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Orchideen vermehren: So einfach geht es


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Orchideen: So vermehren Sie die Pflanzen

t-online, om, anni

Aktualisiert am 05.05.2023Lesedauer: 3 Min.
Junge Orchideen brauchen zum Wachsen viel Licht, Feuchtigkeit und spezielles Substrat.Vergrößern des BildesJunge Orchideen brauchen zum Wachsen viel Licht, Feuchtigkeit und spezielles Substrat. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Damit Orchideen immer weiter und gesund wachsen, sollten Sie sie regelmäßig teilen. Die Ableger können Sie auch zum Vermehren der Zierblüte nutzen.

Wenn Sie Orchideen vermehren möchten, brauchen Sie die richtige Technik und eine Menge Geduld. Je nach Orchideenart erfolgt die Vermehrung durch Ableger, Teilung und Kopfstecklinge. Wie die einzelnen Methoden funktionieren, erfahren Sie hier.

Orchideen vermehren durch Ableger

Bei den beliebten Phalaenopsis-Orchideen entwickeln sich von Zeit zu Zeit aus Blütentrieben Ableger, die Kindel oder Keiki genannt werden. Beobachten Sie bei Ihrer Orchidee die Bildung solcher Ableger, können Sie deren Wachstum durch das tägliche Besprühen mit Wasser fördern. Am besten geeignet ist dafür eine Sprühflasche.

Sobald die Jungpflanzen herangewachsen sind, also mindestens drei gesunde Blätter und einige Zentimeter lange Wurzeln aufweisen, können Sie sie von der Mutterpflanze trennen. Bis es soweit ist, vergehen allerdings mehrere Monate.

Ableger im Frühsommer trennen

Der beste Zeitpunkt, um Ableger der Phalaenopsis auszusetzen, ist der Frühsommer. Die Zimmerpflanze sollte dann aber schon ein paar Jahre alt und dementsprechend robust sein.

Wenn Sie Pflanzenteile Ihrer Orchideen abschneiden, sollten Sie das Schneidewerkzeug grundsätzlich mit Alkohol oder Spiritus reinigen oder anderweitig desinfizieren. Um die Schnittstelle nachträglich zu desinfizieren, empfehlen Experten unter anderem, sie mit Kohle- oder Schwefelpulver oder mit einer Paste aus Zimt und Wasser zu behandeln.

Spezielle Sorten durch Teilung vermehren

Einige Orchideen vermehren Sie durch Teilung, zum Beispiel die Gattungen Cattleya und Cymbidium. Im Gegensatz zur Phalaenopsis entwickeln diese Orchideenarten knollige, waagerecht wachsende, wasserspeichernde Sprossen, die Bulben genannt werden. Hat Ihre Orchidee mindestens acht dieser Bulben ausgebildet, kann sie geteilt werden.

Der beste Zeitpunkt für die Teilung ist der Moment, in dem Sie die Pflanze ohnehin umtopfen möchten. Nehmen Sie dabei die Orchidee aus dem Topf, lösen vorsichtig das Substrat von den Wurzeln und trennen die Bulben verbindenden Rhizome vorsichtig mit einer scharfen Schere oder einem Messer ab. Rhizome sind die unterirdischen Sprossen, von denen die Wurzeln ausgehen. Beschädigte Wurzeln sollten Sie anschließend abschneiden.

Achten Sie darauf, dass jede Pflanze nach der Teilung mindestens vier Bulben besitzt. Auch hier ist eine sorgfältige Desinfektion der Schnittstelle wichtig.

Info

Bulben sind die verdickten Sprossteile von bestimmten Orchideengattungen genannt. Bei Orchideenarten, die stammförmig wachsen, heißen die Rückbulben auch Pseudobulben.

Mit Kopfstecklingen Orchideen vermehren

Wieder andere Orchideenarten wie Epidendrum oder Vanda vermehren sich über die Luftwurzeln, die sich im oberen Drittel der Pflanze bilden. Sie können das Wachstum dieser Wurzeln durch das Anbringen von Moos fördern – befeuchten Sie das Moos dazu täglich mit Wasser.

Sind die Wurzeln ein paar Zentimeter gewachsen, können sie von der Mutterpflanze abgetrennt werden, und zwar am oberen Pflanzenteil unterhalb der neu gebildeten Wurzeln. Auch hier ist eine Desinfektion der Trennstelle ratsam. Zudem sollten auch bei dieser Methode die abgebrochenen oder beschädigten Wurzeln anschließend entfernt werden.

Vermehrung braucht richtige Pflege

Egal, durch welche Methode Sie Ihre Orchideen vermehren: Die neu gewonnenen Ableger brauchen im Anschluss einen sauberen Topf mit speziellem Orchideensubstrat beziehungsweise Orchideenerde, ausreichend Licht und Feuchtigkeit. Als Unterstützung können Sie der Jungpflanze eine transparente Plastiktüte überstülpen und sie so feucht halten. Stellen Sie jedoch eine ausreichende Belüftung sicher und nehmen die Tüte alle paar Tage ab.

Stellen Sie die Jungpflanzen an einen hellen Ort, der nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Zur Bewässerung tauchen Sie die Ableger etwa ein- bis zweimal pro Woche in kalkfreies, lauwarmes Wasser. Bevor Sie die Pflanze dann zurück in den Übertopf setzen, sollten Sie sie gut abtropfen lassen. Andernfalls entsteht Staunässe und die Wurzeln beginnen zu faulen. Zwischendurch sollten Sie sie mit Wasser aus einer Sprühflasche besprühen. Das ist auch eine Maßnahme, um die Luftfeuchtigkeit bei den Orchideen hochzuhalten.

Eine geringe Menge Dünger können Sie den Jungpflanzen alle zwei bis vier Wochen zuführen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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