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Die grĂ¶ĂŸten Fehler bei der Rhododendron-Pflege

Von dpa-tmn, jb

Aktualisiert am 04.05.2022Lesedauer: 7 Min.
Roter Rhododendron: Die BlĂŒtezeit der meisten Sorten liegt zwischen April und Juni.
Roter Rhododendron: Die BlĂŒtezeit der meisten Sorten liegt zwischen April und Juni. (Quelle: JPLDesigns/getty-images-bilder)
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Der Rhododendron begeistert schon im FrĂŒhjahr mit seiner atemberaubenden BlĂŒtenfĂŒlle. So sorgen die farbenfrohen GewĂ€chse schon fĂŒr Farbtupfer im Garten, wenn sonst noch wenig blĂŒht. Doch auch wenn sie insgesamt recht unkompliziert sind, kann bei ihrer Pflege einiges schief gehen.

Das Wichtigste im Überblick


Wenn mit der FrĂŒhlingssonne die ersten Rhododendren ihre BlĂŒten öffnen, beginnt in den halbschattigen Bereichen des Gartens ein farbenfrohes Spektakel. Die BlĂŒtezeit der meisten Sorten liegt zwischen April und Juni. Das Farbspiel der leuchtend großen, halbkugeligen Trauben, die sich aus glocken- bis trompetenförmigen EinzelblĂŒten zusammensetzen, reicht dabei von Weiß ĂŒber ZartrosĂ© bis hin zu knalligen Gelb-, Rot- oder Lilatönen.

Fehler beim DĂŒngen vermeiden

Warten Sie die BlĂŒtezeit ab, ehe Sie dĂŒngen. Denn das Gehölz möchte nicht wie viele andere StrĂ€ucher vor der BlĂŒte eine DĂŒngergabe, sondern erst danach. Dosieren Sie den DĂŒnger am besten nach Packungsangaben und arbeiten ihn dann leicht in die Erde ein.

Damit nach der BlĂŒte nicht zu viel Kraft in die Samenbildung fließt, können Sie die welken BlĂŒten vorsichtig abknipsen. Achten Sie dabei darauf, dass die keine neuen Knospen beschĂ€digen.

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Die grĂ¶ĂŸten Fehler bei der Rhododendron-Pflege

Ab wann kann man Rhododendron pflanzen?

Ihren Rhododendron können Sie zwischen September und November pflanzen. Aber von MĂ€rz bis Mai ist ein geeigneter Zeitpunkt. UnabhĂ€ngig davon, ob Sie im FrĂŒhling oder im Herbst den Zierstrauch einpflanzen möchten, sollten Sie in das ausgehobene Pflanzloch ausreichend Rhododendronerde geben.

  • Heben Sie ein ausreichend großes Pflanzloch aus.
  • Empfehlenswert sind mindestens 50 Zentimeter Tiefe und 90 Zentimeter Breite.
  • Legen Sie das Pflanzloch mit einer Folie aus. Diese verhindert, dass die Mineralstoffe und NĂ€hrstoffe der Rhododendronerde zu schnell ausgewaschen wird. Der ideale pH-Wert bleibt so fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit erhalten.
  • Geben Sie etwas von der Spezialerde in das Loch.
  • Stellen den Zierstrauch hinein.
  • FĂŒllen Sie das Loch mit der Spezialerde auf.
  • Gießen Sie den Zierstrauch etwas an.

Rhododendron einzeln oder in Gruppen pflanzen

Die Freude der GĂ€rtner an den StrĂ€uchern liegt nicht nur an deren schönen BlĂŒten. Sie eignen sich auch zur Gartengestaltung, beispielsweise als GerĂŒst- und Strukturbildner. Pflanzen Sie sie dazu nicht nur einzeln, sondern auch in Gruppen oder als Hecken in Ihren Garten. DarĂŒber hinaus kommen klein bleibende und schwachwĂŒchsige Sorten in KĂŒbeln und Töpfen zurecht.

