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Kartoffeln im Eimer anbauen: So einfach geht's


Kartoffeln im Eimer anbauen - ideal für Balkon und Terrasse

t-online, Anika Gütt

13.04.2023Lesedauer: 2 Min.
Kartoffeln im Eimer anbauen: Durch diese Anbautechnik können Sie Ihr Gemüse vor Schädlingen schützen.Vergrößern des BildesKartoffeln im Eimer anbauen: Durch diese Anbautechnik können Sie Ihr Gemüse vor Schädlingen schützen. (Quelle: photoguns/Getty Images)
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Für den Anbau von Kartoffeln sind nicht unbedingt Felder oder Beete erforderlich. Denn die Pflanzen gedeihen auch in geeigneten Gefäßen.

Sie haben keinen Garten, aber dafür einen Balkon oder eine Terrasse? Auch dort können Sie Kartoffeln anbauen. Dazu brauchen Sie nur einen großen Eimer. Was sonst noch nötig ist, damit die Kartoffeln im Eimer oder einem anderen Behältnis wachsen und viele Knollen bilden, erfahren Sie hier.

Vorteile dieser Anbaumethode

Wenn Sie Saatkartoffeln in einen Eimer pflanzen, haben Wühlmäuse keine Chance, an den sich vermehrenden Knollen zu knabbern. Ein weiterer Vorteil dieser Anbaumethode: Sie benötigen keinen eigenen Garten. Der kleinste Raum auf dem Balkon oder der Terrasse reicht aus. Voraussetzung ist allerdings ein sonniger Standort.

Geeignete Eimer für den Kartoffelanbau

Bei der Wahl des passenden Eimers für den Kartoffelanbau sollten Sie Folgendes beachten:

  • Das Fassungsvermögen sollte mindestens 10 Liter betragen.
  • Gut geeignet sind schwarze Plastikeimer.
  • Der Eimer sollte an der Unterseite Löcher für den Wasserabfluss aufweisen (Kartoffeln vertragen keine Staunässe).

Kartoffeln in den Eimer pflanzen

Gegen Ende März oder Mitte April können die Kartoffeln in den Eimer gepflanzt werden. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

  1. Füllen Sie den Eimer zu drei Vierteln mit einer Mischung aus Sand, Gartenerde und Kompost. Alternativ können Sie handelsübliche Gemüseerde verwenden.
  2. Nun werden je nach Größe des Eimers drei bis vier vorgekeimte Pflanzkartoffeln fünf Zentimeter tief (Keime zeigen nach oben) in die Erde gelegt.
  3. Bedecken Sie die Pflanzkartoffeln mit Erde.
  4. Wenn die Keime nach ein paar Tagen aus der Erde schauen, werden sie wieder mit nährstoffreicher Erde bedeckt.
  5. Nun können Sie die Kartoffeln wachsen lassen, regelmäßig düngen und alle zwei bis drei Wochen düngen.

Zur richtigen Zeit ernten

Der Erntezeitpunkt Ihrer Kartoffeln hängt einerseits von der Pflanzzeit und andererseits von der gewählten Sorte ab. Handelt es sich um Frühkartoffeln, können sie bereits im Juni geerntet werden. Späte Sorten sind erst zwischen August und Oktober erntereif. Wichtig ist, dass die oberirdischen Pflanzenteile bereits braun und vertrocknet sind – das ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass die Kartoffeln reif sind.

Alternativen zum Eimer

Sie brauchen nicht zwingend einen Eimer, um Kartoffeln auf dem Balkon oder der Terrasse anzubauen. Auch ein Pflanzsack, eine Holzkiste oder ein Metallkübel können dazu dienen. Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt, denn Kartoffeln sind, was das Pflanzgefäß betrifft, sehr anspruchslos.

Verwendete Quellen
  • mein-schoener-garten.de: "Kartoffeln im Pflanzsack anbauen: Große Ernte auf kleinem Raum" (Stand: 24.03.2023)
  • landwirtschaft.de: "Kartoffelanbau für Großstadtgärtner" (Stand: 27.01.2023)
  • Eigene Recherche
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