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Blühende Sträucher und Gehölze fürs Frühjahr

Krokusse, Schneeglöckchen und Co  

Diese Sträucher blühen im Frühling

04.04.2017, 11:52 Uhr | BGL, t-online.de

Blühende Sträucher und Gehölze fürs Frühjahr. Sträucher bringen im Frühling bunte Blüten in den Garten. (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Sträucher bringen im Frühling bunte Blüten in den Garten. (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

Wenn die ersten Krokusse ihre Blüten zeigen und das Schneeglöckchen das Ende des Winters verkündet, ist es auch Zeit für die ersten blühenden Ziergehölze. Diese Sträucher blühen im Frühling besonders schön.

Wer seine Sträucher als Topfware kauft, hat praktisch das ganze Jahr Gelegenheit, seine Gehölze zu pflanzen, die frostigen Wintermonate natürlich ausgenommen. Somit kann bereits ungefähr ab März mit dem Pflanzen begonnen werden. Wurzelnackte Pflanzen werden in der Ruhezeit, also von circa Mitte Oktober bis Ende April, in den Boden gebracht. Üppige Blüten sind im ersten Jahr allerdings eher nicht zu erwarten; in dieser Hinsicht kann es ratsam sein, die Sträucher im Herbst zu setzen. Dann haben die Pflanzen genügend Zeit, sich im Boden auf das kommende Frühjahr vorzubereiten. Dennoch hat auch der Frühling aus gestalterischer Sicht einen großen Vorteil: Gerade jetzt sieht man am besten, an welcher Stelle im noch spärlich bewachsenen Garten ein blühender Strauch am schönsten zur Geltung kommt. Und es lassen sich leicht jene Stellen orten, an denen der Schnee als erstes wegschmilzt. 

Ein echtes Highlight im Frühling ist die bei der Gartengestaltung häufig eingesetzte Tulpen-Magnolie (Magnolia soulangeana). Der Baum kann eine Höhe bis zu neun Metern erreichen und hat zumeist eine sehr ausladende Krone. Die sternförmigen, weißen Blüten der Felsenbirnen (Amelanchier) sind dagegen eher zierlich. Doch sie erscheinen ab April in sehr großer Zahl. Zwei schöne Arten für den Hausgarten sind die Kahle Felsenbirne (Amelanchier laevis), die etwa drei bis fünf Meter hoch wird und die etwas höhere Kupferfelsenbirne (Amelanchier lamarckii).

Die Zierkirsche ziert den Garten

Zu den klassischen Frühlingsbühern zählt auch die Zierkirsche. Die Vielfalt der Wuchsformen macht es möglich, Zierkirschsorten für die unterschiedlichsten Standorte zu finden. Bei kleinen Flächen empfehlen Garten-Experten beispielsweise die schlanke Säulenkirsche (Prunus serrulata 'Amanogawa'). Es gibt aber noch viel mehr Gehölze, mit denen sich im Frühling rosa und weiße Blütenpracht rund ums Haus bringen lässt.

Mandelbäumchen (Prunus triloba) blühen genauso schön, bleiben aber kleiner. Sie sind als Strauch oder als Hochstämmchen erhältlich und werden etwa 1,5 bis 2,5 Meter groß. Der Judasbaum (Cercis), wegen der Form seiner Blätter auch Herzbaum genannt, ist ein großer Strauch oder kleiner Baum, der sich auch schon früh im Jahr mit rosa Schmetterlingsblüten schmückt. Genau wie das Mandelbäumchen bevorzugt der Judasbaum einen warmen, geschützten Standort.

Blütentraum in Gelb

Im Frühling darf auch die Forsythie nicht fehlen. Je nach Sorte hüllen sich diese Sträucher schon ab März in ein weithin sichtbares, leuchtend gelbes Blütenkleid. Auch die Kornelkirsche (Cornus mas), der Ranunkelstrauch (Kerria japonica) und die Niedrige Scheinhasel (Corylopsis pauciflora) setzen auf Gelb. Die Kornelkirsche ist sehr robust und wird etwa vier bis sieben Meter hoch.

Obwohl ihre Blüten recht klein sind, machen sie den Strauch zu einem besonderen Schmuckstück, denn sie stehen in dichten Büscheln zusammen. Die auffallenden Schalenblüten des Ranunkelstrauchs sind goldgelb und die hellgelben Blütenglöckchen der Niedrigen Scheinhasel hängen meist zu zweit oder dritt an den feinen Trieben und duften zart. Beide Sträucher werden etwa 1,5 Meter hoch.

Den richtigen Standort finden

Während der Ranunkelstrauch sowohl für schattige als auch sonnige Standorte geeignet ist, sollte die Scheinhasel vor kaltem Nord- und Ostwind geschützt stehen.

Frühblühende Sträucher nach der Blüte schneiden

Die meisten Frühblüher sind relativ pflegeleicht. Einige benötigen allerdings hin und wieder einen Rückschnitt. Alte Triebe und Zweige, die die gewünschte Form beeinträchtigen, werden dabei entfernt. Bei vielen Ziergehölzen wird durch den gezielten Schnitt die Blühfreudigkeit gefördert. Magnolien sind zwar grundsätzlich auch schnittverträglich, nach Möglichkeit sollte man sie jedoch frei wachsen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Frühlingsblühern "vergreisen" sie nicht, sondern bilden mit den Jahren immer mehr Blüten. Wer zur Schere greift, sollte das immer mit Vorsicht und Bedacht tun. Die ideale Zeit für den Rückschnitt von frühblühenden Gehölzen sind die Tage und Wochen direkt nach der Blüte. Denn die in der folgenden Vegetationszeit wachsenden Zweige tragen bereits die Blütenknospen für das nächste Jahr.

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