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Ja, die Redaktion hat f├╝r diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Bienensterben: So k├Ânnen Sie den Insekten helfen

Von t-online, sah

Aktualisiert am 20.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Tote Honigbienen: Der Verlust von Lebensraum, die Monokulturen in der Landwirtschaft und Pestizide machen Bienen zu schaffen.
Tote Honigbienen: Der Verlust von Lebensraum, die Monokulturen in der Landwirtschaft und Pestizide machen Bienen zu schaffen. (Quelle: Frank Sorge/imago-images-bilder)
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Jedes Jahr ├╝berleben viele Bienenv├Âlker den Winter nicht. Das Insektensterben kann zu einem gro├čen Problem f├╝r Umwelt und Wirtschaft werden. Tipps, wie Sie den einheimischen Bienen helfen k├Ânnen.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Gr├╝nde und Ursachen f├╝r das Bienensterben
  • Imker bek├Ąmpfen Parasiten
  • So k├Ânnen Sie die Bienen unterst├╝tzen

Das Bienensterben hat mehrere Ursachen, die gleichzeitig auf die Insekten einwirken. Dazu z├Ąhlen Parasiten, Klimawandel, Insektizide oder monotone Agrarlandschaften.


Zehn bienenfreundliche Pflanzen f├╝r Garten und Balkon

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)
Akelei (Aquilegia)
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Gr├╝nde und Ursachen f├╝r das Bienensterben

Der Parasit Varroamilbe

Besonders die Varroamilbe macht es den Bienen im Winter schwer. Die Milbe lebt als Parasit an Honigbienen und vermehrt sich in der gedeckelten Brut des Bienenstocks. Die Kombination von Varroamilben und deren Viren ist der Hauptgrund f├╝r die sogenannten Winterverluste, das hei├čt, dass die Bienen den Winter nicht ├╝berleben.

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Ursprung: Die Varroamilbe stammt aus Asien und bedroht die westlichen Bienenv├Âlker. Sie k├Ânnen sich gegen den Parasiten nicht wehren.

Sobald nur eine einzige Milbe in den Bienenstock gelangt, nistet sie sich in den verpuppten Zellen ein und legt ein Ei. Daraus entwickeln sich weitere Milben, die sich vermehren und die lebenswichtige H├Ąmolymphe, die n├Ąhrstoffreiche K├Ârperfl├╝ssigkeit, der Larven trinken. Auch saugt sich die Milbe an erwachsene Arbeiterbienen an und ern├Ąhrt sich von deren H├Ąmolymphe.

Varroamilbe: Nur eine bestimmte Rasse Bienen kann sich gegen den Parasiten wehren.
Varroamilbe: Nur eine bestimmte Rasse Bienen kann sich gegen den Parasiten wehren. (Quelle: IgorChus/getty-images-bilder)

Es kommt zu Symptomen wie einem verk├╝rzten Hinterleib und Fl├╝geldeformationen sowie zu einer verk├╝rzten Lebenserwartung. Werden die Milben durch einen zu milden Winter oder die fehlende Hilfe des Imkers nicht get├Âtet, k├Ânnen ganze Bienenv├Âlker absterben.

Auswirkungen des Klimawandels

Durch w├Ąrmere Temperaturen fangen viele Pflanzen fr├╝her an zu bl├╝hen. Der Rhythmus der Bienen kann sich so schnell nicht anpassen und kommt durcheinander. Au├čerdem stressen lange Trockenphasen und milde Winter die Tiere zus├Ątzlich.

Bienen: Die Landwirtschaft ist von den Bienen abh├Ąngig, da sie die Pflanzen best├Ąuben.
Bienen: Die Landwirtschaft ist von den Bienen abh├Ąngig, da sie die Pflanzen best├Ąuben. (Quelle: RugliG/getty-images-bilder)

Einsatz von Insektiziden

In der konventionellen Landwirtschaft werden Insektenvernichtungsmittel eingesetzt. Diese t├Âten Sch├Ądlinge und sollen Obst, Gem├╝se und andere Nutzpflanzen sch├╝tzen. Aber die Insektizide greifen auch die n├╝tzlichen Insekten, wie die Bienen, an. Systematische Insektizide benetzen alle Pflanzenteile und treffen so auch Pollen und Nektar, welche von den Tieren aufgenommen werden.

