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Geranien: Balkonpflanzen richtig pflegen und überwintern


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Geranien: So blühen sie erst richtig auf

dpa-tmn, t-online, hadiet

Aktualisiert am 19.04.2022Lesedauer: 5 Min.
Geranien (Pelargonium): Dank ihrer strahlenden Farben sind sie beliebte Balkonpflanzen.
Geranien (Pelargonium): Dank ihrer strahlenden Farben sind sie beliebte Balkonpflanzen. (Quelle: Michael Eichhammer/imago-images-bilder)
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Die einen finden sie spießig und altmodisch – für die anderen ist sie der Star unter den Beet- und Balkonpflanzen: die Geranie. Ihr Vorteil: Sie ist pflegeleicht und blüht kräftig. Lesen Sie, wie Sie Geranien pflegen, zurückschneiden und überwintern.

Das Wichtigste im Überblick


Egal ob stehend oder hängend: Geranien, auch als Pelargonien bekannt, verwandeln Balkon und Terrasse spielend leicht in eine farbenfrohe Wohlfühloase. Sie blühen zuverlässig über den ganzen Sommer und können auch mal ohne Wasser auskommen. Kein Wunder also, dass die Geranie seit vielen Jahren an der Spitze der Umsatzlisten bei Beet- und Balkonpflanzen steht.


Balkonpflanzen für sonnige Balkone

Engelstrompete (Stechapfel)
Geranien auf einem Balkon
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Überwinterte Geranien: Mehr Licht, frische Erde

Im Frühjahr können Geranien, die im Herbst aus den Balkonkästen zum Überwintern ins Haus geholt wurden, wieder etwas mehr ins Helle gestellt werden. Damit die Blätter die längeren Tage und das intensivere Licht gut vertragen, sollten die Pflanzen aber langsam daran gewöhnt werden. Anderenfalls nehmen sie Schaden.

Zuvor sollten Sie die Geranien zurückschneiden, in frische Erde umtopfen und vorsichtig angießen. Dann treiben die Pflanzen schon bald aus dem Stock neu aus.

Kälteempfindliche Geranien: Achtung, Eisheilige!

Geranien sind vergleichsweise kälteempfindlich. Deshalb sollten Sie die Pflanzen möglichst erst nach draußen stellen, wenn kein Frost mehr droht und die Temperaturen am Tag zweistellig bleiben. Es ist ratsam, mit dem Rausstellen zu warten, bis die Eisheiligen Mitte Mai vorbei sind oder sie mit einem Vlies zu schützen, wenn eine kalte Nacht droht.

Pflanzen: Richtige Erde ist wichtig

Beim Einpflanzen wird der Grundstock für eine reiche Blütenpracht gelegt. Deshalb sollten Sie auf ein hochwertiges Substrat achten, das strukturstabil und gut durchlüftet ist. Eine Blumenerde, die zu viel Wasser hält, kann den Wurzeln schaden.

Tipp
Im Handel gibt es spezielle Geranienerde. Sie soll lockerer bleiben, Wasser besser aufnehmen können und gleichzeitig für einen festen Halt sorgen.

Standort: Hell und sonnig

Es ist empfehlenswert, Geranien an einen warmen und vollsonnigen bis halbschattigen Standort zu platzieren. Die direkte Mittagssonne in den Sommermonaten macht ihnen im Übrigen nichts aus.

Gießen: Das sorgt für lange blühende Geranien

Der Wasserbedarf von Geranien ist nicht zu unterschätzen. So braucht beispielsweise eine Pflanze etwa vier bis sechs Liter Wasser pro Woche. Das bedeutet, selbst wenn Sie ein Balkongefäß mit Wasserspeicher besitzen, sollten Sie täglich gießen.

Auch bei Regen ist es ratsam, mit dem Finger in der Erde zu fühlen, ob sie noch feucht ist. Der Grund: Wachsen die Blüten und Blätter dicht, kann das verhindern, dass ausreichend Regenwasser an die Wurzeln gelangt.

