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Musk: Deal zum Twitter-Kauf vorlÀufig ausgesetzt

Von dpa
Aktualisiert am 13.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Elon Musk verfolgt den angestrebten Kauf von Twitter erst mal nicht weiter.
Elon Musk verfolgt den angestrebten Kauf von Twitter erst mal nicht weiter. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa./dpa)
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Austin (dpa) - Tech-MilliardĂ€r Elon Musk hat seinen Deal zum Kauf von Twitter am Freitag fĂŒr vorlĂ€ufig ausgesetzt erklĂ€rt. Er wolle erst Berechnungen dazu abwarten, dass Accounts, hinter denen keine echten Nutzer stecken, tatsĂ€chlich weniger als fĂŒnf Prozent ausmachen, schrieb Musk bei Twitter.

Rund zwei Stunden spĂ€ter versicherte er dann, dass er aber weiterhin an der Übernahme interessiert sei.

Twitter-Aktie verliert

Die Twitter-Aktie notierte nach Musks Tweets tief im Minus. Nach der AnkĂŒndigung, der Deal liege auf Eis, stĂŒrzte sie um fast ein Viertel ab und notierte bei etwa 34,50 Dollar. SpĂ€ter startete sie nach Musks zweitem Tweet bei gut 40 Dollar in den regulĂ€ren US-Handel. Auch das ist noch weit entfernt von den 54,20 Dollar je Aktie, die Musk den AktionĂ€ren in Aussicht gestellt hatte. Schon am Donnerstag war das Papier mit 45,08 Dollar aus dem Handel gegangen - ein Zeichen der Skepsis von Investoren, dass Musk den Deal tatsĂ€chlich durchzieht.

Dass es bei Twitter Fake-Accounts gibt, dĂŒrfte keine Überraschung fĂŒr Musk gewesen sein. Denn er hatte als eines seiner Ziele fĂŒr den Twitter-Kauf erklĂ€rt, er wolle Profile, die etwa zum Versenden von Spam-Nachrichten eingesetzt werden, von der Plattform verbannen.

Twitter nannte fĂŒr das erste Quartal die Zahl von 229 Millionen Nutzern, die der Dienst mit seinen Anzeigen erreichen kann. Eindeutig identifizierte Fake-Accounts zĂ€hlt der Dienst in den Nutzerzahlen nicht mit. Twitter hatte zuletzt aber einrĂ€umen mĂŒssen, dass wegen eines Fehlers seit 2019 leicht ĂŒberhöhte Nutzerzahlen gemeldet wurden. Die Abweichungen waren aber mit maximal knapp zwei Millionen Nutzern eher gering. Die FĂŒnf-Prozent-SchĂ€tzung hatte Twitter vor einigen Tagen in seinem ausfĂŒhrlichen Quartalsbericht veröffentlicht.

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Kann Musk aus Deal aussteigen?

Ob Musk den Vorwurf, Twitter habe ungenaue Angaben zur Zahl der gefĂ€lschten Accounts gemacht, fĂŒr einen Ausstieg aus dem Deal oder eine Absenkung seines Gebots nutzen könnte, ist unklar. Schließlich hatte er auf eine ĂŒbliche PrĂŒfung der Twitter-BĂŒcher vor der Vereinbarung verzichtet.

Twitter und Musk vereinbarten zwar eine Strafe von jeweils einer Milliarde Dollar fĂŒr den Fall, dass eine der Seiten den Deal aufkĂŒndigen sollte. Doch Experten gehen nicht davon aus, dass dies bedeutet, Musk könne sich einfach ohne BegrĂŒndung umentscheiden und mit einer Milliarde Dollar aus dem Schneider sein.

Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla hatte sich mit dem Twitter-Verwaltungsrat auf einen rund 44 Milliarden Dollar (rund 42,3 Mrd Euro) schweren Deal geeinigt. Er ist aber noch darauf angewiesen, dass ihm genug AktionĂ€re ihre Anteile abtreten wollen. Twitter und Musk wollten die Übernahme bislang bis Jahresende abschließen. Er kaufte in den vergangenen Monaten bereits einen Anteil von gut neun Prozent an Twitter an der Börse.

Wie finanziert Musk den Kauf?

In den vergangenen Tagen zeichneten sich auch andere Probleme fĂŒr den Deal ab. Musk wollte ursprĂŒnglich fĂŒr rund zwölf Milliarden Dollar des Kaufpreises Kredite aufnehmen, die mit seinen Tesla-Aktien besichert wĂ€ren. Aber nachdem der Kurs der Tesla-Aktie von zuvor rund 1000 Dollar auf zuletzt nur noch 728 Dollar abgesackt war, wurde dieser Plan zunehmend ungĂŒnstig fĂŒr ihn. Der Finanzdienst Bloomberg berichtete, Musk suche nach anderen Finanzierungswegen anstelle des mit Aktien besicherten Kredits. Die Tesla-Aktie kletterte im vorbörslichen Handel nach Musks Tweet in Richtung der Marke von 770 Dollar.

Musks AnkĂŒndigung wirft auch ein neues Licht auf radikale Schritte des Twitter-Chefs Parag Agrawal am Donnerstag. Er hatte den Produkt-Verantwortlichen und den fĂŒr die Umsatzentwicklung zustĂ€ndigen Top-Manager herausgedrĂ€ngt sowie einen Einstellungsstopp verhĂ€ngt.

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