Monotone Agrarbewirtschaftung

Beim landwirtschaftlichen Ackerbau fehlt es h├Ąufig an Bl├╝hstreifen, um den Bienenv├Âlkern die M├Âglichkeit zu geben, Nektar aus diversen Pflanzen zu sammeln. Monokulturen k├Ânnen auch dazu f├╝hren, dass Wildbienen ein Lebensraum- und Nahrungsmangel droht.

Imker bek├Ąmpfen Parasiten

Im Kampf gegen die Varroamilbe setzen Imker meist Ameisens├Ąure ein. Diese kann beispielsweise auf ein Schwammtuch aufgetragen werden, das auf dem Bienensitz, also dem "Wohnsitz" des Bienenvolkes, platziert wird. Durch die Dampfkonzentration der S├Ąure werden die in der verdeckelten Brut lebenden Milben get├Âtet.

Wenn das effizient und zur richtigen Zeit gemacht wird, ist das einigerma├čen erfolgreich. Der nachhaltige und bessere Weg ist aber, Bienen zu z├╝chten, die mit der Milbe zurechtkommen.

Parasitenbefall: Die Varroamilbe sitzt auf einer Bienenlarve. Sie ist ein t├Âdlicher Gegner f├╝r die Bienen.
Parasitenbefall: Die Varroamilbe sitzt auf einer Bienenlarve. Sie ist ein t├Âdlicher Gegner f├╝r die Bienen. (Quelle: Frank Sorge/imago-images-bilder)

So k├Ânnen Sie die Bienen unterst├╝tzen

W├Ąren kaum noch Bienen da, dann w├Ąre unser Nahrungsangebot deutlich eingeschr├Ąnkt, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Es w├╝rde deutliche Verluste in der Nahrungsmittelproduktion geben. Ohne Bienen g├Ąbe es viel weniger Kirschen, ├äpfel und Pflaumen. Allein in Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Imkerbundes (DIB) 80 Prozent aller Bl├╝hpflanzen drauf angewiesen, dass Bienen und andere Insekten sie best├Ąuben.

Sie k├Ânnen die n├╝tzlichen Insekten aber unterst├╝tzen:

  • Kaufen Sie einheimischen Honig, das hei├čt den Honig beim Imker in der N├Ąhe. Damit unterst├╝tzen Sie die einheimische Imkerschaft und f├Ârdern somit die Bienenhaltung.
  • Stellen Sie eine flache Wasserschale mit essbaren Bl├╝ten auf Ihren Balkon, aber nur mit einem trockenen und sicheren Landeplatz wie kleine Steine, die aus dem Wasser herausragen. Dies bietet den flei├čigen Insekten auch eine ideale M├Âglichkeit zu trinken. Zus├Ątzlich dienen Kapuzinerkresse, Ringelblumen oder Boretsch als Nahrungsquelle f├╝r die Bienen.
  • Pflanzen Sie in Ihrem Garten bienenfreundliche Pflanzen.
  • Wildbienen sind auf passende nat├╝rliche Unterschl├╝pfe angewiesen. So helfen Sie Sandbienen mit einem Fleck offenen, lockeren und sandigen Boden in einem Garteneck. Mauerbienen brauchen zum Beispiel die Hohlr├Ąume von Mauerfugen.
  • Viele im Handel angebotenen Insektenhotels sind nicht geeignet f├╝r Bienen. Sie sollten etwa auf Modelle mit Hohl- und Lochziegeln sowie Gasbeton verzichten. Als "v├Âllig nutzlos" bezeichnet die Deutsche Wildtier Stiftung Holzwolle, Tannenzapfen oder Kieselsteine.

Sehen Sie den Nachbar, der Bienen h├Ąlt, zudem nicht als St├Ârenfried an, sondern als jemanden, der Tiere h├Ąlt, die allgemein von sehr gro├čem Nutzen sind.

Und ein zweij├Ąhriger Versuch englischer Forschender hat gezeigt: Schon vier Quadratmeter Wildblumenwiese in einem Garten k├Ânnen eine wertvolle Oase f├╝r Insekten sein. Wesentlich mehr Best├Ąuber seien dann zu finden. Demnach gibt es zum Beispiel mehr wilde Bienen und Hummeln sowie Wespen in G├Ąrten mit einer solchen Mini-Blumenwiese.

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Von Jennifer Buchholz

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