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Handy-Weitwurf: 18-Jähriger stellt neuen Weltrekord auf

Neuer Weltrekord im Handy-Weitwurf

20.08.2012, 14:08 Uhr | dpa, reuters, t-online, dpa

Weg mit dem Ding! Bei der Weltmeisterschaft im Handy-Werfen in Finnland hat ein 18-Jähriger einen neuen Rekord aufgestellt. Der Finne Ere Karjalainen habe bei der "Handy Wurf Weltmeisterschaft" sein Mobiltelefon am Samstag in der Stadt Savonlinna 101,46 Meter weit geschleudert, teilten die Veranstalter mit.

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(Quelle: t-online)

Laut der Nachrichtenagentur Reuters stellte der 18-jährige Finne den neuen Weltrekord mit einem alten Nokia-Handy auf. Auf die Frage, wie er sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet habe, antwortete Karjalainen, er habe sich den Tag zuvor hauptsächlich betrunken. Auf Platz zwei kam der Südafrikaner Jeremy Gallop mit 94,97 Metern. Der Gewinner des Vorjahres, Oskari Heinonen, schaffte es mit 86,94 Metern auf den dritten Platz. Wo der bisherige Rekord lag, wurde nicht bekannt. Bei den Frauen gewann ebenfalls eine Finnin: Jonna Mattero warf ihr Handy 42,47 Meter weit.

Handy-Frust zum Recyceln

Die Teilnehmer können sich in mehreren Kategorien messen. So gibt es zum Beispiel neben dem üblichen Handy-Weitwurf über die Schulter auch die Freestyle-Disziplin. Hier kommt es darauf an, das Handy mit besonders kunstvollen Bewegungen in die Luft zu schmeißen. Üblicherweise werden für den Wettkampf alte Handys – vor allem des finnischen Herstellers Nokia – verwendet. Die ersten Weltmeisterschaften dieser Art fanden im Jahr 2000 in Savonlinna statt. Die Veranstalter preisen den Handy-Weitwurf als eine emotional besonders befreiende Methode, alte Mobiltelefone zu recyceln. "Der Handy-Weitwurf ist der einzige Sport, bei dem Sie sich für all die frustrierende und enttäuschende Momente, die diese modernen Geräte verursachen, rächen können", schreiben die Veranstalter auf ihrer Internetseite.

Alte Handys richtig entsorgen

Laut dem Branchenverband Bitkom horten die Deutschen über 83 Millionen alte Handys in Schränken und Schubladen. Neben den kommunalen Abfallsammelstellen und den Rücknahmediensten von Mobilfunkanbietern, gibt es auch verschiedene Online-Portale, die für die Altgeräte sogar zahlen. Denn die Elektrobauteile der Handys enthalten Edelmetalle wie Kupfer und sogenannte seltene Erden wie Tantal, die als kostbare Rohstoffe gelten. Bei Wirkaufens und vergleichbaren Webportalen wie Zonzoo oder Rebuy können Verbraucher ihre Mobiltelefone online anbieten, ihren Zustand beschreiben und bekommen sofort ein Preisangebot. Durchschnittlich 80 Euro zahlt Wirkaufens je Handy aus, so Christian Wolf, Chef der Wirkaufens-Betreiberfirma, asgooodas.nu.

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