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Hokkaido-Kürbis anpflanzen: Tipps zum Anbau


Hokkaido-Kürbis anpflanzen: Tipps zu Aussaat, Standort und Pflege

an (hp)

Aktualisiert am 22.05.2014Lesedauer: 3 Min.
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Die Reife des Hokkaido-Kürbis lässt sich am Stiel erkennen: Ist der Ansatz braun, können Sie ernten.
Die Reife des Hokkaido-Kürbis lässt sich am Stiel erkennen: Ist der Ansatz braun, können Sie ernten. (Quelle: MITO/imago-images-bilder)
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Der Hokkaido-Kürbis ist besonders mild im Geschmack, kalorienarm und reich an Vitaminen – er erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wird im Herbst gerne als Suppe oder als Ofengemüse gegessen. In Ihrem Garten können Sie das orangefarbene Kürbisgewächs vergleichsweise leicht anbauen und sich in wenigen Monaten über die Ernte freuen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Aussaat der Hokkaido-Kerne achten sollten.

Das passende Saatgut

Der Handel stellt eine Vielzahl an verschiedenem Saatgut zur Verfügung. Sie erhalten die Samen im Gartenfachhandel oder im Internet. Die bekanntere Sorte des Hokkaido-Kürbis ist orange, es gibt allerdings auch eine grüne. Mit fertiger Saat sind die Erfolgsaussichten für große Kürbisse am besten. Selbst getrocknete Kürbiskerne ergeben zwar meist kleinere, dafür aber aromatischere Kürbisse.

Die beste Saatzeit


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Kürbispflanzen sind frostempfindlich. Warten Sie daher besser die Eisheiligen Mitte Mai ab, bevor Sie mit der Aussaat beginnen. Wenn der letzte Frost vorüber ist, ist der Wonnemonat die optimale Saatzeit. Erst im Mai bekommen die Kerne ausreichend Wärme, um zu keimen. Alternativ können Sie die Samen im April im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aussäen und die Pflanzen im Mai nach draußen in den Garten umsiedeln.

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Der richtige Boden für den Anbau

Der Boden für die Kerne sollte reich an Mineralstoffen sein. Optimal für die Aussaat ist daher Kompost oder humoses Substrat. Düngen Sie mineralstoffarmen Boden zusätzlich mit reifem Mist oder Kompost. Hornspäne eignen sich ebenfalls als Dünger. Wenn Ihnen der Geruch von natürlichem Dünger zu streng ist, verwenden Sie Blaukorn oder Flüssigdünger zum Auskeimen der Samen.

Tipp: Besitzen Sie einen Holzkomposter oder einen Misthaufen, säen Sie die Hokkaido-Kerne direkt in den Kompost oder daneben. Damit schaffen Sie optimale Bodenbedingungen und kaschieren Ihren Komposter auf dekorative Weise durch die späteren Kürbisranken.

Hokkaido-Kerne richtig aussäen

Drücken Sie die Kerne zirka einen Zentimeter tief in die Erde und halten Sie den Boden täglich gleichmäßig feucht. Der Hokkaido-Kürbis kann neben Zucchini oder Gurken angepflanzt werden, sollte aber ansonsten alleine stehen.

Wichtig: Kürbispflanzen wachsen ausladend. Lassen Sie im Gartenbeet ausreichend Platz zwischen den ausgesäten Kernen. Optimal ist ein Abstand von circa einem Meter. Der Hokkaido ist zudem eine Rankpflanze. Bedenken Sie dies bei der Aussaat der Samen und bringen Sie von Anfang an ein Rankgitter an.

Der Standort sollte großzügig und hell sein

Sorgen Sie für ausreichend Licht und Wärme. Wenn der Standort zu dunkel ist, wachsen die Blätter und Blüten zwar reichlich, die Früchte bleiben allerdings kleiner. Nach einer Woche beginnt die Saat zu keimen. Gut gelingt das Aussäen, wenn Sie die Saat im Gewächshaus züchten. Dort sind Luftfeuchtigkeit und Temperatur optimal. Die Erde ist gleichbleibend feucht.

Nach ca. 60 Tagen erscheinen am Boden die ersten weiblichen Blüten (Blüten mit Fruchtknoten), kurz darauf die männlichen Blüten an langen Stielen (ohne Fruchtknoten). Bei der Bestäubung können Sie nachhelfen, indem Sie den Blütenstaub der männlichen Blüten auf die weiblichen Blüten streuen.

Sehr große Blätter können Sie auch gegen Ende der Vegetationszeit abschneiden, damit die Pflanze ausreichend Kraft in die Früchte investieren kann.

Kürbispflanzen pflegen und vor Schnecken schützen

Kürbispflanzen brauchen ausreichend Wasser. Gießen Sie am besten direkt auf den Boden, damit die Blätter der Kürbispflanze nicht faulen können. Auch eine selbst gebaute "Bewässerungsanlage" kann helfen, die Pflanze gesund zu halten: Graben Sie hierfür einen herkömmlichen Ton-Blumentopf zur Hälfte in die Erde direkt neben der Pflanze ein. Gießen Sie das Wasser in den Topf, so vermeiden Sie Staunässe und zu nasse Blätter.

Hokkaido-Pflanzen sind bei Schnecken beliebt. Damit sie nicht zerfressen werden, sollten Sie einen Schneckenzaun anbringen. Sie können alternativ auch einen Ring aus Sägespäne, Asche oder Split um Ihre Pflanzen legen oder gleich um das ganze Beet verteilen.

So erkennen Sie erntereife Hokkaido-Kürbisse

Die reifen Kürbisse können im Normalfall von September bis Dezember geerntet werden. Übrigens: Ob ein Kürbis reif ist, erkennen Sie ganz einfach durch Klopfen. Ein hohler Klang zeigt Ihnen, dass der Kürbis geerntet werden kann.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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