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Sicherheits-Update setzt PCs außer Gefecht

"Meltdown" und "Spectre"  

Sicherheits-Update setzt PCs außer Gefecht

09.01.2018, 16:10 Uhr | str, t-online.de

.  (Quelle: dpa/tmn/Karolin Krämer)

Computerchips von Intel, AMD und anderen Herstellern haben eine Schwachstelle. Ein Betriebssystem-Update soll sie beheben. (Quelle: Karolin Krämer/dpa/tmn)

Das Microsoft-Update, das die kürzlich entdeckten Sicherheitslücken "Meltdown" und "Spectre" beheben sollte, hat bei einigen Rechnern mit AMD-Prozessor zu Startschwierigkeiten geführt. Microsoft hat die Auslieferung vorübergehend gestoppt.  

Eigentlich sollte das Sicherheits-Update ein schwerwiegendes Problem beheben. Doch es hat neue Ärgernisse geschaffen: Mehrere Windows-Computer mit AMD-Prozessoren fuhren nach dem Update nicht mehr hoch, wie zahlreiche Nutzer in den Support-Foren berichteten. 

Microsoft hat die Auslieferung des Patches an PCs mit AMD-Systemen deshalb am Dienstag gestoppt. Der Software-Konzern gibt dem Chip-Hersteller die Schuld an dem neuen Debakel. Die AMD-Dokumentation sei lückenhaft gewesen. Einige der Chips hätten nicht den Herstellerangaben entsprochen.

Die Beschwerden deuten darauf hin, dass das Aufspielen des Updates dazu führen kann, dass nur noch ein blauer Bildschirm angezeigt oder der Bootprozess vollständig verhindert wird. Windows kann nicht mehr gestartet werden. Auf seinen Support-Seiten bietet Microsoft erste Hilfe für Betroffene an. Ein fehlerfreies Update soll bald nachgereicht werden. 

Die Arbeiten an dem Betriebssystem waren notwendig geworden, nachdem Sicherheitsforscher einen Designfehler in den meisten modernen Computerchips ausfindig gemacht hatten. AMD hatte zunächst beteuert, nicht von den Sicherheitslücken "Meltdown" und "Spectre" betroffen zu sein. Zumindest für "Spectre" gilt das jedoch als widerlegt. 

Die Entdeckung der Sicherheitslücke gilt als Super-GAU für die gesamte Computerbranche. Auch der AMD-Rivale Intel hat mit den Nachwehen zu kämpfen. In seinem Vortrag auf der Elektronikmesse CES spielte Intel-Chef Brian Krzanich die Angelegenheit aber herunter. Bis zum Ende des Monats sollte die Schwachstelle in Milliarden Computern ausgeräumt sein, sagte Krzanich. 

Quellen:

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