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Windows: "Bluekeep'' – Kriminelle nutzen gefährliche Schwachstelle aus

"Bluekeep"  

Kriminelle nutzen gefährliche Windows-Schwachstelle aus

04.11.2019, 16:54 Uhr | avr, str, t-online.de

Windows: "Bluekeep'' – Kriminelle nutzen gefährliche Schwachstelle aus. Ein Mann vor seinem Laptop: Wer noch eine ältere Windows-Version nutzt, kann Opfer einer gefährlichen Schadsoftware werden.  (Quelle: Getty Images/Pinkypills)

Ein Mann vor seinem Laptop: Wer noch eine ältere Windows-Version nutzt, kann Opfer einer gefährlichen Schadsoftware werden. (Quelle: Pinkypills/Getty Images)

Die Schwachstelle "Bluekeep" bedroht Hunderttausende Windows-Rechner weltweit. Bisher waren noch keine Angriffe beobachtet worden – doch das hat sich jetzt geändert. t-online.de sagt Ihnen, was Sie tun sollten.

Foto-Serie mit 5 Bildern

Seit Mai warnt Microsoft vor einer Schwachstelle in verschiedenen Windows-Versionen: "Bluekeep". Sicherheitsforscher von Kryptos Logic konnten nun erstmals Angriffe auf die Schwachstelle nachweisen. Das berichtet "heise online".

Die Forscher berichten von Attacken auf sogenannte Honeypots. Dabei handelt es sich um Rechner, die als Lockmittel für Angreifer dienen. Mit der Attacke wollten die Angreifer laut den Sicherheitsforschern einen Krypto-Miner auf die betroffenen Rechner schleusen. Ein Krypto-Miner nutzt die Rechenkraft des infizierten Systems, um nach Kryptowährungen wie Bitcoin zu schürfen. Dadurch wird die Hardware beansprucht und dessen Lebensdauer verkürzt. Außerdem müssen Opfer mit hohen Stromkosten rechnen.

Bundesamt warnt vor "Bluekeep"

Die Schwachstelle "Bluekeep" klafft im Windows-Fernwartungsdienst (Remote Desktop Protocol, RDP). Betroffen sind alte Windows-Versionen von Windows XP bis Windows 7 und Windows Server 2008. Nicht betroffen sind Windows 8 und Windows 10.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geht davon aus, dass es allein in Deutschland noch mindestens 14.000 verwundbare Computer gibt. "Es muss davon ausgegangen werden, dass sich dahinter eine Vielzahl an gefährdeten Computerarbeitsplätzen verbirgt, die nicht direkt an das Internet angeschlossen sind, etwa in Unternehmensnetzwerken", heißt es dazu in einer Mitteilung des BSI. "Die tatsächliche Zahl gefährdeter Computer dürfte daher deutlich größer sein."

Rechner sofort updaten

Wer noch einen älteren Windows-Rechner verwendet, sollte sein System sofort updaten. Patches für Windows XP und Windows Server 2003 finden Sie hier. Updates für Windows 7 und Windows Server 2008 gibt es hier.

Wer sein System nicht aktualisiert, gefährdet nicht nur seinen eigenen Rechner, sondern auch andere Computer. Denn wenn Angreifer einen PC infizieren, kann die Schadsoftware auch andere Rechner im Netzwerk attackieren.

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