Azalea Garden
Rhododendren: Pflanzen Sie StrÀucher nicht nur einzeln sondern auch mal in Gruppen. (Quelle: ooyoo/getty-images-bilder)

GenĂŒgend Platz beim Pflanzen einplanen

Unter guten Bedingungen entfalten sich RhododendronstrĂ€ucher im Laufe der Jahre zu prachtvollen, stolzen BĂŒschen. Daher sollten Sie schon bei der Auswahl eines Standortes bedenken, wie viel Platz die GewĂ€chse spĂ€ter brauchen werden.

Sind die StrĂ€ucher noch jung, können Sie um sie herum Bodendecker pflanzen. So mĂŒssen Sie den Platz nicht freihalten, sondern können ihn gestalterisch nutzen. FĂŒr diese Aufgabe eignen sich SchaumblĂŒte und Golderdbeere. Sie bilden zunĂ€chst eine geschlossene Pflanzendecke, werden aber nach und nach von den sich ausbreitenden StrĂ€uchern verdrĂ€ngt.

Eine Vermischung mit lĂ€nger blĂŒhenden Stauden ist auch wegen der vergleichsweise kurzen BlĂŒhdauer des Rhododendron von wenigen Wochen sinnvoll. Damit die RhododendronblĂŒten möglichst lange erhalten bleiben, sollten Sie beim Gießen darauf achten, dass Sie sie nicht mit Wasser ĂŒbergießen oder bespritzen.

Rhododendron besser nicht schneiden

Ist ein Rhododendron im Laufe der Jahre doch zu groß und ĂŒppig geworden, sollten Sie ihn eigentlich zurĂŒckschneiden. Allerdings bildet der Rhododendron die Knospen fĂŒr das Folgejahr bereits nach der BlĂŒte aus. Das macht einen RĂŒckschnitt bei den meisten Sorten problematisch, weshalb er im Normalfall nicht zu empfehlen ist.

Ein radikaler RĂŒckschnitt ist darĂŒber hinaus von der jeweiligen Sorte und der VitalitĂ€t des Rhododendrons abhĂ€ngig. GrundsĂ€tzlich vertragen sogenannte stecklingsvermehrte Sorten den Schnitt – zumindest wenn die Pflanze gesund ist. Veredelte Sorten vertragen einen RĂŒckschnitt jedoch hĂ€ufig nicht.

Möchten Sie alte, aus der Form geratene Rhododendren dennoch zurechtstutzen, ist das zeitige FrĂŒhjahr ein guter Termin. Frost sollte nicht mehr drohen. Schneiden Sie dann Strauch dabei so, dass er anschließend buschig nachwachsen kann. Dabei werden notgedrungen die Knospen mit weggeschnitten. Es kann daher passieren, dass sich zwei Jahre lang keine BlĂŒten zeigen.

Eine RhododendronblĂŒte wird abgeschnitten: Veredelte Sorten vertragen einen RĂŒckschnitt hĂ€ufig nicht. (Symbolbild)
Eine RhododendronblĂŒte wird abgeschnitten: Veredelte Sorten vertragen einen RĂŒckschnitt hĂ€ufig nicht. (Symbolbild) (Quelle: Maudib/getty-images-bilder)

Rhododendron umsetzen

Sie können den zu groß gewordenen Rhododendron auch umpflanzen. Denn das Gehölz hat kompakte Wurzeln, die direkt unterhalb der ErdoberflĂ€che wachsen. Der beste Zeitpunkt zum Umpflanzen ist Anfang September bis Mitte November. Das nĂ€chste gute Zeitfenster liegt dann im FrĂŒhjahr zwischen Anfang MĂ€rz bis Mitte Mai.

Binden Sie vor dem Versetzen das Gehölz zusammen. Das verringert die Gefahr, dass Zweige brechen. Zudem erleichtert es das Transportieren. Achten Sie auch darauf, dass Sie den Strauch anschließend wieder entsprechend der Wuchsrichtung einsetzen – also die Ausrichtung zur Sonne beibehalten.

Rhododendron braucht wenig Pflege

Der Pflegeaufwand der langlebigen Gehölze ist gering. FĂŒr das Wachstum ist eine gleichmĂ€ĂŸig hohe Boden- und Luftfeuchtigkeit ideal. Vor allem wĂ€hrend der BlĂŒte und dem Laubaustrieb sollten die flach wurzelnden Gehölze gut mit Wasser versorgt werden.

