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Windows 10: Sicherheitsproblem trotz Update wohl noch nicht gelöst

August-Patches  

Neues Windows-Update verfügbar

11.08.2021, 12:46 Uhr | t-online.de, jnm

Windows 10: Sicherheitsproblem trotz Update wohl noch nicht gelöst. Um Windows 10 als Betriebssystem werden die meisten Windows-7-Nutzer wohl nicht herumkommen. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)

Windows 10 auf einem Notebook (Symbolbild): Microsoft hat nun wieder ein Sicherheitspatch veröffentlicht. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Microsoft hat wieder seine monatlichen Updates für Windows veröffentlicht. In den vergangenen Wochen hatten die zu einigen Turbulenzen geführt. Doch ausgerechnet das drängendste Sicherheitsproblem scheint noch immer nicht gelöst zu sein.

Einmal im Monat, genauer gesagt an jeden zweiten Dienstag, ist bei Microsoft Patchday. Diesen Termin nutzt das Unternehmen, um kleine Verbesserungen und Lösungen für Fehler in seiner Software in einem Rutsch an die Nutzer auszuliefern.

In diesem Update geht Microsoft erneut das dramatische Windows-Sicherheitsproblem bei seinem Druckerspooler an, die Lücke ist mittlerweile auch bekannt als "PrintNightmare". t-online berichtete dazu mehrfach

Das Problem war, dass Dritte über diese Lücke weitreichenden Zugriff auf den Rechner erlangen konnten. Microsoft bot bislang statt einer Lösung nur Workarounds an – etwa die Deaktivierung des betroffenen Druckertreibers.

Auch nach eilig ausgelieferten Patches von Microsoft war die Lücke zuletzt zwar weniger leicht angreifbar, aber noch immer nicht geschlossen. Das gelingt Microsoft nun offenbar auch beim jüngsten Update nicht.

Microsoft umgeht das Problem weiterhin nur

Statt dessen verhindert Microsoft, dass Nutzer ohne Administratorrechte eine automatische Druckertreiberinstallation selbst anstoßen können, indem sie versuchen auf diesen Drucker zuzugreifen. "Point and Print" heißt diese praktische Funktion, die seit PrintNightmare offenbar aber auch zum Problem in Unternehmensnetzwerken werden kann.

Damit Systemadministratoren in Einzelfällen nicht von Mitarbeiteranfragen zur Druckerinstallation überschwemmt werden, beschreibt Microsoft in einem Supportartikel aber auch gleich, wie sich diese neue Sperre durch Änderungen in Systemdateien aushebeln und die "Point and Print"-Routine zumindest einschränken lässt, schreibt das Fachportal "Dr.Windows".

Für Privatnutzer ist das alles allerdings eher unwichtig. Sie sollten auch die jüngsten Updates installieren, um ihr System auf dem neuesten Stand zu halten. Wer das nicht über die automatischen Updates tut, kann das Update auch manuell anstoßen. Wie das geht, sehen Sie in der Fotoshow weiter oben.

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