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Mit VPN-Dienst auf Reisen: So surfen Sie sicher in offenen WLAN-Netzen

Auf Reisen  

So surfen Sie sicher in offenen WLAN-Netzen

26.05.2021, 08:17 Uhr | dpa, AFP

Mit VPN-Dienst auf Reisen: So surfen Sie sicher in offenen WLAN-Netzen. Smartphone-Nutzerinnen im Freien: Ganz sicher unsicher ist es, im offenen WLAN eines Cafés zu surfen. Abhilfe schaffen hier VPN-Dienste oder das Internet über den Mobilfunk.  (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Smartphone-Nutzerinnen im Freien: Ganz sicher unsicher ist es, im offenen WLAN eines Cafés zu surfen. Abhilfe schaffen hier VPN-Dienste oder das Internet über den Mobilfunk. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Surfen im WLAN daheim oder übers Mobilfunknetz ist sicher. Allein in offenen WLAN-Netzen, wie sie einem etwa im Café oder Hotel begegnen können, droht Ungemach  wenn man nicht selbst für Sicherheit sorgt.

Mit offenen WLAN-Netzen an öffentlichen Orten ist das so eine Sache. Manche oder mancher wird daran schätzen, dass man kein Passwort eingeben muss, um ins Internet zu kommen. Diese Einfachheit geht aber auf Kosten der Sicherheit. Denn kein Netzwerkschlüssel bedeutet keine Verschlüsselung – eine Einladung für Hacker, die es auf sensible Daten abgesehen haben.

VPN-Dienste schützen Daten

Wer viel in öffentlichen und vor allem offenen WLAN-Netzen unterwegs ist, kann sich aber trotzdem schützen. Und zwar durch sogenannte virtuelle private Netzwerke, besser bekannt als VPN-Dienste. Sie verschlüsseln zum einen den Datenverkehr der Nutzerin oder des Nutzers. Zum anderen schützen sie deren Privatsphäre, weil ihre Daten über die Anbieter-Server umgeleitet werden. Das verschleiert sowohl die Identität als auch den Standort der Surferin oder des Surfers.

Die Stiftung Warentest hat 14 VPN-Dienste unter die Lupe genommen ("test"-Ausgabe 6/21). Zwar schneidet keiner gut ab, was an Mängeln im Kleingedruckten liegt. Technisch überzeugen im Vergleich aber mehrere Anbieter, deren Dienste ab rund zwei bis vier Euro im Monat zu haben sind. Dazu zählen auf den ersten drei Plätzen NordVPN (Gesamtnote 2,9), Surfshark VPN (3,0) und Windscribe (3,1). Insgesamt schnitten nur fünf Anbieter ausreichend ab, einer sogar mangelhaft. 

So funktionieren VPN

"So wie man einen Supermarkt derzeit nur mit Maske betritt, sollte man das öffentliche Netz von Café, Bahn oder Bibliothek nur mit VPN betreten", erklärte der Testleiter der Stiftung Warentest, Gunnar Schwan. Der VPN-Dienst leitet den gesamten Datenverkehr über einen eigenen Server und verschlüsselt ihn dabei. So sei sicheres Surfen selbst in ungeschützten Netzwerken möglich, erklärte die Stiftung Warentest.

Als besonders nützlich erwiesen sich demnach kostenpflichtige Programme für monatlich zwischen zwei und vier Euro. Neben dem Schutz vor Hackern können sie auf Reisen in autoritäre Länder auch dabei helfen, die Zensur zu umgehen oder beispielsweise beliebte Videos zu streamen, die im eigenen Land gesperrt sind.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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