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Bauschutt entsorgen: Das sollten Sie beachten


Baustellenabfall ist nicht gleich Bauschutt

am (CF)

Aktualisiert am 20.05.2016Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Wer entsorgt Bauschutt? (Quelle: Alessandro2802/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Gerade erst fertig geworden mit Bau, Umbau oder Renovierung und plötzlich muss man einen riesigen Berg an Bauschutt entsorgen. Nach Abschluss der Arbeiten stellt sich für viele die Frage, wohin es nun mit dem angefallenen Müll gehen soll. Hier gibt es die eine oder andere Vorschrift, welche Sie beachten sollten.

Baustellenabfall ist nicht gleich Bauschutt

Bei vielen Bau- und Renovierungsarbeiten fällt eine Menge Müll an, den es fachgerecht zu entsorgen gilt. Ob zerbrochene Backsteine, Dachziegel, Fliesen oder Betonreste – viele dieser sogenannten mineralischen Abfälle können, sofern sie nicht mit Fremd- oder Schadstoffen vermischt sind, recycelt werden. Hier liegt auch der Unterschied zwischen Bauschutt und allgemeinen Baustellenabfällen – wo Ersterer in der Regel komplett wiederverwendet werden kann, zum Beispiel für den Straßenbau, muss Letzterer entweder erst manuell getrennt werden oder kann gar nicht in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden. Wenn auch Sie Bauschutt entsorgen müssen, greifen Sie am besten auf einen klassischen Bauschuttcontainer zurück.

Im Container Bauschutt entsorgen

Ihren Bauschutt entsorgen Sie am einfachsten, indem Sie einen speziellen Bauschuttcontainer mieten. Hier können Sie Geld sparen, indem Sie den Container nur mit wirklichem Bauschutt befüllen und nicht mit anderen Abfällen mischen. "Wenn der Container insgesamt zu viel PCB [organische Giftstoffe] enthält, muss ich den gesamten Inhalt verbrennen lassen. Und weil Beton sehr schlecht brennt, kann das richtig teuer werden", warnt Dirk Lorig von der Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz in einem Online-Artikel der „Passauer Neuen Presse“. Für den Container vorgesehen sind grundsätzlich nur Steine, Erde, Beton, Ziegel, Straßenaufbruch, Fliesen und Keramik erläutert der Entsorgungsverband des Norddeutschen Handwerks in Hamburg auf seiner Homepage. Dachpappe, Metall, Gips, Gas- und Porenbeton sowie Sonderabfälle müssen Sie selbst entsorgen – bringen Sie diese Abfälle zu öffentlichen Wertstoffhöfen.

Besondere Asbest-Vorschrift beachten

„Problematisch ist die Entsorgung von asbesthaltigem Schutt, denn hier sind nicht nur der Bauherr und die Handwerker gefährdet, sondern auch die Nachbarschaft", so die „Passauer Neue Presse“ in ihrem Online-Bericht. Es ist zwar keine Vorschrift, aber dennoch sollten Sie Asbest am besten von einem Experten ausbauen und entsorgen lassen.

Ein weiterer Problemfall sind Möbel. Wenn Sie Bauschutt entsorgen, zu dem auch alte Möbel gehören, müssten wohl in den meisten Fällen mehrere Container kommen. Hier wird in vier Kategorien unterschieden: unbelastet, lackiert, beschichtet und behandelt mit schädlichen Stoffen. Wenn Sie nicht nachweisen können, dass Sie nur unbehandeltes Holz abgeben, wird der Entsorger Ihr Material wahrscheinlich, gemäß der Vorschrift, als Sondermüll annehmen.

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