Ein untrĂŒgliches Zeichen fĂŒr Wassermangel sind eingerollte BlĂ€tter. Am besten gedeihen fast alle Rhododendren im lichten Halbschatten. Manche Arten, wie die Rhododendron-Yakushimanum-Hybriden kommen sogar an sonnigen PlĂ€tzen zurecht.

Saurer Boden ist fĂŒr den Rhododendron optimal

Äußerst anspruchsvoll sind Rhododendren allerdings, wenn es um die Beschaffenheit des Bodens geht. Die Pflanzen wachsen auf einem humosen Boden. Der pH-Wert sollte möglichst sauer zwischen 4,5 und 5,5 sein. Es gibt jedoch Abhilfe.

Neue Sorten des Rhododendron gedeihen auch in schweren, ton- und lehmhaltigen Böden mit hohen pH-Werten zwischen 5,5 und 7 gut. Diese Sorten werden als Unterlage bei der Veredelung genommen. Sie sind also der untere Teil der Pflanze mit dem Wurzelwerk, der mit einem Trieb einer anderen Sorte zusammengesetzt wird. Diese obere Sorte bringt andere gute Eigenschaften in die Kooperation ein, etwa duftende BlĂŒten oder einen schönen Wuchs.

Solche Pflanzen erkennt man im Fachhandel zum Beispiel an der Aufschrift "INKARHO", worauf der Bund deutscher Baumschulen verweist. Dahinter steht die Interessensgemeinschaft Kalktoleranter Rhododendron, ein Zusammenschluss von Baumschulen, die sich auf diese Pflanzengruppe spezialisiert haben. Die Deutsche Rhododendren-Gesellschaft rĂ€t zu diesen ZĂŒchtungen insbesondere bei Böden mit hohen pH-Werten von 6.0 bis 7.5.

Welche DĂŒnger sind fĂŒr Rhododendron geeignet?

Wer nicht auf diese neuen Entwicklungen zurĂŒckgreifen will, hat etwas mehr Arbeit mit der Pflanze, aber die Aufzucht gelingt dennoch. Der HobbygĂ€rtner muss seinen Boden vorbereiten und Humus und notfalls auch saure, organische Materialien einarbeiten. Die Rhododendren-Gesellschaft rĂ€t etwa zu kompostierter Rinde und Holzfasern, Nadelerde sowie verrottetem Laub und darunter insbesondere Eichenlaub.

Schwere Böden mit hohem Ton- beziehungsweise Lehmgehalt mĂŒssen lokal auch ausgetauscht werden. Hier sollte zum Beispiel das Pflanzloch nicht wie ĂŒblicherweise doppelt so groß wie der Wurzelballen sein, sondern den vierfachen Ballendurchmesser haben. Es wird dann mit humushaltiger, saurer Pflanzerde verfĂŒllt.

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Und diese Böden brauchen regelmĂ€ĂŸig geeigneten DĂŒnger: Bei pH-Werten von ĂŒber 5,0 sollte der GĂ€rtner regelmĂ€ĂŸigen sauren Humus einarbeiten, etwa Nadelstreu. Die Alternative sind sauer wirkender DĂŒnger sowie Bodenhilfsstoffe wie Ammoniumsulfat, Aluminiumsulfat und Schwefel – hier ist aber wichtig, nicht zu ĂŒberdosieren.

HeimtĂŒckische Rhododendron-Zikade

Im SpĂ€tsommer droht Gefahr durch einen SchĂ€dling. Die Rhododendron-Zikade nutzt den Strauch als BrutstĂ€tte. Bis in den Herbst legen die rot-grĂŒn gemusterten Insekten ihre Eier in der Pflanze ab – dabei werden die jungen Knospen regelrecht aufgeschlitzt. Über die so entstandenen Wunden ĂŒbertragen die Tiere den nordamerikanische Pilz "Pycnostysanus azaleae" auf die Pflanze. Dieser vermehrt sich dort schnell und schĂ€digt den Strauch nachhaltig, erlĂ€utert der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die Eier der Zikaden ĂŒberwintern in den Knospen, schlĂŒpfen im FrĂŒhjahr und ernĂ€hren sich dann vom Pflanzensaft des Rhododendron.

