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Mit der Wasserwaage wird alles gerade: Wovon die Messgenauigkeit abhängt

Messgenauigkeit hängt von Libelle ab  

Mit der Wasserwaage wird alles gerade

11.11.2020, 08:23 Uhr | kg (CF), jb, t-online

Mit der Wasserwaage wird alles gerade: Wovon die Messgenauigkeit abhängt. Ein Mann misst, ob der Boden eben ist (Quelle: Getty Images/milanvirijevic)

Wasserwaage: Eine Wasserwaage sollte in jedem Werkzeugkasten sein (Quelle: milanvirijevic/Getty Images)

Die Wasserwaage gehört zur Grundausstattung eines jeden Werkzeugkastens und darf auch im Haushalt ansonsten nicht fehlen: Ob das Aufhängen von Bildern oder die Montage des neuen Tischs – das simple Werkzeug kommt in fast allen Lebenslagen zum Einsatz.

Die Wasserwaage, die in manchen Teilen des Landes auch "Maurerwaage" genannt wird, ist ein einfaches Prüfgerät zur vertikalen und horizontalen Ausrichtung einer Fläche beziehungsweise eines Objekts. 

Einfaches Konzept, große Wirkung

Kernstück eines solchen Messinstruments ist die eingefasste Libelle, die zu den Messflächen ausgerichtet ist. Entlang der Kante einer Wasserwaage finden sich häufig Zentimeter- und Millimeter-Markierungen, sodass die Vorrichtung auch als Lineal verwendet werden kann.

Wasserwaagen sind in verschiedenen Größen und Stärken erhältlich, wobei die größten Ausführungen bis zu zwei Meter fassen können. Solche extragroßen Varianten kommen allerdings nur auf Baustellen zum Einsatz. Im Privatbereich herrschen dagegen kompakte, zumeist um die 50 Zentimeter lange Ausführungen vor, die zum Ausrichten einzelner Objekte verwendet werden.

Messgenauigkeit hängt von Libelle ab

Wie genau eine solche Waage ist, hängt in erster Linie von der Qualität der Libelle ab. Die Genauigkeit wird in mm/m oder mit einem Winkelgrad angegeben. Abweichungen sind im Heimbereich in der Regel nicht so kritisch – für exaktes Arbeiten sollten Sie jedoch auf einer Wasserwaage mit amtlichen Prüfsiegel greifen.

Info
Ist die Luftblase in der Libelle nicht mittig, obwohl der Boden waagerecht ist, kann es daran liegen, dass der Untergrund uneben ist.

Auf dem Bau sieht es dagegen schon anders aus: Hier müssen etwaige Abweichungen nach Kräften eingedämmt werden. Übrigens kann die Messgenauigkeit einer Wasserwaage mit der Zeit abnehmen, wenn sie beispielsweise unsachgemäß gelagert oder häufig fallen gelassen wird. Vor allem bei Holz-Varianten gilt es besondere Vorsicht walten zu lassen.

Wasserwaage verwenden

Bevor Sie die Wasserwaage verwenden, sollten Sie laut Autoren es Buches "Das große Buch der Werkzeuge" das Werkzeug säubern und auf Schäden hin überprüfen. Letzteres kann dazu führen, dass das Gerät nicht exakt anliegt. Messfehler sind die Folge. Auch der Untergrund sollte eben und schmutzfrei sein. Nach dem Verwenden sollten Sie die Wasserwaage nebelfeucht abwischen. Die Buchautoren raten zudem, die Wasserwaage stets senkrecht aufbewahren. Idealerweise mittels des Aufhängelochs. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • "Das große Buch der Werkzeuge", ISBN 978-3831039975

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