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Apfelbaumgespinstmotte: Schädling erkennen und bekämpfen

Bäume  

Apfelbaumgespinstmotte: Schädling erkennen und bekämpfen

21.10.2013, 15:19 Uhr | jb (CF)

Im Frühjahr finden sich in den Ästen von Apfelbäumen die Gespinste der Apfelbaumgespinstmotte. Die Raupen des kleinen Nachtfalters fressen die Blätter bis aufs Gerippe kahl. Bei einer massenhaften Vermehrung kann ein befallener Apfelbaum alle Blätter verlieren. Erfahren Sie hier, wie Sie den Schädling erkennen und bekämpfen können.

Raupen der Apfelbaumgespinstmotte 

Die Raupen der Apfelbaumgespinstmotte (Yponomeuta malinellus) finden sich zwischen Mai und Juni an den Ästen von Apfelbäumen. Die Motte selbst ist ein gerade einmal ein bis drei Zentimeter großer Nachtfalter aus der Familie der Gespinst- und Knospenmotten. Auffällig sind die vielen schwarzen Punkte, die der Falter auf seinen weißen Flügeln trägt. Die Raupen sind etwa gleich groß, gelb-grau gefärbt und zeigen eine Linie aus schwarzen Punkten an den Flanken. Sie verpuppen sich in Gespinsten, die sie im Apfelbaum weben. Im Juli schlüpfen dann die Falter und legen neue Eier in den Baum, aus denen im nächsten Frühjahr neue Tiere schlüpfen.

Symptome des Schädlingsbefalls

Die Raupen der Apfelbaumgespinstmotte haben Hunger. Als Nahrungsquelle dienen den kleinen Vielfraßen die Blätter des Apfelbaums. Wenn sich die Raupen der Apfelbaumgespinstmotte nur an einem Ast ansiedeln, sind sie keine Bedrohung für den Baum und die Ernte. Kommt es allerdings aufgrund fehlender Fressfeinde wie Schlupfwespen, Raupenfliegen oder Fleischfliegen zu einer massenhaften Vermehrung, sollten Sie den Schädling bekämpfen. Andernfalls kann es passieren, dass die Raupen die Blätter des Apfelbaums bis auf die Gerippe kahl fressen.

Schädling bekämpfen – möglichst ohne Chemie

Bei einem geringen Befall des Apfelbaums können Sie die betroffenen Äste einfach abschneiden. Breiten sich die Schädlinge jedoch aus, gibt es spezielle Insektizide, die Sie im Fachhandel erhalten. Allerdings werden von den Giften auch Nützlinge und Schmetterlingsarten getötet. Ratsamer ist eine biologische Bekämpfung mit den natürlichen Fressfeinden. Bei Apfelbäumen im Hausgarten sind die Beschaffung und das Aussetzen der Wespen- und Fliegen-Tiere allerdings ein wenig aufwendig.

Es gibt aber auch vorbeugende Maßnahmen: Wenn Sie den Befall durch Apfelbaumgespinstmotten in Ihrem Apfelbaum im nächsten Jahr verhindern möchten, können Sie im Juli einen Leimring um den Stamm legen. Den flugunfähigen Weibchen ist es so nicht möglich, den Baum zu erklimmen, um ihre Eier abzulegen.

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