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Feinsteinzeug: Strapazierfähige Fliesen fürs Bad

Baulexikon  

Feinsteinzeug: Strapazierfähige Fliesen fürs Bad

30.05.2016, 10:11 Uhr | fs (CF)

Feinsteinzeug wird nicht etwa als Geschirr verwendet, sondern ist eine besondere Form von Fliesen, die eine geringe Porosität aufweisen. Was diese Kacheln so besonders macht und wo das Feinsteinzeug eingesetzt wird, erfahren Sie hier.

Verwendung der wasserdichten Fliesen

Als Feinsteinzeug werden Fliesen bezeichnet, die einen besonders dichten Tonkörper besitzen. Das bedeutet, dass ihre Wasseraufnahme unter 0,5 Prozent liegt. Zum Vergleich: Bei Glas beträgt sie circa 0,02 Prozent. Diese geringe Porosität sorgt dafür, dass diesen kompakten Fliesen auch Frost nichts anhaben kann. Sie sind zudem bruchfest und strapazierfähig. Aus diesen Gründen wird Feinsteinzeug nicht nur im Haus als Boden- oder Wandbelag in Bad, Küche und Wohnbereich eingesetzt, sondern auch im Außenbereich für die Treppen, die Terrasse oder sogar als Fassadenbekleidung verwendet. Ein Nachteil des strapazierfähigen Materials ist jedoch, dass es nicht ausgebessert werden kann.

So wird Feinsteinzeug hergestellt

Damit Fliesen zu Feinsteinzeug werden, müssen sie unter hohem Druck gepresst und anschließend bei bis zu 1.300 Grad Celsius gebrannt werden. Der Tonkörper wird durch diese Prozedur schon besonders dicht. Die Zugabe des Minerals Feldspat sorgt dafür, dass sich die obere Schicht der Fliesen fast porenlos verdichtet. Im Anschluss wird das Feinsteinzeug optional poliert und glasiert. Es können auch lösliche Salze und verschiedenfarbige Keramikpulver zum Einsatz kommen. Durch die Glasierung wird eine Vielzahl von Designs möglich, bei der selbst Holz- oder Korkoptik vorgetäuscht werden kann. Das polierte Feinsteinzeug sollte als Schutz vor Schmutzablagerung immer imprägniert werden. Für die Verlegung der glatten Fliesen ist ein regulärer Fliesenkleber nicht ausreichend. Stattdessen sollte ein Flexkleber zum Einsatz kommen.

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