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Satteldach, Pultdach oder Flachdach für den Carport?

Der beste Schutz fürs Fahrzeug  

Satteldach, Pultdach oder Flachdach für den Carport?

16.08.2018, 10:34 Uhr | om (CF), jb, t-online.de

Satteldach, Pultdach oder Flachdach für den Carport?. Carportdach wird eingedeckt (Quelle: imago/Westend61)

Carportdach: Die Eindeckung des Unterstellplatz sollte zur Dacheindeckung des Hauses passen. (Quelle: Westend61/imago)

Wer sich für einen Unterstand aus Holz oder Metall entschieden hat, steht als Nächstes vor der Frage: Welches Carport-Dach ist am besten geeignet? Wir stellen Ihnen gängige Formen wie Satteldach, Flachdach und Co. näher vor.

An sich ist ein Carport optisch eher wenig ansehnlich. Mit dem richtigen Dach kann daraus allerdings ein schöner Unterstellplatz für Ihr Fahrzeug werden, der sich optimal in die Umgebung integriert. 

Das typische Flachdach für den Carport

Mit einem Flachdach als Carportdach gehen Sie optisch auf Nummer sicher, denn dieses passt auch zu den meisten Häusern, vor denen es steht. Es hat eine neutrale Optik und fügt sich daher gut in die Umgebung ein.

Auch wer selbst seinen Carport aufbauen möchte, macht mit einem Flachdach nichts falsch, denn dieses eignet sich in Form eines Bausatzes auch wunderbar zum Aufbau in Eigenregie. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Dach nicht ganz flach ist, sondern eine leichte Neigung von etwa zwei Prozent hat, damit sich kein Regenwasser darauf sammelt.

Satteldach: Die anspruchsvolle Alternative

Wem ein Carport-Dach mit einem Giebel hingegen besser gefällt, liegt mit einem Satteldach richtig. Im Gegensatz zum Flachdach sollten Sie bei dieser Dachform jedoch unbedingt darauf achten, dass sie auch zur übrigen Umgebung, sprich zum Haupthaus, passt. Für ein optisch möglichst einheitliches Ergebnis achten Sie bei Ihrem Carport darauf, Materialien zu verwenden, die auch im Haus wiederzufinden sind. Das gilt auch für die Dacheindeckung.

Wer ein Satteldach selbst bauen möchte, kann dies mit entsprechendem Know-how tun. Wenn Sie sich den Umgang mit einem komplexen Bausatz und das Eindecken des Daches nicht zutrauen, sollten Sie hier allerdings lieber einem Fachmann das Handwerk überlassen.

Carport-Dach: Weitere Formen

Wer Platz sparen möchte, für den ist ein Pultdach eine gute Alternative zum klassischen Flachdach oder aufwendigen Satteldach. Das Typische an diesem Carport-Dach ist seine Neigung von sieben bis 25 Grad. Das Pultdach eignet sich besonders gut zum direkten Anbau an Wohnhäuser und kann frei stehen, aber beispielsweise auch als Überdachung des Eingangsbereiches dienen.

Etwas exklusiver, aber besonders praktisch und dennoch verhältnismäßig preisgünstig ist ein Walmdach, das vier gleichgroße Flächen mit geringer Neigung aufweist. Diese Dachform eignet sich besonders für Doppelcarports – auch hier, wie beim Satteldach, empfiehlt sich jedoch eine optische Anpassung an das Haupthaus.

Wichtig
Denken Sie beim Bau Ihres Carports an eine Regenrinne. Sie sammelt Regenwasser vom Dach und leitet es schonend auf den Boden. So werden die Pfosten des Carports nicht strapaziert.

Dachbegrünung auch beim Carport möglich

Optisch besonders schön sieht eine Dachbegrünung aus. Dabei müssen Sie vor allem auf die richtige Statik achten. Denn nicht nur die Erde und die Pflanzen verursachen ein hohes Gewicht. Auch der Regen und Schnee erhöhen das Gewicht auf die Stützen und Balken des Carports enorm. Wenn Sie eine Dachbegrünung für Ihren Carport wünschen, sollten Sie diese unbedingt von einem Fachmann durchführen lassen. Andernfalls könnte das Dach unter der Last zusammenbrechen.

Materiale im Vergleich

Für das Dach Ihres Carports können Sie verschiedene Materialien verwenden. Dabei bietet jedes sowohl Vorteile, als auch Nachteile. 

Die Vorteile im Vergleich:

Aluminium

Stahl

Holz

Leicht

Widerstandsfähig

Geringe Anschaffungskosten

Fest

Sehr hart

Leicht zu verarbeiten

Gute Rostbeständigkeit

Hohe Traglast

Individuell gestaltbar

Hohe Witterungsbeständigkeit

Moderne Optik

Warme Optik

Gute Verarbeitbarkeit

 


Hohe Traglast

 

 

Resistent gegen Schädlings- und Pilzbefall

 

 

Hohe Lebensdauer

 

 

Moderne Optik

 

 

Nachteile der möglichen Materialien für das Dach Ihres Carports zeigt diese Tabelle:

Aluminium

Stahl

Holz

Hohe Anschaffungskosten

Hohe Anschaffungskosten

Pflegeintensiv

 

Hohes Gewicht

witterungsanfällig

 

Witterungsbeständigkeit ist abhängig von der Stahlsorte und Behandlung

Geringe Traglast

 

Geringere Rostbeständigkeit

Anfällig für Schädlings- und Pilzbefall

 

Schwer zu bearbeiten

 

 

Kaum individuell gestaltbar

 

 

 

 

Ideal ist die Verwendung von zwei Materialien, die die Vorteile miteinander vereinen. So sieht ein Carportgestell aus Holz einladend und warm aus, kombiniert mit einem Dach aus Aluminium ist es zudem noch unanfälliger bei Schnee oder starker Sonneneinstrahlung. Auch ist Aluminium wartungsarm und für eine Dachbegrünung geeignet.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche 


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