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Engelstrompete schneiden und überwintern: Tipps für die Pflege


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Pflege-Tipps für die Engelstrompete

dpa-tmn, tos

Aktualisiert am 28.07.2016Lesedauer: 4 Min.
Die Engelstrompete (Brugmansia) braucht im Sommer viel Wasser.
Die Engelstrompete (Brugmansia) braucht im Sommer viel Wasser. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Die Engelstrompete (Brugmansia syn. Datura) ist eine der eindruckvollsten Kübelpflanzen. Sie ist auch kaum zu übersehen: Ihre charakteristischen Blütentrichter können zwischen 15 und 30 Zentimeter groß werden und zeigen Farben von Weiß über Gelb bis Rot. Die Blüten öffnet sich ab Juni bis in den Herbst hinein. Die Pflanze selbst kann bis zu zwei Meter groß werden – ein toller Blickfang für Garten und Terrasse. Mit diesen Tipps lässt sich die Engelstrompete gut pflegen und überwintern.

Der wichtigste Pflege-Tipp lautet: Engelstrompete immer reichlich gießen, bei heißem Wetter sogar mehrmals am Tag. Das Substrat darf nie vollständig austrocknen. Man sollte die Engelstrompeten daher auch immer in einen möglichst großen Kübel pflanzen, der genügend Wasser speichern kann. "Prinzipiell sollte die Erde aber immer abtrocknen, bevor man gießt", rät Anne Kirchner-Abel, Züchterin von Engelstrompeten aus Duisburg. Denn die Pflanzen sind empfindlich gegenüber Staunässe.

Als Standort eignet sich eine helle Stelle auf dem Balkon oder der Terrasse, aber nicht unbedingt in voller Sonne. Wer einen Garten hat, kann die Engelstrompete auch im Sommer auspflanzen und im Herbst wieder eintopfen und drinnen überwintern.

Nachtschattengewächse wie die Engelstrompete haben einen hohen Bedarf an Nährstoffen, sie zählen zu den so genannten Starkzehrern. Sie brauchen daher wöchentlich Dünger, und zwar gerne reichlich. "Übliche Düngermengen bedeuten Unterernährung, die doppelte Dosis ist gerade recht", erläutert Gartenbau-Ingenieurin Maria Sansoni. Langzeitdünger ist optimal, wobei die Züchterin darauf hinweist, dass zum Beginn der Saison, wenn Blätter und Krone wachsen, eine stickstoffbetonte Versorgung erforderlich ist. Anschließend gibt man einen Blütendünger.

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Auch Kalk sei für die Nährstoffverfügbarkeit von Bedeutung, sagt Kirchner-Abel. Bei weichem Gießwasser sollte der Gärtner daher Algenkalk ergänzen. "Wenn der vordere Teil der Blätter hell wird, besteht Nährstoffmangel", erläutert die Züchterin.

Engelstrompete vermehren

Hobbygärtner können eine Engelstrompete schnell mit Stecklingen vermehren. Dafür eignen sich krautige Teile aus den Triebspitzen der Pflanze sowie verholzte Teile von weiter unten, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie werden einfach in Anzuchterde gesteckt. Die Stecklinge bilden innerhalb von zwei bis drei Wochen bei 18 bis 20 Grad Lufttemperatur Wurzeln. Anschließend kommen die Jungpflanzen in größere Töpfe mit herkömmlicher Blumenerde.

Die Alternative ist, im Herbst die Samen der Engelstrompeten zu ernten, zu trocknen und erst einmal aufzubewahren. Im Frühjahr kommen sie in Aussaaterde ohne Dünger. Die Temperaturen sollten um 20 Grad liegen, rät die Landwirtschaftskammer. Über den Topf kommt am besten ein durchsichtiger Beutel aus Folie oder ein Glas über Kopf. Ebenfalls nach zwei bis drei Wochen können Hobbygärtner die Jungpflanzen in größere Töpfe setzen.

Überwintern der Engelstrompete

Die Pflanzen sind nicht winterhart und müssen daher drinnen überwintern. Ideal wäre ein Gewächshaus, bei Temperaturen von 5 bis 10 Grad mit viel Licht. Engelstrompeten lassen sich aber auch im Dunkeln überwintern, dann verliert die Pflanze ihre Blätter – die im nächsten Frühjahr aber wieder austreiben. Gegossen wird kaum. Da Engelstrompeten einen starken Nährstoffbedarf haben, ist jährliches Umtopfen und damit ein Austausch der Erde sinnvoll. Man sollte dann auch darauf achten, ob der Kübel noch groß genug ist und gegebenenfalls einen größeren wählen.

Abgestorbene Wurzeln sollte man bei Umtopfen am besten entfernen. Auch wer das Wachstum seiner Engelstrompete etwas einschränken möchte, weil vielleicht kein Platz für größere Töpfe vorhanden ist, kann im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb die Wurzeln etwas einkürzen und dann die Pflanze in den alten Kübel einsetzen.

Kirchner-Abel empfiehlt ein Ein Topf-in-Topf-System. Die Pflanzen werden in Töpfe mit 20 Liter Erdvolumen gepflanzt. Diese Gefäße erhalten mehrere Löcher mit einem Durchmesser von 5 Zentimetern, dann werden sie wiederum in größere, 90 Liter fassende Kübel gesetzt. Im Herbst nimmt man die Engelstrompete aus dem großen Topf und schneidet bis zum kleinen Topf alle Wurzeln ab, die sich bis dahin durch die Löcher im kleinen Gefäß geschoben haben. Dann schlägt man den Ballen in Folie ein - und kann so auch ältere Pflanzen problemlos überwintern.

Engelstrompete schneiden

Vor dem Überwintern kann man die Engelstrompete etwas zurückschneiden. Dafür muss man sich die Blätter genau ansehen: An der Pflanze bilden sich asymmetrische und symmetrische Blätter. Blüten bilden sich nur an Trieben mit asymmetrischen Blättern. Schneiden darf man die Pflanze nur soweit, dass pro Trieb noch mindesten ein asymmetrischen Blatt übrig bleibt. Triebe, die sich im Winterquartier meist nur schwach neu gebildet haben, werden im Frühjahr geschnitten.

Engelstrompete ist giftig

Alle Teile der Engelstrompete sind giftig. Schon kleinste Mengen können laut Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW zu Symptomen führen. Dazu zählen Erbrechen und Durchfall, Sehstörungen und Halluzinationen. Besonders Familien mit kleinen Kindern sollte daher vorsichtig sein und bei einer Vergiftung sofort die nächste Klinik aufsuchen. Bei Arbeiten an der Pflanze ist es ebenfalls angeraten, Handschuhe zu benutzen, um möglichen Kontakt zu Pflanzensäften auszuschließen. Empfindliche Menschen reagieren auch auf den Duft der Engelstrompete. In diesem Fall sollte man die Pflanze nicht gerade vor den Schlafzimmerfenster platzieren.

Pflege-Steckbrief Engelstrompete (Brugmansia)
Standort Geeignet ist eine helle Stelle auf dem Balkon oder der Terrasse, aber nicht unbedingt in voller Sonne.
Gießen Das Substrat darf im Sommer nie austrocknen.
Düngen Die Engelstrompete braucht wöchentlich Dünger, und zwar gerne reichlich.
Vermehren Relativ unproblematisch über Stecklinge.
Schneiden Vor dem Überwintern sollte man die Engelstrompete etwas zurückschneiden.
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