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Kartoffeln im Kübel anbauen – erfolgreich selbst züchten


Kartoffeln im Kübel anbauen – erfolgreich selbst züchten

t-online, Lia Lindmann

25.04.2023Lesedauer: 2 Min.
Am besten eigenen sich Pflanz- oder Biokartoffeln, diese können richtig keimen.Vergrößern des BildesAm besten eigenen sich Pflanz- oder Biokartoffeln, diese können richtig keimen. (Quelle: Nednapa/Getty Images)
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Kartoffel im Supermarkt kaufen, in einen Topf legen, Erde darauf und warten. Ist es so einfach, Kartoffeln im Kübel zu ziehen?

Der DIY-Trend der letzten Jahre macht auch vor der Kartoffel, der klassischen Acker- und Gartenpflanze, nicht Halt. Vorab sollten Sie einige Dinge wissen, wenn Sie Kartoffeln zu Hause im Kübel pflanzen und ernten möchten.

Kartoffeln im Kübel pflanzen

Achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt: Frühkartoffeln sollten bis Ende März gesetzt werden, Spätkartoffeln vor Ende Mai.

  1. Wählen Sie als Pflanzgefäß einen Topf oder Kübel mit einem Fassungsvermögen von mindestens 30 Litern. Das Gefäß benötigt ein Abflussloch oder Schlitze, sodass die untersten Schichten nicht zu nass bleiben.
  2. Bedecken Sie den untersten Teil des Gefäßes locker mit Blähton, Zweigen und Laub. Direkt darüber schütten Sie eine 15 Zentimeter hohe Schicht aus Gartenerde, Laub, Kompost und Sand auf.
  3. Legen Sie eine vorgekeimte Kartoffel in die Mitte des Pflanzkübels auf die Erdschicht. Wenn Sie Hornspäne und Schafwollpellets um die Kartoffel verteilen, versorgen Sie sie optimal mit passenden Nährstoffen.
  4. Um ein gutes Ergebnis zu erhalten, pflanzen Sie pro Topf oder Kübel nur eine Kartoffel. Die Pflanzen brauchen Platz, um sich auszubreiten.

Geeignet sind Pflanzkartoffeln aus dem Fachhandel oder Biokartoffeln aus dem Supermarkt. Konventionelle Kartoffeln werden im Allgemeinen mit Keimstopp-Mitteln behandelt und sind daher ungeeignet. Zum Vorkeimen legen Sie die Kartoffeln auf einer flachen Erdschicht in eine Papp- oder Holzkiste und bewahren sie bei 12 bis 14 Grad etwa zwei Wochen lang an einem Fenster in Keller, Schuppen oder Gewächshaus auf.

Erde und Dünger für Kartoffelpflanzen

Der beste Boden für Kartoffeln ist locker, sandig und stickstoffreich. Ein Substrat, das zu je einem Drittel aus Gartenerde, reifem Kompost und Sand besteht, bringt gute Ergebnisse. Auch Gesteinsmehl kann untergemischt werden. Mist, Kompost sowie Jauche aus Pflanzenschnitt und Wasser sind als Dünger bestens geeignet. Etwa alle zwei Wochen sollte die Erde über den Kartoffeln angehäufelt werden, nach sechs Wochen können die Kartoffeln in feuchter Erde an einem sonnigen, warmen Ort, witterungsgeschützt in Ruhe reifen.

Eine optimale Ernte

Wenn Sie Ihre Kartoffelpflanzen gut pflegen, können Sie sich auf eine ertragreiche Ernte freuen. Pro Knolle entsteht etwa ein Kilo neuer Kartoffeln, je nach Sorte acht bis 25 Knollen. Nach etwa drei Monaten zeigt Ihnen die Kartoffelpflanze an, dass sie erntereif geworden ist. Die oberen Pflanzenteile werden gelblich bis bräunlich und trocknen aus. Kippen Sie den Pflanzkübel nun aus. So glückt Ihre erste Kartoffelernte.

Verwendete Quellen
  • gartenjournal.net: "Kartoffeln im Topf pflanzen und ernten: So geht’s" (Stand: 19.04.2023)
  • mein-schoener-garten.de: "Kartoffeln im Pflanzsack anbauen: Große Ernte auf kleinem Raum" (Stand: 24.03.2023)
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