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Rasen kompostieren: Was Sie beachten sollten

Fäulnis vermeiden  

Rasen kompostieren: Was Sie beachten sollten

23.07.2019, 06:43 Uhr | ae, jb, t-online.de

Rasen kompostieren: Was Sie beachten sollten. Rasenschnitt: Abgemähte Grashalme dürfen nicht sofort auf dem Kompost entsorgt werden. (Quelle: Getty Images/JFsPic)

Rasenschnitt: Abgemähte Grashalme dürfen nicht sofort auf dem Kompost entsorgt werden. (Quelle: JFsPic/Getty Images)

Wenn Sie Ihren Rasen kompostieren möchten, sollten Sie einige Hinweise beachten, damit aus dem Gras auch wirklich nährstoffreiche Komposterde werden kann. Hier erfahren Sie, wie Sie vorgehen sollten.

Der Weg zu guter Komposterde

Um Rasen richtig zu kompostieren, gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Möchten Sie den angefallenen Rasenschnitt auf einen bereits bestehenden Komposthaufen geben, sollten Sie ihn nach dem Mähen erst für ein paar Tage trocknen lassen. Mischen Sie zu feuchtes Gras unter Ihren Kompost, kann dieser zu faulen beginnen und damit die gesamte Komposterde unbrauchbar machen.

Info
Nasser Rasenschnitt beginnt zu gären und nicht zu verrotten. Es entstehen Mikroorganismen, die die Gartenabfälle nicht zersetzen. Stattdessen bilden sich Zucker- und Eiweisstoffe sowie Methan und Schwefelwasserstoff, die für den üblen Gestank verantwortlich sind.

Lassen Sie den Rasenschnitt daher zunächst direkt auf der gemähten Wiese oder an einer anderen geeigneten Stelle ausgebreitet trocknen. Danach können Sie ihn in kleinen Portionen locker unter die anderen Kompostmaterialien, zu denen beispielsweise Küchenabfälle, Laub oder Kaffeesatz gehören sollten, mischen.

Alternativ eignet sich Rasenschnitt auch als Abdeckung für den Kompost. Streuen Sie ihn dafür etwa fingerdick als oberste Schicht auf den Komposthaufen.

Rasenschnitt mit Holz mischen

Eine andere Möglichkeit, mit der Sie den gemähten Rasen kompostieren können, besteht darin, ihn mit gehäckseltem Holz zu mischen. Bei dieser Methode kann feuchter Rasenschnitt direkt nach dem Mähen verwendet werden. Vermischen Sie dafür Rasen und Holzhäcksel in etwa gleich großen Mengen miteinander und legen Sie dieses Gemisch als eigens dafür vorgesehene Kompostmiete an.

Eine Komposttonne ist besonders dafür geeignet. Bereits nach einer Woche hat sich der Rasenschnitt abgebaut. Die Holzhäcksel verrotten hingegen nicht so schnell und können daher immer wieder für neue Mischungen mit Rasen verwendet werden. Sie müssen den Kompost nicht extra anfeuchten, wenn Sie regelmäßig feuchten Rasenschnitt zufügen.

Nicht ausschließlich Rasen kompostieren

Generell sollten Sie Rasenschnitt nicht als einzige Grundlage verwenden, wenn Sie Rasen kompostieren möchten, sondern immer mit anderen Zutaten mischen.



Liegt geschnittenes Gras auf einem Haufen kann es sich stark erhitzen und die Bildung von Mikroorganismen fördern. In der Regel verklumpt das Kompostmaterial, ist schlecht durchlüftet und verfault schließlich, statt zu Komposterde zu werden. Dabei bilden sich zudem sehr unangenehme Gerüche.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche
  • Mein schöner Garten

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