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Schnecken fernhalten: Diese Pflanzen mögen Schnecken nicht


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Schnecken mögen diese Pflanzen nicht

t-online, GMH; sj

Aktualisiert am 06.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Schnecke
Schnecke: Intensiv riechende Kräuter wehren Schnecken ab. (Quelle: Thomas Shanahan/getty-images-bilder)
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Schnecken fressen im Garten mit Vorliebe Dahlien, Petunien oder Salat. Wer sich nicht ärgern will, setzt diese anderen Pflanzen, die Schnecken nicht schmecken.

Schnecken sind wählerischer als man denkt. Um sich die Enttäuschung zu ersparen, die ein komplett kahlgefressenes Blumenbeet mit sich bringt, sollte man auf Dahlien, Petunien, Funkien oder Tagetes besser verzichten. Zumindest ist es ratsam, diese Pflanzen nur für Schnecken unzugänglich in Blumenampeln anzupflanzen. Dagegen gehören stark riechende Kräuter nicht zu den bevorzugten Pflanzen der heimischen Schnecken. Man kann also gut auf Lavendel, Allium oder Kapuzinerkresse als dekorative Gartengewächse ausweichen. Kräuter wie Thymian oder Rosmarin bleiben ebenfalls verschont.


Pflanzen, die Schnecken nicht mögen

Stark riechende Pflanzen wie Lavendel mögen Schnecken nicht.
Deshalb bleiben sie auch Kräutern wie Rosmarin und Thymian fern.
+6

Farne, Gräser und flaumige Blätter schmecken Schnecken nicht

Grundsätzlich sind Farne und Gräser eine gute Wahl, wenn man Schnecken den Appetit verderben will. Auch dicke, ledrige Blätter stehen nicht auf dem Speiseplan der Kriechtiere. Die fleischige Fetthenne bleibt daher ebenso verschont wie die zu den Sukkulenten gehörenden Hauswurz oder Wolfsmilch. Die Bergenie ist dank ihrer ledrigen Blätter ebenfalls sicher.

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Auch Pflanzen mit flaumigen Blättern brauchen Schnecken nicht zu fürchten. Mit Geranien, Nelken oder Storchenschnabel macht man daher nichts falsch. Besonders gerne hingegen mögen Nacktschnecken Salat – allerdings nur den grünen. Wer rotlaubige Sorten pflanzt, kann die Tiere überlisten. Ansonsten bekommen giftige Pflanzen den Schnecken nicht gut. Hier bieten sich als hübsche Blüher Eisenhut, Fingerhut, Maiglöckchen oder Pfingstrose an – allerdings nur für Gartenbesitzer ohne Kleinkinder oder Haustiere.

Schnecken morgens und abends einsammeln

In unseren Breiten sind es hauptsächlich die bräunliche Spanische Wegschnecke und die dunkelgraue Gartenwegschnecke, die Blumen und Gemüse zusetzen. Um sie loszuwerden, muss man regelrecht auf Jagd gehen und sie einsammeln. Das ist schon deshalb nicht so einfach, weil sie erst nachts aus ihren dunklen Verstecken kommen.

Der beste Zeitpunkt zum Sammeln ist daher frühmorgens oder abends. Feuchte Fallen erleichtern die Jagd: Legt man nasse Säcke oder auch Eierkartons aus, verkriechen sich die Tiere darunter und man braucht sie nur noch einzusammeln. Was beim Bekämpfen der Schnecken zu beachten ist.

Was tun mit den Schnecken?

Für einen schnellen und weitestgehend schmerzfreien Tod versetzt man den Tieren einen Hieb mit einem scharfen Arbeitsgerät oder übergießt sie mit heißem Wasser. Tote Schnecken muss man unbedingt aufsammeln, weil sie ihren Artgenossen sonst als Nahrung dienen.

Bierfallen und Schneckenkorn nicht geeignet

Die im Internet oft angepriesenen Bierfallen sind nicht zu empfehlen. Der Geruch des Bieres ist so verlockend, dass gleich alle Schnecken aus der Nachbarschaft angelockt werden und man die Schneckenplage im eigenen Garten verstärkt. Auch Schneckenkorn ist nicht ratsam. Die Tiere werden vom süßlichen Geruch angelockt, fressen die Körner und sterben. Allerdings ist das Gift auch für Hunde und Katzen gefährlich. Aufschriften wie "Ungiftig für Haustiere" sollte man nur bedingt vertrauen. Wenn Haustiere das Mittel aufnehmen, zeigen sie oft trotzdem Vergiftungserscheinungen.

Dabei sind allerdings die verschiedenen Wirkstoffe nicht gleich gefährlich. Mittel, die auf Eisen-III-Phosphat basieren, sind weniger giftig als Schneckenkorn mit Metaldehyd oder Methiocarb.

Besser nicht abends gießen

Um es den Schnecken nicht zu leicht zu machen, ist es ratsam, morgens zu gießen. Sie fühlen sich im Feuchten wohl. Wer abends gießt, schafft ideale Bedingungen für die nächtlichen Aktionen der Schädlinge.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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