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Knoblauch besser pressen oder schneiden? So ist es richtig


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Knoblauch besser pressen oder schneiden?

t-online, anni

Aktualisiert am 03.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Knoblauch: Auch wenn einige die Knoblauchpresse verteufeln, ist sie oftmals einfach praktischer.
Knoblauch: Auch wenn einige die Knoblauchpresse verteufeln, ist sie oftmals einfach praktischer. (Quelle: monticelllo/getty-images-bilder)
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Beim Zerkleinern von Knoblauch gehen die Meinungen weit auseinander. Einige Profiköche raten vom Pressen ab, weil der Geschmack dann bitter würde. Andere sagen, zerquetschen sei gesünder als schneiden. Doch was ist wirklich besser?

Ob Sie Knoblauch besser schneiden oder pressen, hängt letztendlich davon ab, was Sie daraus machen möchten.


Küchenfachbegriffe: Von Blanchieren bis Tranchieren

Das Wort Tranchieren leitet sich aus dem französischen Wort "trancher", zu Deutsch "zerlegen", ab. Beim Tranchieren wird nicht nur Fleisch wie Braten oder Geflügel, sondern auch Obst und Gemüse geschickt zerlegt. Wichtigstes Hilfsmittel hierbei ist ein scharfes Messer oder eine Geflügelschere.
Blanchieren wird vom französischen "blanchir" abgeleitet, was "weiß machen" bedeutet. Denn Fleisch nimmt bei dem Vorgang eine weiße Farbe an. Beim Blanchieren werden Lebensmittel vorgegart und dafür kurz in heißes, kochendes Wasser gegeben. Meist blanchiert man Gemüse bevor man es einfriert.
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Trick zum Knoblauch schneiden: Erst längs, dann quer

Wenn Sie zum Beispiel Pizza und Bruschetta zubereiten oder Pasta mit Knoblauch kochen möchten, bietet es sich an, den Knoblauch zu schneiden. So können Sie ihn besser dosieren. Verwenden Sie dafür ein Schneidebrett aus Holz oder Kunststoff, damit Sie eine feste Unterlage haben.

Die einfachste Variante, die Schale zu entfernen: Schlagen Sie mit der Faust auf die Zehe oder zerdrücken Sie sie leicht mit einem Messerrücken. Die Schale platzt dadurch auf und kann einfach abgenommen werden.

Schneiden Sie die geschälte Zehe mit einem möglichst großen und scharfen Messer in Längsrichtung in feine Streifen und anschließend quer. So entstehen kleine Würfel. Möchten Sie die Zehe hacken, verwenden Sie dafür ein scharfes Messer. Doch Vorsicht: Die kleinen Knoblauchzehen zu zerkleinern ist nicht immer leicht. Für etwas ungeübte Köche empfiehlt sich deshalb auch ein Wiegemesser.

Knoblauch pressen ohne zu schälen

Wenn Sie eine Salatsoße, Pesto oder einen Dip zubereiten möchten, sollten Sie den Knoblauch mit einer Presse zerkleinern. Dadurch entsteht eine Paste, die sich gut mit den anderen Zutaten vermengen lässt. Generell bietet sich diese Variante auch an, wenn Sie große Mengen Knoblauch verarbeiten, da es einfach schneller geht und praktischer ist als schneiden oder hacken.

Es gibt verschiedene Knoblauchpressen. Die einfachen Modelle können Sie ab circa zehn Euro kaufen – sie sind für den privaten Gebrauch vollkommend ausreichend. In der Regel bestehen die Pressen aus einem Zylinder mit perforiertem Boden, in den die Knoblauchzehe wie bei einem Kolben hineingelegt und zerdrückt wird. Durch die kleinen Löcher im Zylinderboden pressen Sie so den Knoblauch aus. Die Schale müssen Sie vorher nicht entfernen – sie bleibt in der Presse und kann anschließend entsorgt werden.

Vor- und Nachteile der Knoblauchpresse

Wenn es um das Zerkleinern von Knoblauch geht, scheiden sich die Geister. Lange Zeit wurde eher davon abgeraten, Knoblauch zu pressen. Einige Profiköche predigen noch heute, dass durch das Pressen ein bitterer Geschmack entstehe und sich die wertvollen ätherischen Öle verflüchtigen würden.

Andere Stimmen besagen dagegen, dass Knoblauch am gesündesten sei, wenn er zerquetscht oder gepresst ist. Der Grund: Beim Zerquetschen wird am meisten Allicin freigesetzt – der Inhaltsstoff des Knoblauchs, der die Durchblutung anregen und den Blutdruck senken soll.

Ein Vorteil der Knoblauchpresse: Sie verhindert, dass Ihre Hände unangenehm riechen. Der Nachteil dabei ist, dass beim Pressen nie die ganze Zehe verwertet wird, sondern immer ein kleiner Rückstand im Behälter bleibt. Auch die Reinigung der Presse ist eher umständlich, achten Sie deshalb am besten schon beim Kauf auf ein spülmaschinenfestes Modell.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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