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Pelargonie vertreibt Wespen und Mücken

Pelargonie vertreibt Wespen und Mücken

11.02.2016, 11:05 Uhr | sj, zuhause.de, dpa-tmn

Pelargonie vertreibt Wespen und Mücken. Lillibet vertreibt Wespen und Mücken. (Quelle: Gartenbauverband Nord e.V.)

Lillibet vertreibt Wespen und Mücken. (Quelle: Gartenbauverband Nord e.V.)

Ob man auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten das schöne Wetter genießt – in seiner eigenen grünen Oase zu sitzen, kann so entspannend sein. Spätestens wenn man süße Getränke oder etwas zu essen auspackt, ist es allerdings meist mit der Idylle vorbei. Tagsüber kommen die Wespen, während abends Mücken das unbeschwerte Beisammensein im Freien durch Stech-Attacken torpedieren. Dabei braucht man nur die richtige Bepflanzung, um die Insekten fernzuhalten. Lillibet heißt die Wunderblume, die auch noch hübsch aussieht.

Ihre zartrosa bis burgunderroten Blütenblätter sehen aus wie ein gespitzter Kussmund und mit ihrem Zitrusduft vertreibt Lilibeth Mücken und Wespen. Dabei ist die Balkonpflanze ist sehr pflegeleicht und kommt im Halbschatten wie auch in der prallen Sonne zurecht. Allerdings soll "Angels Perfume" – so der offizielle Name der Pelargonienart – an einem regengeschützten Platz stehen und gleichmäßig feucht gehalten werden. Das rät der Gartenbauverband Nord in Hamburg.

Lillibet vertreibt Wespen und Mücken

Mit diesen Eigenschaften ist Lillibet ideal geeignet für Fensterbänke, Balkone, Terrassen und die Bepflanzung sonstiger Sitzplätze. Einmal eingepflanzt blüht sie den ganzen Sommer hindurch von Mai bis Oktober und wehrt lästige Insekten ab. Kein Wunder, dass die vielseitige Blume von den norddeutschen Gärtnern und Fachberatern zur "Pflanze des Jahres im Norden" gekürt wurde. Den Titel hat die Pflanze allerdings vor allem ihrer Robustheit zu verdanken. Lillibet gehört zur Gattung der Duftpelargonien. Der betörende Geruch wird besonders dann freigesetzt, wenn man leicht an den Blättern reibt.

So riechen Duftpelargonien noch intensiver

Duftpelargonien haben gewöhnlich eher unauffällige Blüten, tragen aber in den Blättern Drüsen, die mit ätherischen Ölen gefüllt sind. "Diese Düfte haben zwei Funktionen", erklärt Martin Freiberg, Wissenschaftlicher Leiter des Botanischen Gartens der Universität Leipzig. "Zum einen sollen Schädlinge abgewehrt werden, und zum anderen mindert die Duftwolke in trockenen Gegenden die Verdunstungsrate." Die ätherischen Öle haben neben ihrem Duft eine antibakterielle Wirkung. Daher werden die Inhaltsstoffe nicht nur für die Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie gewonnen, sondern auch als pflanzlicher Arzneiwirkstoff.

Pelargonien im Februar aus dem Winterschlaf aufwecken

Pelargonien wachsen mehrjährig. Damit die Blumen nach dem Winter schön buschig wachsen, wird jeder Trieb auf drei Blattansätze mit Knospen zurückgeschnitten. Außerdem empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG), die alte Blumenerde zu entfernen und die Wurzeln um die Hälfte zu kürzen. So präpariert werden die Pflanzen in relativ kleine Töpfe gesetzt - mit etwa neun Zentimeter Durchmesser und gefüllt mit frischer Erde. An einem hellen Fenster treiben die Pelargonien danach am besten aus. Bis es soweit ist, sollte der Hobbygärtner sie eher zurückhaltend gießen.

Pelargonien vermehren

Haben sich neue Triebe gebildet, lässt sich die Pelargonie gut vermehren. Von diesen Trieben schneidet man Stecklinge ab und gibt sie in einen Topf mit Erde. Darüber kommt eine durchsichtige Tüte. In ihr bildet sich ein Art Treibhausklima.

Die Folie wird am besten täglich geöffnet. Dann pustet man hinein. Das lässt die Luft in der Tüte zirkulieren, was Probleme mit Pilzkrankheiten vermeidet. Blätter, die vergammeln oder abfallen, müssen regelmäßig entfernt werden, sonst kann die Pflanze krank werden. Wichtig ist, dass der Topf nicht in der vollen Sonne steht - ein Fenster zur Nord- oder Westseite ist gut. Bald bildet der Steckling Wurzeln.

Pelargonien sind keine Geranien

Pelargonien werden oft fälschlicherweise als Geranien bezeichnet. Diese sind zwar auch beliebte Gartenblumen, allerdings nur entfernt verwandt mit den ebenfalls zu den Storchschnabelgewächsen gehörenden Pelargonien.

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