BekĂ€mpfen kann man die Zikaden mit sogenannten Gelbtafeln, die fĂŒr diesen Zweck in die BĂŒsche gehĂ€ngt werden. Sie locken die SchĂ€dlinge an, die dann nach dem Erstkontakt auf den Tafeln kleben bleiben. Es ist außerdem zu empfehlen, die braunen und schwarzen Knospen abzupflĂŒcken. Das geschieht am besten schon vor der Schlupfzeit der Zikade, die um den April herum liegt. Die entfernten BlĂŒten werden dann direkt dem HausmĂŒll zugefĂŒhrt, da der Pilz sich ĂŒber Kompost oder Biotonne weiterverbreiten kann.

Rhododendronzikade: Der SchÀdling lÀsst sich mit Gelbfallen bekÀmpfen.
Rhododendronzikade: Der SchÀdling lÀsst sich mit Gelbfallen bekÀmpfen. (Quelle: Manfred Ruckszio/imago-images-bilder)

DickmaulrĂŒssler befĂ€llt Rhododendren

Auch der DickmaulrĂŒssler macht sich bevorzugt ĂŒber Rhododendren her. Man erkennt einen Befall daran, dass die BlĂ€tter am Rand angefressen sind. Die Larven den SchĂ€dlings knabbern die Wurzeln an. Als natĂŒrliches Mittel gegen die Larven haben sich Nematoden bewĂ€hrt. Die im Gartencenter erhĂ€ltlichen FadenwĂŒrmer werden mit dem Gießwasser ausgebracht und fressen dann die SchĂ€dlinge auf, ohne der Pflanze zu schaden. Aber auch Pilze können dem Rhododendron zu schaffen machen.

Über 1.000 Rhododendron-Sorten sind bekannt

Der VorfrĂŒhlings-Rhododendron ist einer der ersten, der seine Farbe zwischen den sonst noch kahlen StrĂ€uchern zeigt, andere Rhododendron-Sorten warten damit bis in den Juni hinein. Insgesamt gibt es ĂŒber 1.000 verschiedene Arten.

Zwar gibt es darunter auch wild wachsende Sorten, wie etwa die RostblĂ€ttrige und die Bewimperte Alpenrose. FĂŒr HobbygĂ€rtner sind diese jedoch weniger relevant. Rhododendren, die fĂŒr die Gartengestaltung verwendet werden, sind in der Regel Hybriden. Sie stammen von Arten aus Asien und Nordamerika ab. Vor rund 200 Jahren wurden sie erstmals nach England gebracht und traten dann ihren Siegeszug durch englische und spĂ€ter auch deutsche GĂ€rten an.

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Zu den beliebtesten Rhododendronarten zÀhlen unter anderem:

  • Japanische Azaleen:
    Rhododendron-Hybrid.
    Können bis zu 120 Zentimeter hoch werden.
    BlĂŒtezeit: Mai bis Juni.
    Hohe BlĂŒtenanzahl.
  • Rötlicher Rhododendron:
    Rhododendron Hybrid
    Können bis zu zwei Meter hoch werden.
    BlĂŒtezeit: April bis Mai.
  • Wardii-Rhododendron:
    Rhododendron-Hybrid.
    Können bis zu 120 Zentimeter hohc werden.
    BlĂŒtezeit: April bis Juni.
    Großes Farbsprektrum bei BlĂŒten.
  • Yakushimanum-Rhododendron:
    Rhododendron-Hybrid.
    Können bis zu zwei Meter hoch werden.
    BlĂŒtezeit: April bis Juni.
    Großblumig.
  • Zwergrhododendron:
    Rhododendron-Hybrid.
    Können bis zu 100 Zentimeter hoch werden.
    BlĂŒtezeit: Mai bis Juni.
    SĂŒĂŸlich riechende BlĂŒten.

