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Pool selber bauen und planen: Darauf ist zu achten


Pool selber bauen und planen: Darauf ist zu achten

rk (CF)

Aktualisiert am 30.09.2014Lesedauer: 3 Min.
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Einen Fertigpool in Achterform können Sie auch im Boden einlassen
Einen Fertigpool in Achterform können Sie auch im Boden einlassen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Für viele ist es ein kleiner, luxuriöser Traum: Ein Swimmingpool im eigenen Garten. Wer einen Pool selber bauen oder bauen lassen möchte, muss allerdings einiges beachten und sehr gut planen. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Erfolgreicher Poolbau: Erst planen, dann bauen

Wenn Sie darüber nachdenken, ob Sie Ihren ersehnten Pool selber bauen können, müssen Sie zunächst prüfen, ob ihr Grundstück dafür geeignet ist. Ein Schwimmbecken macht nur Freude, wenn es groß genug ist. Um genügend Bewegungsfreiheit für mehrere Badende zu bieten, haben Gartenpools für gewöhnlich Seitenlängen beziehungsweise Durchmesser von mindestens vier bis fünf Metern, je nachdem, ob sie rechteckig oder rund sind.

Wer richtige Bahnen schwimmen möchte, sollte eher mit Seitenlängen von sechs bis acht Metern planen. Zu tief sollte der Pool hingegen nicht sein. 1,50 Meter sind zum Schwimmen ausreichend und ein Erwachsener kann darin bequem stehen.


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Das Gelände Ihres Grundstücks sollte möglichst eben sein. Zwar ist es auch möglich, ein Schwimmbecken auf abschüssigem Grund anzulegen, die nötigen Baumaßnahmen und Berechnungen werden dann aber komplizierter und können wesentlich kostspieliger ausfallen.

Bei der Auswahl des Pooltyps kommt es außerdem auf die Beschaffenheit des Bodens auf Ihrem Grundstück an. Falls beispielsweise das Grundwasser sehr hoch steht, muss vermutlich eine Drainage unter dem Becken angelegt werden, sowie ein Pumpenschacht, damit das Wasser, falls nötig, abgepumpt werden kann. Lassen Sie daher am besten eine Bodenuntersuchung von einem Fachmann vornehmen.

Ein Pool im eigenen Garten: Ist eine Genehmigung nötig?

Bevor es wirklich losgehen kann, müssen Sie klären, ob Sie eine Genehmigung für den Poolbau benötigen. Das hängt von der Größe des Pools und den Vorschriften des Bundeslandes ab, in dem Sie wohnen. Für Schwimmbecken, die unter 100 Kubikmeter Wasser fassen, ist eine Erlaubnis in der Regel nicht nötig.

In anderen Fällen müssen Sie die genauen Maße des geplanten Beckens an das zuständige Bauamt weiterleiten, sowie die Nutzung von Wasserabflüssen und Entsorgungsleitungen abklären. Auch der Abstand zur Grundstücksgrenze kann eine Rolle spielen. Wenden Sie sich daher an die örtliche Behörde.

Pool einbauen oder aufstellen?

Bei der Wahl der Poolvariante kommt es darauf an, wie viel Aufwand Sie bereit sind zu leisten und welche Kosten im Rahmen ihrer Planung liegen. Als hochwertige, aber dennoch günstige Möglichkeit gelten Stahlwandbecken. Sie seien relativ leicht aufzubauen, erklärt Hans-Georg Biesemann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Schwimmbad und Wellness (bsw) in Köln, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Becken sind entweder rund, oval oder haben die Form einer acht und können, wenn sie eine Höhe von 1,35 Zentimeter nicht überschreiten, sogar frei aufgestellt werden. Ab einer Beckentiefe von 1,50 müssen Stahlwandpools allerdings aus statischen Gründen mindestens 50 Zentimeter tief in den Boden eingelassen werden. Wer einen Pool in den Boden einlässt, muss allerdings auch eine betonierte Bodenplatte planen, um das Becken zu stabilisieren.

Ebenfalls als Fertigbecken gibt es sogenannte GFK- beziehungsweise Polyesterpools. Da sie bereits vorgeformt sind, ist ihre Anlieferung aber mit höheren Kosten verbunden. Zudem können sie mit dem Alter anfällig für Schäden werden. Für etwas mehr Schutz können Sie unter den Fertigpool eine Poolunterlage aus Vlies oder Folie legen, dies schont den Boden des Beckens.

Wer einen besonders stabilen Pool bauen möchte, der ebenerdig angelegt ist, kann die klassische Variante aus Beton planen. Die Verschalung ist verhältnismäßig allerdings arbeitsintensiver und teurer. Eine Alternative für die Schalung sind vorgefertigte Schalsteine, die erst gemauert und dann mit Beton aufgefüllt werden können.

Planen Sie im Übrigen auch genug Zeit ein, um den Pool zu bauen: Laut der Zeitung "Der Standard" werden etwa zwei Wochen für einen Trockenbau und vier für einen Bau mit Beton gerechnet.

Pool selber bauen: Die richtige Lage auswählen

Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Lage Ihres Pools frei zu wählen, sollten Sie darauf achten, dass eine Sonneneinstrahlung aus Südosten gegeben ist. So wird das Wasser viele Stunden des Tages mit Sonne beschienen und kann sich von selbst erwärmen.

Sträucher und Bäume sollten möglichst nicht zu nah am Beckenrand stehen. Zum einen werfen sie Schatten auf das Wasser, zum anderen fallen Blätter in das Becken, die Sie regelmäßig entfernen müssen. Um das Wasser vor grober Verschmutzung zu bewahren, ist es auch sinnvoll, um die Ränder des Pools Bodenplatten oder Holzbohlen zu verlegen.

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