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Deutsche Industrie kann aufatmen

Von rtr
Aktualisiert am 07.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Produktion im Audi-Werk (Symbolbild): WÀhrend die Industrie insgesamt mehr AuftrÀge verzeichnet, schwÀchelt die Autobranche noch.
Produktion im Audi-Werk (Symbolbild): WÀhrend die Industrie insgesamt mehr AuftrÀge verzeichnet, schwÀchelt die Autobranche noch. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Entgegen der Prognosen ist die deutsche Industrie im November gewachsen. WĂ€hrend Ökonomen ein Minus um 1,2 Prozent vorhersagten, verzeichneten die Unternehmen ein Auftragsplus von 2,3 Prozent.

Die AuftragsbĂŒcher der deutschen Industrie haben sich im November ĂŒberraschend den siebten Monat in Folge gefĂŒllt. Das NeugeschĂ€ft wuchs um 2,3 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem RĂŒckgang von 1,2 Prozent gerechnet. Im Oktober hatte es noch ein Plus von revidiert 3,3 (bisher: +2,9) Prozent gegeben.

Durch die Aufholjagd ist das Vorkrisenniveau mittlerweile merklich ĂŒbertroffen worden: Gemessen am Februar 2020, dem Monat vor Beginn der EinschrĂ€nkungen im Zuge der Corona-Pandemie, liegen die Bestellungen um 4,0 Prozent höher.

Maschinenbau und Autoindustrie schwÀcheln

"Die OrdereingĂ€nge konnten im November ihren Erholungsprozess trotz Teillockdown weiter fortsetzen", betonte das Ministerium. GeringfĂŒgig schwĂ€cher entwickelten sich die AuftragseingĂ€nge in den beiden wichtigen Branchen Maschinenbau und Kfz-Industrie. "Dies wurde jedoch durch merkliche ZuwĂ€chse in den Bereichen sonstiger Fahrzeugbau, EDV- und optische GerĂ€te sowie chemische Erzeugnisse kompensiert", so das Ministerium.

Die gute Industriekonjunktur macht Hoffnung, dass die Wirtschaft im vierten Quartal nicht stark geschrumpft ist. Der im November begonnene, zwischenzeitlich verschÀrfte und nun bis Ende Januar verlÀngerte Lockdown macht in erster Linie Dienstleistern und Innenstadt-HÀndlern zu schaffen.

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Bestellungen aus der Eurozone ziehen krÀftig an

Die Industrie kann darauf bauen, dass das AuslandsgeschÀft mit der erwarteten Erholung der Weltwirtschaft stÀrker in Schwung kommt. Bereits im November legten die AuslandsauftrÀge mit 2,9 Prozent krÀftiger zu als die aus Deutschland mit 1,6 Prozent.

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Dabei nahmen die Bestellungen aus der von der zweiten Pandemie-Welle stark betroffenen Eurozone sogar um 6,1 Prozent zu, die aus dem restlichen Ausland dagegen nur um 0,9 Prozent.

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