Düngen: Mit Nährstoffen vorbeugen

Geranien gehören zu den sogenannten Starkzehrern. Wie der Name schon andeutet, benötigen sie viele Nährstoffe. Zunächst reicht nach der Pflanzung im Frühjahr der Vorrat aus der frischen Blumen- oder Geranienerde.

Geranie (Pelargonium spec.): Beliebt sind zweifarbig blühende Geraniensorten.
Geranie (Pelargonium spec.): Beliebt sind zweifarbig blühende Geraniensorten. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Später sollten Sie mit Langzeitdünger oder wöchentlichen Düngergaben mit dem Gießwasser für eine gute Ernährung sorgen. Hier sind die Dosierungsangaben auf der Packung maßgeblich.

Info
Fehlt es Geranien an ausreichenden Nährstoffen, so ist das zumeist an kleinen Blättern und spärlichen Blüten zu erkennen.

Herkunft und Name

Hängegeranie (Pelargonium peltatum): Die Wildform wächst in Südafrika.
Hängegeranie (Pelargonium peltatum): Die Wildform wächst in Südafrika. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Ursprünglich stammen Pelargonien aus Südafrika. Sie gehören zusammen mit den Gattungen Geranium und Erodium zu den drei großen Gattungen in der Familie der Storchschnabelgewächse, den sogenannten Geraniaceae. Der Gattungsname geht auf die Frucht zurück, die an langschnabelige Vögel erinnert.

Info
Die Gattungen Erodium und Geranium sind in Mitteleuropa heimisch. In Südafrika kommen die über 200 Wildarten von Pelargonium vor.

Die botanischen Namen leiten sich aus der griechischen Sprache ab: Geranos heißt Kranich, Erodios Reiher und Pelargos Storch. Irgendwann sind Namen und Übersetzungen durcheinander geraten. Aus den Geraniaceae wurden die Storchschnabelgewächse und aus den Pelargonien wurden die Geranien.

Urlaubs-Tipp: Zurückschneiden, wässern, düngen

Die meisten Arten sind mehrjährige Halbsträucher, die im unteren Bereich verholzen. Ein Teil kommt auch im Übergang zum Wüstenklima vor. Typisch für diese Arten sind sukkulente Blätter und Triebe, in denen sie Wasser im Gewebe speichern. Diese Fähigkeit ist auch an den dickfleischigen Blättern der hängenden Geranien zu erahnen.

Geranien (Pelargonium): In Balkonkästen bieten üppig wachsende Exemplare auch einen Sichtschutz.
Geranien (Pelargonium): In Balkonkästen bieten üppig wachsende Exemplare auch einen Sichtschutz. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)

Diese Gabe kommt vielen Balkongärtnern zupass: Wer verreist, kann die Pflanzen eine Woche vor Urlaubsbeginn zurückschneiden und zu Urlaubsbeginn einmal kräftig wässern und düngen. Auch wenn sie über die folgenden zwei bis drei Wochen nur selten oder gar nicht gegossen werden, wachsen sie in der Zeit wieder zu schönen, blühenden Pflanzen.

Geranien überwintern: So funktioniert's

Geranien lassen sich gut überwintern. Dabei gibt es verschiedene Methoden. Allen gemeinsam ist, dass sich die Pflanzen relativ leicht durch die kalte Jahreszeit bringen lassen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung stellen wir Ihnen hier vor:

  1. Lösen Sie die Pflanzen vorsichtig aus dem Balkonkasten.
  2. Schütteln Sie die Erde vom Wurzelwerk ab.
  3. Kürzen Sie die Triebe auf eine Länge von rund zehn Zentimeter.
  4. Rollen Sie jede Geranie in trockenes Zeitungspapier ein.
  5. Stellen Sie die diese Rollen mit der Öffnung nach oben in eine Stiege oder eine Kiste.
  6. Deponieren Sie die Pflanzen in ihrem Winterquartier bei idealerweise fünf bis zehn Grad Celsius, zum Beispiel im Keller.
  7. Kontrollieren Sie die Geranien ab und zu und besprühen Sie die Triebe, damit sie feucht bleiben.

