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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Forsythien: So pflegen Sie den Frühlingsboten

dpa-tmn, t-online, jk

Aktualisiert am 31.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Forsythienzweig: Der Strauch blüht besonders zeitig im Frühjahr.
Forsythienzweig: Der Strauch blüht besonders zeitig im Frühjahr. (Quelle: Shotshop/imago-images-bilder)
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Sie markiert das Ende des Winters: die Forsythie. Denn sie schmückt schon früh im Jahr den meist noch kahlen Garten. Obwohl der Strauch als anspruchslos gilt, sollten einige Tipps beachtet werden.

Das Wichtigste im Überblick


Eigentlich zeigen die meisten Pflanzen erst ihre Blätter und dann ihre Blüten. Bei der Forsythie ist es genau umgekehrt: Ihre Zweige sind mit gelb bis goldgelben Blüten übersät, bevor das grüne Laub sprießt. Vielleicht ist der Strauch gerade deshalb so beliebt – sei es als Solitär im Garten oder als Hecke auf dem Grundstück.


Ungiftige Heckenpflanzen

Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna): Das heimische Gehölz trägt im Frühling einen weißen Blütenteppich und im Spätsommer rote essbare Beeren.
Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum): Ab August trägt der anspruchslose Strauch rote Beeren, die zwar essbar, aber geschmackslos sind. Eher etwas für die Vögel.
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Hier kann die bei uns häufige Garten-Forsythie (Forsythia x intermedia) bis zu drei Meter hoch und breit werden. Das Wurzelwerk reicht nicht besonders tief in die Erde. Vielmehr besteht es aus einem feinen, flachen Netz aus Wurzeln. Der Vorteil: So kann die Forsythie ohne Weiteres auch zwischen älteren Bäumen stehen.

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Standort: Warm und sonnig

Hier wie dort mag es die Forsythie warm und sonnig. Der aufrechte, leicht überhängende Strauch verträgt aber auch einen halbschattigen Standort. Hier kann es allerdings passieren, dass die Blüte nicht so üppig ausfällt.

Boden: Eher anspruchslos

Die auch als Goldglöckchen bekannte Forsythie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Ist er allerdings zu kalkhaltig, kann sich das Laub gelb färben. Ein humusreicher Boden stärkt zudem Wachstum und Robustheit.

Gießen: Mäßig feucht

Idealerweise sollte der Boden immer mäßig feucht sein. Deshalb ist es ratsam, die Forsythie regelmäßig zu wässern, vor allem, wenn sie vollsonnig steht. Auf Staunässe reagiert die Pflanze aber empfindlich.

Forsythie (Forsythia intermedia): Der Zierstrauch sollte direkt nach der Blüte geschnitten werden.
Forsythie (Forsythia intermedia): Der Zierstrauch sollte direkt nach der Blüte geschnitten werden. (Quelle: Chromorange/imago-images-bilder)

Düngen: Nur mulchen

Düngen müssen Sie den goldgelben Zierstrauch nicht. Steht er jedoch an einem besonders sonnigen Ort, sollten Sie den Boden mulchen – am besten im Frühjahr. Das Mulchen hilft, den Wasserhaushalt zu regulieren, schützt den Boden vorm Austrocknen und spart beim Gießen.

Pflege: Recht anspruchslos

Die Forsythie ist recht anspruchslos und somit auch für unerfahrene Gärtner eine sichere Investition, die sich nicht zutrauen, anspruchsvolle Pflanzen zu pflegen. In heißen, trockenen Sommern kann es passieren, dass der Strauch seine Blätter hängen lässt. Dann sollten Sie umgehend wässern.

Als Kübelpflanze muss das Goldglöckchen konstant gegossen werden. Im Topf sollten Sie die Forsythie auch vor winterlicher Kälte schützen, indem Sie bei Frost eine Folie um den Kübel wickeln.

Blüte und Sorten

Der Blühbeginn ist ab März, manchmal bei milder Witterung auch ab Ende Februar. Das gilt zum Beispiel für die frühe Sorte 'Goldrausch'. Die Blüten bestehen immer aus vier Blütenblättern in Glockenform. Deshalb wird die Forsythie in einigen Gegenden auch Goldglöckchen genannt.

Forsythie (Forsythia intermedia): Die Sorte 'Spectabilis' blüht von März bis April.
Forsythie (Forsythia intermedia): Die Sorte 'Spectabilis' blüht von März bis April. (Quelle: Harald Lange/imago-images-bilder)

Zu den beliebtesten Sorten gehört die dunkelgelb blühende 'Spectabilis'. Besonders elegant – aber auch anspruchsvoller – ist die zierliche Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum), die weiße Blüten trägt und einen leichten Mandelduft verströmt. Im Gegensatz zu ihrer gelben Schwester liebt diese Zwerg-Sorte einen geschützten Standort.

Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum): Sie ist ein eher seltener Frühjahrsblüher.
Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum): Sie ist ein eher seltener Frühjahrsblüher. (Quelle: McPhoto/imago-images-bilder)

Schneiden: Nach der Blüte

Erst wenn Sie Ihre Forsythie regelmäßig schneiden, zeigt sie ein dichtes Blütenmeer. Zudem verhindert ein Rückschnitt, dass der Strauch im oberen Bereich stark in die Breite geht, aber von unten allmählich verkahlt.

Der Schnitt erfolgt am besten jährlich direkt nach der Blüte, diese zeigen sich je nach Witterung im Zeitraum von März bis April. Spätestens sollte der Rückschnitt aber alle zwei bis drei Jahre erfolgen. So hat der Strauch den Sommer über genügend Zeit, um kräftig neu auszutreiben, bevor im Herbst die Wachstumsphase vorbei ist.

Entfernen Sie mit einer Astschere die ältesten Triebe mit stark verästelten Zweigpartien bis zum untersten nach oben wachsenden Trieb oder bis zu einer kräftigen Knospe. Alle drei Jahre sollten Sie zudem etwa ein Drittel der alten Triebe direkt am Boden abschneiden. Um zu verhindern, dass der Strauch zu breit wird, können Sie überhängende Äste in der Krone einkürzen.

Unser Tipp
Wenn die Forsythie jahrelang nicht verschnitten wurde, können Sie sie auch radikal verjüngen. Dafür schneiden Sie den gesamten Strauch bis auf vier oder fünf kräftige Triebe nur wenige Zentimeter über dem Boden zurück.

Möchten Sie eine Forsythienhecke verschneiden, sollten Sie bis zum Juni warten, damit sie bis dahin kräftig austreiben kann. Ein leichter Formschnitt ist im Übrigen jederzeit möglich: Hier werden vor allem lang überstehende Zweige weggeschnitten. Der schonende Pflegeschnitt entfernt eher abgestorbene und kranke Zweige. Diese Schnitte fallen im Übrigen nicht unter das Heckenschnitt-Verbot.

Vermehren: Steckholz, Steckling, Absenker

Wenn Sie sich im Garten eine Forsythie wünschen, können Sie den Blühstrauch entweder kaufen oder selbst eine neue Pflanze ziehen. Das geht ganz einfach via Vermehren mit Steckhölzern, Stecklingen oder Absenker.

Für die Steckling-Methode schneiden Sie einen 15 bis 20 Zentimeter langen halb verholzten jungen Zweig ab, befreien ihn von den Blüten und im unteren Teil von den Blättern und stecken ihn vorsichtig in einen Blumentopf. In feuchter Erde und an einem geschützten Ort kann dieser Zweig nun Wurzeln austreiben. Idealerweise sollten immer vier bis fünf Stecklinge in einen Topf gepflanzt werden, da nicht jeder Steckling austreibt. Lesen Sie hier, wie Sie mit Steckhölzern und Absenkern eine Forsythie vermehren.

Ist die Forsythie giftig?

Laut der Informationszentrale gegen Vergiftungen ist der Strauch zu einem geringen Maß giftig. Davon sind alle Pflanzenteile betroffen. Doch erst wenn größere Mengen der Forsythie verzehrt werden, zeigen sich Symptome wie Unwohlsein und Übelkeit. Ebenso möglich sind Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall. Erfahren Sie hier, welche Erst-Hilfe-Maßnahmen sinnvoll sind.

Krankheiten und Schädlinge

Die robuste Forsythie ist weitgehend resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Mitunter leidet der Strauch aber an der sogenannten Monilia-Spitzendürre. Dabei wird er von einem Pilz befallen. Dieser führt – meist nach der Blüte – dazu, dass sich an den Triebspitzen der Forsythie welkende und anschließend vertrocknete Blüten und Laubblätter zeigen. Befallene Triebe sollten frühzeitig bis ins gesunde Holz hinein zurückgeschnitten werden. In feuchten Sommern kann sich zudem der Echte Mehltau auf den Blättern ausbreiten. Wie Sie den weißen Pilz bekämpfen, erfahren Sie hier.

Pflanzen-Steckbrief

Forsythie (Forsythia x intermedia)
Standort warm, sonnig
Boden anspruchslos
Gießen mäßig feucht
Düngen nur mulchen
Pflege keine Besonderheiten
Schneiden regelmäßig (Strauch, Hecke)
Vermehren Steckholz, Steckling, Absenker
Krankheiten Monilia-Spitzendürre, Echter Mehltau
Besonderheiten gering giftig
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