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40 Euro pro Raummeter: Brennholz-Preise für Selbstabholer nicht gestiegen

40 Euro pro Raummeter  

Brennholz-Preise für Selbstabholer nicht gestiegen

29.04.2019, 10:40 Uhr | dpa

40 Euro pro Raummeter: Brennholz-Preise für Selbstabholer nicht gestiegen. Holz-Nachschub für den Kamin muss nach dem Schlagen im Wald zum Trocknen gestapelt werden.

Holz-Nachschub für den Kamin muss nach dem Schlagen im Wald zum Trocknen gestapelt werden. Erst nach ein bis zwei Jahren Trocknungszeit darf es dann zum Heizen verwendet werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Nach der Heizsaison im Winter ist der Vorrat oft aufgebraucht - und wer aktuell neues Brennholz kauft, kann bei Selbstabholung im Wald mit konstanten Preisen rechnen.

Für sogenanntes Holz am Polter, das selbst am Waldweg abgeholt wird, liegt der Preis laut HKI-Auswertung im Bundesdurchschnitt bei 40 Euro für den Raummeter - und zwar schon seit sechs Jahren.

Regional schwankt der Preis dabei zwischen 35 und 45 Euro pro Raummeter, was 50 bis 60 Euro für den Festmeter entspricht. Das hat eine bundesweite Umfrage des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchengeräte (HKI) bei 30 staatlichen Forstämtern ergeben.

Die Maßeinheit Raummeter - auch Ster oder Klafter genannt - bezeichnet einen Kubikmeter lose geschichtetes Scheitholz einschließlich der Zwischenräume. Ein Festmeter dagegen besteht aus einem Kubikmeter Holz ohne Hohlräume.

Achten sollte man daher beim Kauf auf den Schnitt: Ein Raummeter aus großen Rundhölzern hat mehr Zwischenräume als einer aus kleinen kantigen Scheiten. Forstämter verkaufen Ofenbesitzern in der Regel Kronenholz oder qualitativ schlechter gewachsenes Stammholz, das sich nicht für die Verarbeitung durch Sägewerke eignet.

Ofenbesitzer müssen außerdem bedenken, dass sich frisch geschlagenes Holz unter Umständen noch nicht für die nächste anstehende Saison eignet. Es ist noch zu feucht und muss erst mal trocknen. Laut Gesetz darf nur Holz verbrannt werden, dessen Feuchtegehalt bei maximal 25 Prozent liegt. Das entspricht einem Wassergehalt von rund 20 Prozent.

Zwar ist der Wert abhängig von Witterung und Holzart. Laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald müssen Käufer bei frisch geschlagenem Holz aber meist von 100 bis 150 Prozent Holzfeuchte ausgehen (50 bis 60 Prozent Wassergehalt). Ein bis zwei Jahre müssen die Scheite deshalb in der Regel an der Luft trocknen - wobei harte Hölzer wie Eiche und Buche länger brauchen als weiche Sorten wie Kiefer und Fichte. Messgeräte zur Überprüfung gibt es im Baumarkt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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