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Zuhause Platz schaffen - Aufgeräumt ins neue Jahr: Tipps zum Entrümpeln und Ausmisten

Zuhause Platz schaffen  

Aufgeräumt ins neue Jahr: Tipps zum Entrümpeln und Ausmisten

17.12.2018, 04:34 Uhr | dpa

Zuhause Platz schaffen - Aufgeräumt ins neue Jahr: Tipps zum Entrümpeln und Ausmisten. Entrümpeln ist eine gute Idee, doch wo anfangen? Zunächst einmal gilt es, die Dinge zu erkennen, die die eigenen vier Wände zumüllen.

Entrümpeln ist eine gute Idee, doch wo anfangen? Zunächst einmal gilt es, die Dinge zu erkennen, die die eigenen vier Wände zumüllen. Foto: Bodo Marks. (Quelle: dpa)

Mainz (dpa/tmn) - Neues Jahr – neue Vorsätze. Bei vielen steht zum Übergang von 2018 auf 2019 der Wunsch nach einer aufgeräumten Wohnung weit oben auf der Liste.

"Nach der opulenten Weihnachtszeit besteht oft der Wunsch, sich die Leichtigkeit und Luftigkeit des Frühlings in die Wohnung zu holen", sagt Sabine Haag, Ordnungscoach und Bloggerin aus Mainz.

Doch wo anfangen? Zunächst einmal gilt es, die Dinge zu erkennen, die die eigenen vier Wände zumüllen. "Gerümpel ist nicht nur Müll", sagt Feng-Shui- und Tao-Geomantie-Meisterin Danijela Šaponjiċ aus München. "Es sind meistens Dinge, die wir nicht nutzen, nicht brauchen und vor allem: nicht lieben." Und Gerümpel findet sich nicht nur in Schränken oder unter dem Bett, denn auch freie Flächen werden schnell zugemüllt. "Gerümpelecken entstehen immer, wenn es für bestimmte Dinge keine fest definierte Ablage gibt", sagt Haag. Helfen können zum Beispiel Haken an der Tür, Körbchen für die Post, Schlüsselbrett.

Um Sachen auszumisten, gibt es viele Vorgehensweisen. Egal, für welche man sich entscheidet: "Grundsätzlich gilt es, sich nicht unter Druck zu setzen", sagt Šaponjiċ. "Wichtig ist es, Schritt für Schritt vorzugehen und nicht allzu streng zu sich zu sein." Gleichzeitig sollte das Entrümpeln auch kein Dauerprojekt werden. Ihr Tipp: sich feste Termine von maximal vier Stunden in den Kalender eintragen, für gute Musik, ausreichend Essen und Getränke und - bei Bedarf - auch für Unterstützung sorgen. "Gehen Sie mit Freude ans Ausmisten – und hören Sie auf, wenn es am meisten Spaß macht. So erhalten Sie sich das positive Gefühl."

Auch Aufräumberaterin Rita Schilke aus Berlin empfiehlt, klein anzufangen – und zwar genau dort, wo Unordnung und Platzmangel am meisten stören. "Dann ist die Motivation, etwas zu verändern, am größten. Und das erreichte Ergebnis freut hier besonders und spornt an, an anderen Stellen in der Wohnung weiterzumachen." Zunächst sollte man nur einen konkreten Bereich wie eine Schublade oder ein Schrankfach angehen. "Räumen Sie alles aus diesem Bereich aus, begutachten Sie jedes Teil einzeln und entscheiden Sie, was damit passieren soll."

Die aussortierten Gegenstände werden dann in maximal vier Kategorien gestapelt: reparieren und ausbessern, spenden und verschenken, entsorgen sowie unentschieden. Schilke empfiehlt, letztere am Ende noch einmal durchzusehen. Wer sich nicht so schnell entscheiden kann, kann diese Dinge auch in einer Kiste auf dem Dachboden lagern, findet Šaponjiċ. Allerdings für maximal ein halbes Jahr. "Wenn ich bis dahin nichts aus dem Karton benötigt habe, kann er ungeöffnet verschenkt oder entsorgt werden."

Für das schnelle Ausmisten zwischendurch hat Haag einen Tipp auf Lager: Doubletten aussortieren. "Sammeln Sie alle Stifte, Kugelschreiber und Flaschenöffner in der Wohnung ein, behalten Sie nur so viele, wie Sie wirklich brauchen, und geben Sie diesen einen festen Platz." Dasselbe Prinzip lässt sich auf viele andere Gegenstände anwenden.

Wer seine Sachen loswerden möchte, muss sie nicht unbedingt als Müll entsorgen. "Gerümpel ist oft nicht nur mit vielen Emotionen verbunden. Viele wollen etwas nicht wegwerfen, weil sie Geld dafür bezahlt haben", sagt Šaponjiċ. Flohmärkte und Verkaufsplattformen im Internet können hier eine Lösung sein. Allerdings sollte man dabei nicht den Aufwand unterschätzen, sagt die Feng-Shui-Meisterin. Es kann Wochen dauern, bis sich ein Interessent meldet. "Bei allem Fokus auf das Geld sollten wir den Wert von Zeit nicht aus den Augen verlieren", warnt Šaponjiċ.

Wem das zu aufwendig ist, dem empfiehlt Haag, sich an einen Service zu wenden, der gegen eine Provision Marken-Kleidung oder Elektronikgeräte im Internet verkauft. Die Bloggerin verschenkt aber auch gerne Sachen, insbesondere Möbel und Dekorationen. "Ich stelle Dinge gerne auf die Straße und freue mich, dass jemand sie adoptiert." Auch soziale Einrichtungen nehmen Spenden entgegen, die sie entweder direkt weitergeben oder für den guten Zweck verkaufen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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