden sollen. Anders als bisherige Ansätze, bei denen steife Elektroden ins Hirn gesetzt werden, die ein Risiko für das Organ darstellen können, setzt Musks Unternehmen auf flexible Elektroden, dünner als ein Haar.

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Die ARD-Intendanten v.l.n.r.: Manfred Krupp (HR), Prof. Dr. Karola Wille (MDR), Dr. Katja Wildermuth (BR), Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, Programmdirektorin Christine Strobl, Martin Grasmück (SR), Dr. Yvette Gerner (Radio Bremen), Joachim Knuth (NDR). Vorne Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, Tom Buhrow (WDR) und Dr. Kai Gniffke (SWR).


Die Operation zum Einbringen der Elektroden werden künftig so einfach sein, wie eine Lasik-Augenoperation, hatte Musk versprochen. Bei der genannten Operation werden Sehfehler mithilfe eines automatisierten Lasers in wenigen Minuten und nur unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Selbst die neue Version des Roboters sei aber noch weit davon entfernt, gibt Musk in einem weiteren Tweet zu – doch "in ein paar Jahren" käme man dem Ziel wohl schon sehr nah. Dann könne man vermutlich sogar auf eine Betäubung verzichten, glaubt der Technik-Visionär Musk.

Wo genau Neuralink seine Live-Präsentation – bei der man dem Feuern von Neuronen in Echtzeit zusehen können soll – zeigen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Musk wird es aber sicher noch rechtzeitig per Twitter bekannt geben.

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