FĂŒr jeden Garten gibt es die passende Sorte

Nach den jeweiligen Wuchs- und BlĂŒheigenschaften ihrer Hybriden werden die verschiedenen Arten in sieben verschiedene Rhododendron-Gruppen eingeteilt. So kann fĂŒr jeden Standort und fĂŒr jeden Garten der perfekte Rhododendron ausgewĂ€hlt werden.

Großblumige Hybriden fĂŒr große GĂ€rten

WĂŒnschen Sie sich große BlĂŒten, immergrĂŒnes Laub und GewĂ€chse mit einer Wuchshöhen von bis zu vier Metern, sind beispielsweise die Großblumigen Hybriden interessant. Die wuchtigen StrĂ€ucher sind vor allem fĂŒr große GĂ€rten gut geeignet.

Zu ihnen zÀhlen beispielsweise die Sorten

  • Azzuro
  • Blue Peter
  • Furnivall's Daughter
  • Goldbukett
Rhododendron: Die Sorte Rhododendron Furnivall's Daughter zĂ€hlt zu den Großblumingen Hybriden.
Rhododendron: Die Sorte Rhododendron Furnivall's Daughter zĂ€hlt zu den Großblumingen Hybriden. (Quelle: Furnivall's Daughter/imago-images-bilder)

Yakushimanum-Hybriden fĂŒr den Hausgarten

FĂŒr kleinere GĂ€rten eignen sich hingegen eher die Yakushimanum-Hybride. Sie sind fĂŒr ihren ballförmigen, kompakten Wuchs bekannt. Sie erkennen die Sorten an dem silbrig-filzigen Neuaustrieb. Eine Besonderheit ist, dass die Sorten schon in jungen Jahren eine reiche BlĂŒte tragen. Mit entsprechender Bodenfeuchte, können sie zudem auch an einen vollsonnigen Standort gesetzt werden.

Zu den Yakushimanum-Hybride zÀhlen unter anderem die Sorten:

  • Astrid
  • Barbarella
  • Dreamland
  • Karminkissen
  • Koichiro
Yakushima-Rhododendron: Die Sorte Koichiro Wada eignet sich vor allem fĂŒr kleine GĂ€rten.
Yakushima-Rhododendron: Die Sorte Koichiro Wada eignet sich vor allem fĂŒr kleine GĂ€rten. (Quelle: McPHOTO/imago-images-bilder)

Williamsianum-Hybriden fĂŒr sonnige Standorte

Typisch fĂŒr die Williamsianum-Hybriden sind ihre glockenförmigen BlĂŒten. Die Kleinblumigen Hybriden eignen sich fĂŒr sonnige Standorte, an denen sie zwar als schwachwĂŒchsig gelten, aber dafĂŒr umso prĂ€chtigere BlĂŒten austreiben. Die klein bleibenden Repens-Hybriden haben auffĂ€llige rote BlĂŒten. Die Arten der Japanischen Azaleen wachsen kompakt. Sie sind zudem wintergrĂŒn, da sie ihre BlĂ€tter erst im oder nach dem Winter abwerfen. Japanischen Azaleen haben intensive BlĂŒtenfarben.

Azaleen fĂŒr eine prĂ€chtige HerbstfĂ€rbung

Die siebte Gruppe bilden die SommergrĂŒnen Azaleen. Diese Sorten haben meist eine duftende BlĂŒte. Im Herbst werfen sie allerdings ihr Laub ab. Vorher zeigen sie sich noch in einer prĂ€chtigen HerbstfĂ€rbung. SommergrĂŒnen Azaleen brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Pflege-Steckbrief

Rhododendron
Standort Lichter Halbschatten, manche Rhododendronarten kommen aber auch an sonnigen PlÀtzen zurecht.
Boden Möglichst sauer mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5.
Schneiden Ein guter Zeitpunkt ist das Winterende. Doch Vorsicht: Veredelte Sorten nehmen einen RĂŒckschnitt hĂ€ufig ĂŒbel.
SchÀdlinge Im SpÀtsommer droht Gefahr durch die Rhododendron-Zikade. BekÀmpfen kann man die Zikaden mit sogenannten Gelbtafeln.
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