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Tinder: Mitarbeiter reichen Milliardenklage gegen Dating-App ein

Milliardenklage bei Dating-App  

Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe gegen Tinder-Firma

15.08.2018, 08:54 Uhr | dpa-AFX, AFP

Tinder: Mitarbeiter reichen Milliardenklage gegen Dating-App ein. Logo von Tinder: Die neuen Besitzer der Dating-App wurden auf zwei Milliarden US-Dollar Schadenersatz verklagt. (Quelle: imago/Thomas Trutschel/photothek.net)

Logo von Tinder: Die neuen Besitzer der Dating-App wurden auf zwei Milliarden US-Dollar Schadenersatz verklagt. (Quelle: Thomas Trutschel/photothek.net/imago)

Mehrere Gründer und Mitarbeiter der Dating-App Tinder verklagen den Mutterkonzern IAC auf Schadenersatz in Milliardenhöhe. Im Raum stehen Vorwürfe des Aktienbetrugs und der sexuellen Belästigung. 

Eine Gruppe von Tinder-Mitarbeitern fühlt sich von der Muttergesellschaft der populären Dating-App betrogen und will vor Gericht Schadenersatz in Höhe von mindestens zwei Milliarden Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) erstreiten. 

Die zehn Kläger – zu denen Mitgründer und andere Angestellte der Startphase zählen – beschuldigen den Internetkonzern IAC/InterActiveCorp, sie um Aktienoptionen geprellt zu haben. Das geht aus der am Dienstag eingereichten Klageschrift hervor.

Angeblich sollen Finanzdaten manipuliert worden sein, um den Unternehmenswert von Tinder nach unten zu frisieren. Da sie vertraglich eine Beteiligung an der Wertsteigerung vereinbart hätten, sei ihnen dadurch viel Geld entgangen, behaupten die Kläger.

Die verklagten Unternehmen bezeichneten die Vorwürfe als gegenstandslos und kündigten an, die Klage anzufechten. IAC erklärte, Match habe bereits Ausgleichszahlungen von mehr als einer Milliarde Dollar geleistet. 

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Neben den Entschädigungsforderungen stehen auch Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den ehemaligen Tinder-Geschäftsführer Greg Blatt im Raum. Blatt soll auf einer Firmenfeier eine Mitarbeiterin begrapscht und belästigt haben. Die Mitarbeiterin schloss sich der Schadenersatzklage gegen IAC an.

Die Firma sei über Blatts Fehlverhalten informiert worden, habe aber versucht, den Vorfall herunterzuspielen und zu vertuschen. Blatt wurde im Januar durch Mandy Ginsberg als CEO abgelöst. 

IAC hält eine 80-prozentige Beteiligung an der Match Group, zu der auch Tinder gehört. An der Börse gerieten die Aktien von IAC und Match spürbar unter Druck.

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