Geranien vermehren mit Stecklingen

Den Winter können Sie nutzen, um die Geranien zu vermehren. Schneiden Sie die Pflanzen dazu erst herunter und topfen Sie diese dann um. Wenig später bilden die Geranien neue Triebe. Diese können als Stecklinge verwendet werden. Dabei sollte die Erde im Topf den Winter über feucht, aber nicht zu nass sein.

Geraniensorten: Stehend, hängend, duftend

Die verschiedenen Geranienarten werden in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, wovon für den Hobbygärtner nur drei von Bedeutung sind.

Stehende Geranien

Die Pelargonium-Zonale-Hybriden (Pelargonium x hortorum) sind die bekannteste Gruppe. Diese Geranien haben runde Blätter, einen aufrechten Wuchs und werden deshalb auch als stehende Geranien bezeichnet.

Stehende Geranien (Pelargonium x hortorum): Sie wirken dekorativ in großen Pflanzgefäßen.
Stehende Geranien (Pelargonium x hortorum): Sie wirken dekorativ in großen Pflanzgefäßen. (Quelle: Hermann J. Knippertz/imago-images-bilder)
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Hängegeranien

Die Pelargonium-Peltatum-Hybriden (Pelargonium peltatum) werden auch Hängegeranien genannt, da sie über das Pflanzgefäß hinaus immer in Richtung Boden streben – optimal für Balkonkasten und Blumenampel.

Hängegeranien: (Pelargonium peltatum): In Blumenampeln sind sie ein echter Hingucker.
Hängegeranien: (Pelargonium peltatum): In Blumenampeln sind sie ein echter Hingucker. (Quelle: McPhoto/imago-images-bilder)

Duftgeranien

Davon gibt es inzwischen weit über 250 Arten und Sorten. Duftgeranien haben eher unauffällige Blüten, tragen aber in den Blättern Drüsen, die mit ätherischen Ölen gefüllt sind. Diese Düfte haben zwei Funktionen:

  • Zum einen sollen Schädlinge abgewehrt werden.
  • Zum anderen mindert die Duftwolke in trockenen Gegenden die Verdunstungsrate.

Die ätherischen Öle haben neben ihrem Duft eine antibakterielle Wirkung. Daher werden die Inhaltsstoffe nicht nur für die Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie gewonnen, sondern auch als pflanzlicher Arzneiwirkstoff.

Duftgeranien: Ein Merkmal sind ihre stark duftenden Blätter.
Duftgeranien: Ein Merkmal sind ihre stark duftenden Blätter. (Quelle: Manfred Ruckszio/imago-images-bilder)

Neue Züchtungen

Neuere Züchtungen eignen sich gut fürs Beet: Die sogenannten interspezifischen Geranien sind eine Kreuzung von hängenden (Pelargonium peltatum) und stehenden (Pelargonium zonale) Geranien.

Dabei gibt es sowohl eher aufrecht wachsende als auch eher hängende Varianten. Die neueren Sorten bleiben kugelig rund, sind wetterfest und sehr hitzeverträglich. Kleine Blüten kommen mit wetterexponierten Standorten zurecht. Größere gefüllte Blüten vertragen nicht so viel Regen und brauchen einen geschützteren Standort.

Die Blumen eignen sich gut als Bodendecker im Beet. Werden mehrere Geranien zusammen in ein Gefäß gepflanzt, brauchen sie jedoch Abstand. So sollte etwa 20 Zentimeter Platz um jede Pflanze herum frei gelassen werden. Sitzen Geranien zu dicht nebeneinander, behindern sie sich gegenseitig beim Wachstum.

Pflanzen-Steckbrief

Geranie (Pelargonium)
Standort hell, sonnig
Erde locker, gut durchlüftet
Pflanzen nach den Eisheiligen (Mitte Mai)
Düngen Langzeit- oder wöchentlicher Dünger
Gießen regelmäßig, reichlich
Überwintern im Winterquartier bei 5 bis 10 Grad
Vermehren mit Stecklingen
Sorten zum Beispiel: stehend, hängend, duftend
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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Pelargonium for Europe: "Zehn überraschende Fakten über Geranien"
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