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Warnsignale bei Kaminöfen


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Beim Kaminofen auf diese Warnsignale achten

Von dpa-tmn, AM

Aktualisiert am 09.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Kaminofen
Kaminofen: Nicht alles darf in einem Kaminofen verbrannt werden. (Quelle: ninode/getty-images-bilder)
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Verbrennt das Holz im Kaminofen nicht sauber und vollständig, sinkt nicht nur sein Wirkungsgrad. Der Ofen verschleißt auch schneller und stößt viel mehr Schadstoffe aus. Ursache sind entweder Bedienungsfehler oder der Kaminofen selbst weist einen Defekt auf und sollte gewartet werden.

Das Wichtigste im Überblick


  • Korrekte Luftzufuhr überprüfen
  • Fehlbefüllung des Kaminofens ist einer der häufigsten Bedienungsfehler
  • Was können Sie selbst tun?

Stimmt etwas mit der Verbrennung im Holzofen nicht, erkennt man das oft daran, dass sich dunkle Schlieren durch das Flammenbild ziehen. Darauf weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) hin. Auch eine ungewöhnlich schnell verrußende Sichtscheibe sei ein Warnsignal, dem man auf den Grund gehen sollte.

Korrekte Luftzufuhr überprüfen

Der Besitzer sollte kontrollieren, ob die Luftschieber richtig eingestellt sind. Denn zu wenig Luft und damit zu wenig Sauerstoff im Ofenraum verhindern die vollständige Verbrennung. Zu viel Luft hingegen erhöht die Temperatur extrem. Die Folge von beidem ist: Der Wirkungsgrad reduziert sich. Wie die Luftschieber eingestellt werden müssen, steht in der Bedienungsanleitung des Ofens.

Fehlbefüllung des Kaminofens ist einer der häufigsten Bedienungsfehler

Auch eine Fehlbefüllung kommt als Ursache für eine unsaubere Verbrennung infrage. Der Ofen darf nicht zu voll gepackt werden. Außerdem muss das Brennholz naturbelassen und trocken sein. Nach dem Gesetz ist ein Wassergehalt von maximal 20 Prozent erlaubt. Das entspricht einer Holzfeuchte von 25 Prozent. Optimal ist eine Restfeuchte von 15 bis 20 Prozent.

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Zu nasses Holz rußt bei der Verbrennung stark und der Ofen stößt mehr Feinstaub aus. Das Ruß setzt sich nicht nur an der Scheibe, sondern auch in Rauchrohr und Schornstein ab. Außerdem sinkt der Heizwert des Brennholzes deutlich.

Je nach Holzart und Scheitgröße muss Brennholz zwei bis drei Jahre an einem vor Witterung geschützten, luftigen Ort lagern, bis es verbrannt werden kann. Ob das Holz ausreichend trocken ist, kann man mit Hilfe eines Holzfeuchtemessgeräts ermitteln. Die Messgeräte sind schon ab etwa zehn Euro zu bekommen.

Zeitungen nicht verfeuern

Alte Zeitungen und Zeitschriften, Eierkartons sowie andere Papiere und Pappen dürfen nicht im Holzofen landen. Sie enthalten Farbstoffe und Bindemittel, deren Verbrennung Schadstoffe freisetzt. Diese könnten der Gesundheit sowie dem Ofen schaden. Auch das Abbrennen von behandelten Hölzern ist verboten. Dazu gehören lackiertes, beschichtetes oder verleimtes Holz sowie Spanplatten oder gebrauchte Holzpaletten. Grundsätzlich tabu ist das Vernichten von Müll im Ofen.

Was können Sie selbst tun?

Finden sich keine offensichtliche Bedienfehler, sollte die Feuerstätte selbst kontrolliert werden: Man sollte prüfen, ob alle Türen und Klappen einwandfrei schließen, ob man womöglich das Rauchrohr reinigen muss, der Aschekasten geleert wurde und ob man die Türdichtungen austauschen muss. Findet man den Fehler noch immer nicht, rät der HKI dazu, den Schornsteinfeger zu Rate zu ziehen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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Von Jennifer Buchholz

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